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Zu Frage 3: Diese Frage kann aus Thüringer Sicht nicht beantwortet werden. Hierzu wurde das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst um seine Stellungnahme gebeten. Ich zitiere aus dem Antwortschreiben: "Zusammenfassend ist festzustellen, dass das aufgrund der Trennung der beiden Einrichtungen auftretende Spannungsverhältnis zwischen den Belangen der Krankenversorgung und den Belangen der Forschung und Lehre systemimmanent ist. Das in Sachsen angewandte Modell bedarf insofern einer umfassenden gegenseitigen Abstimmung. Die in Leipzig dabei aufgetretenen Schwierigkeiten sind Resultat besonderer Umstände und nicht verallgemeinerbar. Dies wird durch die Erfahrungen am Standort Dresden bestätigt." Soweit die Antwort des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

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Wir haben bei einem seit Jahren steigenden Hochschuletat den Sparkurs der Vorgängersenate beendet und Zeichen gesetzt. Zeichen dafür, dass wir uns nicht mit schlechten Rankings abfinden wollen. Zeichen dafür, dass Hamburg als eine der größten deutschen Hochschulstandorte besser sein und auch besser wahrgenommen werden muss. Und Zeichen dafür, dass uns Wissenschaft und Forschung als zentrale Bausteine für eine gute Zukunft unserer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes etwas wert sind. 18 Prozent mehr Etat in 2006 für Wissenschaft als Sie, meine Damen und Herren von der Opposition, im Jahre 2000 in der Lage waren aufzubringen. Das sind deutliche Signale und, Frau Opitz,

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Durch Beschluss des Landtags vom 3. März 2006 wurden die Nummern 2 und 3 des Antrags federführend an den Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien und mitberatend an den Haushalts- und Finanzausschuss überwiesen. Der Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien hat die Nummern 2 und 3 des Antrags in seiner 12. Sitzung am 6. April 2006, in seiner 20. Sitzung am 22. Februar 2007, in seiner 21. Sitzung am 22. März 2007 und in seiner 23. Sitzung am 26. April 2007 beraten - also sehr ausführlich. Der Haushalts- und Finanzausschuss hat die Nummern 2 und 3 des Antrags in seiner 39. Sitzung am 22. März 2007 beraten.

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Meine sehr geehrten Damen und Herren, auch der Linkspartei-Antrag zur Exzellenzinitiative sollte eigentlich wenig Anlass zur Kontroverse bieten. Bei den heute zur Debatte stehenden Antragspunkten 2 und 3 geht es einerseits darum, die Empfehlungen des Expertengutachtens „Wissenschaftsland Thüringen“ vom März 2004 und dabei insbesondere den dort thematisierten Ausbau der Verbundforschung endlich umzusetzen und andererseits verlangt die Linkspartei die Einrichtung eines mehrjährigen finanzstarken Sonderprogramms zur Hochschulförderung. Ich denke, beide Runden der Exzellenzinitiative haben deutlich gezeigt, wie schwierig es für die Thüringer Hochschulen ist, zur internationalen Spitze in Wissenschaft und Forschung aufzuschließen. Seit 1990 haben die Hochschulen fraglos Großes geleistet. Sie haben die Umstrukturierung und den Neuaufbau der Wissenschaft- und Hochschullandschaft mit viel Engagement vorangetrieben. Hier von dieser Stelle mein Dank an die Hochschulen.

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Zehntens. Ministerium, Wirtschaft und Wissenschaft haben das Maritime Science Center immer als landesweites Projekt gesehen. Maritime Wissenschaft gibt es im Westen und im Süden des Landes, maritime Wirtschaft gibt es in Flensburg und an der Elbe. Nur der Schwerpunkt liegt in Kiel. Die IHKs haben sogar einen landesweiten Arbeitskreis „Maritime Wirtschaft“ gegründet. Vor diesem Hintergrund sind für mich manche Äußerungen aus dem Norden nicht verständlich.

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Im Übrigen, sage ich einmal, dadurch, dass die Senatorin selten da ist – es tut mir leid, Frau Senatorin! –, kommen auch die Rektoren der Hochschulen immer seltener in unseren Ausschuss, und somit degradiert dieser Ausschuss zum Unterausschuss. Auch das bedauere ich sehr, weil eben das Feld Wissenschaft vom Ressort nicht so wichtig genommen wird wie Bildung. Da hoffe ich auf Besserung, denn Wissenschaft ist genauso wichtig,

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Es ist Überweisung an den Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien beantragt worden. Ich lasse jetzt darüber abstimmen. Wer dafür ist, dass der Antrag der SPD-Fraktion in Drucksache 4/3025 an den Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien überwiesen wird, den bitte ich um das Handzeichen. Danke schön. Gegenstimmen? Stimmenthaltungen? Damit ist einstimmig die Ausschussüberweisung beschlossen worden.

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Das landesseitige Förderinstrumentarium wird mittels Evaluierung hinsichtlich der Effektivität und Effizienz regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und künftig in einem umfassenden Programm „Thüringen-Technologie“ gebündelt. Gerade aktuell befindet sich unser Haus im Vorfeld der neuen Förderperiode in enger Abstimmung mit der Wirtschaft und Wissenschaft einschließlich wirtschaftsnaher und außeruniversitärer Einrichtungen. Im Ergebnis wird es auch einen regelmäßigen runden Tisch Wirtschaft und Wissenschaft geben. Herzlichen Dank.

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Wir haben in unserem Antrag angeregt, eine Studie im Bereich der Kindertagesstätten und Schulen durchzuführen, die das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Daten zur körperlichen Leistungsfähigkeit, zur Gesundheit als Grundlage für eine gezielte Intervention zu entwickeln. Mit Blick auf gute Erfahrungen aus solchen Projekten schlagen wir vor, dass im Interesse von Synergien in Thüringen ein solches Projekt in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien sowie in Kooperation mit der Wissenschaft geprüft und konzipiert werden sollte. Ein solches konzertiertes Herangehen empfiehlt sich mit Blick auf den Bund, auf andere Länder, wo mit vergleichbarer Zielstellung unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche Aktivitäten planen, durchführen und finanzieren. So wird in Sachsen in Verantwortung des Kultusministeriums gemeinsam mit der Wissenschaft und der Schulpraxis ein wissenschaftliches Projekt zur Erfassung von Daten der gesundheitlichen Situation bei Schülern angeschoben. In Sachsen-Anhalt wurde das Modell „Fit und vital - Kinder der Grundschulen in Bewegung“ ins Leben gerufen. 25 Prozent der Grundschulen nehmen daran teil. Ziel ist es, repräsentative Daten zum Bewegungsverhalten und zur Entwicklung des Körpergewichts bei Schülern zu ermitteln.

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Wenn man danach fragt, wie es zukünftig aussehen soll, dann sind, wie eben schon benannt, sehr viele EFRE-Mittel eigentlich ausschlaggebend dafür, dass mit der Kofinanzierung Projekte ins Leben gerufen werden können. Was mir aber total fehlt, und ich zitiere mit Genehmigung der Präsidentin aus unserer Großen Anfrage, da heißt es: „Der Senat beantwortet die Große Anfrage wie folgt: Die überregionale Mitfinanzierung des Wissenschaftsbereiches ist Ausweis und Anerkennung der Exzellenz der bremischen Wissenschaft. Der Senat misst der Bereitstellung der erforderlichen Kofinanzierung höchste Priorität bei.“ Wenn wir uns auf Exzellenzen beziehen, brauchen wir Projekte. Wenn wir Projekte brauchen, dann brauchen wir auch Mitarbeiter, die diese darstellen können. Aber von dem Bereich Exzellenzen und weiterer Kofinanzierung der Exzellenzinitiative habe ich in der Antwort des Senats nicht einen einzigen Hinweis gefunden. Es wäre schön gewesen, wenn man auch für die Planungssicherheit und das, was zukünftig entwickelt werden soll, gewusst hätte, wo denn die Reise im Bereich Wissenschaft hingehen soll.

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, auch Kultur und Wissenschaft spielen für das Standortmarketing eine wichtige Rolle, und zwar nicht nur deshalb, weil Manager vielleicht gern ins Theater oder Konzert gehen oder weil sie die Forschungsaufträge lieber gleich um die Ecke vergeben wollen - nein, Kultur und Wissenschaft spielen eine ganz wichtige Rolle auch für die Kreativität einer Gesellschaft. Kreativität ist eine entscheidende Ressource in der modernen Wissensgesellschaft. Kultur braucht Geld, das ist uns allen klar. Aber vielleicht braucht sie noch mehr - eine Politik, in der sie verständige Partner findet, eine Politik, die Kooperationspartner ist. Bei Ihnen, Herr Althaus, und bei Herrn Goebel hatten wir das Gefühl, dass die Kultur nur noch Klotz

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Schulen. Von den ursprünglichen 25 Schulen, sechs davon in Bremerhaven, boten 20, drei davon in Bremerhaven, weiterhin eine nachmittägliche Öffnung für den Stadtteil an. Für eine Übergangszeit von zwei Jahren erhielten die Schulen hierfür eine Unterstützung durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft. Ende 2004 endete diese Übergangsphase und die „Web.Punkte“ wurden in den normalen Betrieb der Schulen eingebunden. Sechs Schulen führten ihren ehemaligen „Web.Punkt“ als MultimediaSelbstlernzentren im Rahmen eines E-Learning-Projektes weiter. Die Betreuung der Selbstlernzentren erfolgte durch Tutoren und das Landesinstitut für Schule. Im Rahmen dieser Kooperation wurden multimediale Lern-Einheiten für Schulen entwickelt und im Intranet bereitgestellt. Dieses Projekt wurde durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft begleitet und wissenschaftlich durch das ifib evaluiert. Das E-Learning-Projekt endete planmäßig am 31. Dezember 2007.

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Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Durch Beschluss des Landtags vom 14. März 2007 ist der Gesetzentwurf an den Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur – federführend – und an den Rechtsausschuss überwiesen worden. Der Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur hat den Gesetzentwurf in seiner 7. Sitzung am 10. Mai 2007 beraten. Der Rechtsausschuss hat den Gesetzentwurf in seiner 10. Sitzung am 15. Mai 2007 beraten. Die Beschlussempfehlung lautet: Der Gesetzentwurf wird angenommen.

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Ich lasse jetzt darüber abstimmen, den Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur als federführenden Ausschuss einzusetzen und den Finanzausschuss mit der Mitberatung zu beauftragen. Wer stimmt dafür? - Dem wurde mehrheitlich zugestimmt. Damit sind beide Anträge zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur und zur Mitberatung an den Finanzausschuss überwiesen worden.

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Die zur Zeit so krisengeplagte Kultur kann sich an der Wissenschaft einmal ein Beispiel nehmen. Das ist jedenfalls besser, als das Geld aus dem Wissenschaftsbereich zu nehmen. – Herr Stölzl, ich muss Sie an dieser Stelle einmal ansprechen. Machen Sie bitte nie den Fehler, Teile Ihres Gesamtbudgets im Einzelplan 17 von der Wissenschaft zur Kultur umzuschichten oder umgekehrt! Das ist in der Vergangenheit schon passiert. Sie sollten es besser nicht wiederholen!

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Wer öffentliche Sichtbarkeit und Transparenz der Forschung fordert, wer Anwendbarkeit prämiert, wer sich Wissenschaftskarrieren für die Jungen und für die Hochmotivierten wünscht, der meint nicht Wissenschaft als bloßen Markt der Gesellschaft. Die grundsätzlich unbegrenzten Freiräume der Wissenschaft als Erwartung des Unerwarteten bleiben für uns trotzdem der Kern aller Forschung. In den 50er Jahren – ich bin alt genug, dass ich mich erinnere – gab es einen Bestseller mit dem schönen Titel:

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Fällt Ihnen als Minister für Wissenschaft und Kunst zur Perspektive des Ballungsraums, zur kulturellen Entwicklung des Ballungsraum, zur städtebaulichen Entwicklung des Ballungsraums nichts anderes ein, als Paragrafen aus Verträgen zu zitieren? Ist das Ihre Vorstellung von der Arbeit eines Ministers für Wissenschaft und Kunst, der Perspektiven für seinen Gestaltungsbereich haben sollte? Unsere Vorstellung ist das nicht. Deshalb ist es gut, Herr Corts, dass Sie aufhören. Das ist ein Zeichen für Ihre Einsicht in das eigene Scheitern.

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Trotzdem gibt es auch in diesem Nachtragshaushalt Gewinner und Verlierer. Ich werde nicht alle Haushalte durchdeklinieren; Herr Vorsitzender, wir wollen auch ein bisschen Futter für den Ausschuss behalten. Ein paar Glanzlichter – ich möchte sie vielleicht sogar Grablichter nennen – möchte ich schon setzen. Einer der Gewinner ist sicherlich der Wissenschaftshaushalt, aber auch dort nur die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist von Kürzungen ausgenommen, was die Hochschulpolitiker freut. Es gibt allerdings auch Hochschulpolitiker – gerade bei der CSU –, die noch auf einem anderen Politikfeld engagiert sind, nämlich im Denkmalschutz. Auf diesem Feld wird es schon schwierig. Sie kennen Ihren Kollegen und wissen, wen ich meine. Herr Kollege Kaiser hat schon kurz auf die Auswirkungen beim Denkmalschutz hingewiesen. Dabei kommt der eigentliche Verlierer des Haushalts zum Vorschein und die eigentliche Schmach des Haushaltsansatzes an den Tag. Eigentlicher Verlierer ist der Denkmalschutz. An diesem kann man exemplarisch Ihre falsche Politik herausstellen und bloßstellen. Es wird überdeutlich, was die bloße Fokussierung auf das goldene Kalb einer schwarzen Null bringt.

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Die Richtlinien der Regierungspolitik dieses Senats sagen, dass in Wissenschaft und Kultur die Zukunftskapitalien Berlins liegen. Das ist umso wahrscheinlicher, sagt der Historiker in mir, weil diese Zukunft sehr viel Vergangenheit hat. Immer war Berlin der Ort, wo kühne Denker, Forscher und Künstler die Zukunft in den Blick genommen haben. In Wissenschaften und Künsten hat Berlin seit vielen Generationen immer wieder die Verwegenheit bewiesen, die Johann Wolfgang von Goethe als das unverwechselbar Typische dieser Stadt bezeichnet hat. Wer Wissenschaft und Kultur einmal im Langzeitvergleich betrachtet, wird auch die gegenwärtig heftig diskutierte Situation etwas gelassener einschätzen können. Berlin leuchtet wie vordem. Berlin zieht an wie vordem. Berlin ist Markt- und Kampfplatz der Ideen und Träume und zugleich Labor ernsthaftester Wissbegierde. Die Menschen, die in stetig wachsenden Scharen nach Berlin kommen, um die unvergleichliche Offenheit dieses Ortes zu erleben, um sich anstecken zu lassen von dem, was Robert Musil einst den „grandiosen Möglichkeitssinn der Moderne“ genannt hat, hätten wenig Sinn für den grämlichen Stil, in dem die Debatte um Berlins kulturelle Rolle bisweilen geführt wird.

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Welche Gegenwartslandschaft es gibt und welche Wege die Zukunft weist, lassen sich aus dem heute vorgelegten Haushalt ablesen. Der Senat von Berlin sagt für die Wissenschaft in aller Deutlichkeit, dass ein Zusammenspiel, nicht ein Nebeneinander der Universitäten und der wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulen, der Fachhochschulen, der außeruniversitären Forschungseinrichtungen ebenso wie der Berufsakademien der Motor sein muss für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Wir leben in einer Welt, in der alte Barrieren zwischen den Wissencentern dramatisch verschwinden im Zuge der Informationsrevolution, die inzwischen unsere Kinderzimmer schon erreicht hat. Der Senat wird deshalb die internationale Verflechtung der Berliner Forschung und die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig unterstützen.

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Es geht bei der Wirtschaftsentwicklung in strukturschwachen Regionen um solche Kooperationsvorhaben. Das Thema hatten wir gerade. Auch bei der Bewältigung von Umweltproblemen geht es darum. Schiffssicherheit auf der Ostsee ist etwas, das wir nur zusammen hinkriegen. Wir haben in den letzten Monaten unzählige Male darüber diskutiert. Auch Deutschland ist im weltweiten Maßstab ein Staat mittlerer Größenordnung. Dass kleinere und mittlere Staaten sich in Wissenschaft und Forschung in der internationalen Spitze nur dann behaupten können, wenn sie ihre Kräfte bündeln, kann man konkret durch Kooperationsvorhaben in Wissenschaft und Forschung zeigen. Dass auch im Kulturbereich sehr viel Potenzial steckt, ist angesprochen worden. Ich denke, man kann begreiflich machen, dass die Nationalkulturen Teil einer gemeinsamen europäischen Kulturgeschichte sind und dass es in dieser europäischen Kulturgeschichte unendlich viele Wechselbeziehungen gibt. Dies kann man dann, wenn man gemeinsame europäische Kulturinitiativen entwickelt, sehr gut deutlich machen.

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Es gibt den Überweisungsvorschlag an den Ausschuss für Wissenschaft und Kunst für beide Anträge, sowohl den von der SPD als auch den von der FDP.Widerspricht dem jemand? – Das ist nicht der Fall. Dann sind beide Anträge dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst zugewiesen.

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Unter TOP 8 fordern Sie, dass wir uns beim Ausbau der Jugendfreiwilligendienste verstärkt für eine Integration in Wissenschaft und Technik einsetzen. Hier kann ich Ihnen berichten, dass wir diese Integration der Jugendfreiwilligendienste in Wissenschaft und Technik, die ich auch unterstütze durch mein Haus, in modellhafter Erprobung anstreben.

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Und nun kommen wir noch zum Überweisungsantrag an den Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien. Wer dem zustimmt, den bitte ich jetzt um das Handzeichen. Danke schön. Die Gegenstimmen bitte. Danke. Die Stimmenthaltungen möchte ich. Es gibt keine Stimmenthaltung. Damit ist auch das eine Mehrheit von Gegenstimmen zur Überweisung an den Ausschuss für Wissenschaft, Kunst

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Die These der Wissenschaft sagt, dass die Schere in der Stadt auseinandergeht. Ich glaube, die Wissenschaft liegt falsch.

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der Hochschule nicht angehörende Personen vornehmlich aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, die im Einvernehmen mit dem Senat vom Fachministerium bestellt werden und aus wichtigen Grund vom Fachministerium entlassen werden können“. Das Gesetz lässt offen, von wem die Initiative auszugehen hat. Praxis in Niedersachsen ist es, dass die Hochschule ihre Vorstellungen vertraulich - um nicht Institution und Persönlichkeiten zu schädigen - vor einer Entscheidung des Senats in nicht öffentlicher Sitzung mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur abstimmt, um vorab die Einvernehmlichkeit sicherzustellen.

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mehr wettbewerbsfähige Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die sich im Umfeld der internationalen Konkurrenz behaupten können. Wir sind gehalten, vorhandene Stärken weiterhin auszubauen und neue zu entwickeln. Vor allem müssen wir die Standortbedingungen weiter verbessern. Die Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung mit der Wirtschaft und die Vernetzung der Wirtschaft untereinander muss noch mehr als bisher vorangetrieben werden. Die Devise für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung lautet also: Kräfte bündeln, Zusammenarbeit stärken!

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Mit dem landesweiten hochschulübergreifenden Projekt „Karrierewege für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft M-V“ verfolgen wir das Ziel, hoch qualifizierte Frauen zu fördern und bei ihrer Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen. An allen fünf Hochschulstandorten des Landes werden Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen entsprechend unterstützt. Anfang November fand im Rahmen dieses Projektes mit großem Erfolg in Greifswald die erste Absolventinnenbörse für Mecklenburg-Vorpommern statt. Absolventinnen aller Hoch schulen unseres Landes und Unternehmen hatten die Möglichkeit, berufliche Perspektiven zu sichern. Knapp 500 Besucherinnen sind gekommen, eine Vielzahl von Praktika – ich war selbst überrascht –, Volontariaten, angebahnten Einstellungen und Kontakten sind entstanden. Und das Erfreu liche ist, es gibt bereits erste Anmeldungen von Firmen und Absolventinnen für das nächste Jahr.

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Sehr geehrte Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen, mit Drucksache 4/2355 vom 10.10.2006 forderte die Fraktion der SPD die Landesregierung auf, ein Kulturraumkonzept vorzulegen. Erstmals wurde die Drucksache 4/2355 in der 48. Plenarsitzung am 20.10.2006 diskutiert und von dort an den Haushalts- und Finanzausschuss, an den Innenausschuss und an den dafür als federführend beauftragten Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien überwiesen. Der Ausschuss für Wissenschaft, Kunst und Medien beriet über die Forderung der SPD zur Vorlegung dieses Thüringer Kulturraumgesetzes in seinen Sitzungen am 22.02., am 31.05. und am 05.07.2007. In der Ausschuss-Sitzung am 31.05.2007 wurde eine öffentliche Anhörung beschlossen. Nur ca. die Hälfte aller Anzuhörenden nahm die Einladung zur Anhörung wahr. Von den nicht erschienenen waren ca. 50 Prozent der Anzuhörenden, die es nicht einmal für nötig befunden hatten sich zu entschuldigen, was durchaus mit einer Missachtung der Arbeit des Ausschusses bzw. des Parlaments gleichgesetzt werden könnte.

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Ein weiterer Punkt muss aus meiner Sicht noch angesprochen werden. Im Gegensatz zu anderen Ländern haben wir in Deutschland eine im Grundgesetz festgelegte Tarifautonomie. Die Tarifpartner, also die Gewerkschaften und die Arbeitgeber, legen die jeweiligen Löhne für die unterschiedlichen Branchen und Regionen beinahe jährlich fest. Den Gesetzgeber über Entgelte entscheiden zu lassen, schwächt die Tarifautonomie und nimmt Betrieben die Flexibilität. In welcher Höhe wollen Sie den Mindestlohn eigentlich festlegen? Wenn man den ursprünglichen SPD-Antrag zur Grundlage nimmt, dann gibt es eine Summe, auf die man sich festlegen soll. Nimmt man den Antrag von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SSW, dann soll die Wissenschaft erst eine Empfehlung über die Höhe des Mindestlohns abgeben. Was glauben Sie eigentlich, warum es der Wissenschaft in den vergangenen Jahren nicht gelungen ist, eine solche Empfehlung abzugeben?

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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, zwei Voraussetzungen für die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Lehre gibt es noch: Mut und Verantwortung. Diese beiden Merkmale brauchen wir bei Hochschulen und Wissenschaft, wir brauchen sie aber ebenso sehr – wenn nicht mehr - in der Politik, die die Rahmenbedingungen für die Hochschulen setzt. Wir brauchen Mut und Verantwortung. Sie brauchen heute Mut und Verantwortung bei der Entscheidung über diese Gesetzesnovelle. Mutig ist die Hochschulgesetzesnovelle nicht. Sie schwimmt fantasie- und einfallslos einem Mainstream hinterher, der sich in diesem Land breit gemacht hat. Mutig wäre die Novelle, mutig wären Sie, wenn Sie sich gegen den Mainstream in dieser Republik gestellt hätten.