2. Meine Damen und Herren, der Verfassungsschutz schränkt Bürgerrechte und Grundrechte massiv ein. Ereignisunabhängig können Spitzel und V-Leute, ob staatlich angestellt oder nur staatlich finanziert, zum Einsatz gebracht werden. Telefongespräche können abgehört werden, Briefe gelesen werden, Lauschangriffe gegen private Wohnräume gestartet werden, Personenobservationen durchgeführt werden. Und das, meine Damen und Herren, obwohl es dafür nicht einmal eine bundesrechtliche Vorgabe gibt, denn das Bundesverfassungsschutzgesetz sieht eben nicht vor, dass bei den zu bildenden Landesämtern für Verfassungsschutz, die die Zusammenarbeit mit den anderen Behörden garantieren sollen, nachrichtendienstliche Mittel mit grundrechtseinschränkendem Charakter vorzuhalten sind. Das heißt, es gibt auch diese Notwendigkeit nicht. Verfassungsschutz heißt nach unserem Verständnis, Bürgerschaft zum demokratischen
4. Das zog sich auch durch die Rede des Ministerpräsidenten Vogel, der Verfassungsschutz schafft sich selbst ein Verfassungsideal, die so genannte politische Mitte. Die neue Rechte, der Rechtskonservatismus und Nationalkonservatismus werden aufgrund ihrer Verstrickung mit der politischen Mitte vollständig der Auseinandersetzung entzogen. Sie finden ebenso wenig in den Berichten statt wie z.B. der alltägliche Rassismus, der alltägliche Antisemitismus, der sich in dieser Gesellschaft verankern konnte und damit werden natürlich auch ein ganz gehöriger Teil der Ursachen für das Erstarken rechtsextremistischer Strukturen verdunkelt. Aber genau diejenigen, die diese Mitverantwortung der politischen Mitte thematisieren und politisch strukturell bedingte Ursachen für das Erstarken des Rechtsextremismus benennen, sich damit gleichzeitig außerhalb des selbst definierten Verfassungsideals positionieren, werden zum Feind der Demokratie erklärt, werden als Extremisten abgestempelt, ganz im Stile der Totalitarismustheorie. Die Extreme sind das Problem ganz gleich, aus welcher Richtung - und die mit der Gleichsetzung von links und rechts verbundenen Folgen sind bekannt, Verharmlosung von rechts, Kriminalisierung von antifaschistischem
Herr Staatssekretär, eigentlich haben Sie meiner letzten Frage schon vorgegriffen. Dennoch stelle ich sie. Die Kolleginnen und Kollegen in den Kommunalparlamenten wissen meistens sehr genau Bescheid und dokumentieren auch mit einstimmigen Beschlüssen die Notwendigkeit solcher Kreisverkehrsplätze. Trotzdem stoßen sie bei den zuständigen Ämtern, insbesondere bei den Straßenbauämtern, auf erheblichen
Ihr
So ganz einfach einen Antrag in der MPK zu stellen und dann zu glauben, dass das erstens läuft und zweitens realisiert wird, ohne dass es von der ARD umso heftigeren
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass in Bremen von dem Verabreichen des Sirups unter ausreichendem medizinischen Schutz und unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit Gebrauch gemacht wird. In der Vergangenheit, so berichten die Ärzte, sind keinerlei Komplikationen aufgetreten. Sie legen ganz besonderen Wert auf die Feststellung, dass die Ärzte des Instituts für Rechtsmedizin zwar mit Nasensonden arbeiten, wenn der Beschuldigte nicht freiwillig trinkt, aber körperlichen
Im Übrigen obliegt es denjenigen, die festgenommen sind, sich so zu verhalten, dass ein
Meine Damen und Herren! Auf den Kulturhaushalt haben wir seit Jahren ein besonderes Augenmerk gerichtet, weil in Zeiten knapper Kassen stets die Gefahr besteht, und zwar gleichermaßen im Bund, im Land und in den Kommunen, dass bei der Kultur als einer so genannten freiwilligen Aufgabe am leichtesten gespart wird. Dort erscheint der
Und wenn es den
Lassen Sie mich noch einmal ganz klar feststellen: Auch die PDS steht für eine Konsolidierung des Landeshaushalts. Dass dabei unpopuläre Einschnitte nicht ausbleiben können, ist klar. Wir wissen auch, dass wir in diesem Zusammenhang längst Gegenstand von
Selbst wenn man berücksichtigt, dass in diesem Bereich die wesentlichen Rahmenbedingungen durch den Bund gesetzt werden, hat es seitens der Staatsregierung keinerlei
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die deutlichste Konsequenz aus dem Atomtransporteskandal haben wir in Frankreich und letzte Woche im Wendland erleben können. Der erste Castor-Transport seit dem Skandal hat deutlich gemacht: Es gibt in diesem Land keinen Konsens in Sachen Atomenergie. Mögen Betreiber und Regierung sich einen ungestörten Weiterbetrieb ihrer Anlagen wünschen, soviel sie wollen, der
Diese Schikanen – das war dann fast wieder das interessanteste Erlebnis – haben vor Ort eher das Gegenteil bewirkt, als was es eigentlich sollte. Denn viele, lange Zeit unentschiedene Wendländerinnen und Wendländer haben sich solidarisiert, haben ihre Türen für die Menschen geöffnet, die kein Obdach hatten. Sie haben den Protest unterstützt. Gegen diesen immer breiter werdenden
Ich appelliere an die Hamburger CDU, den
So erfreulich die Bereitschaft der Bundesregierung ist, meine ich, eingedenk der fortbestehenden Ländervorbehalte brauchen wir die Fürsprache aller, auch der hier in diesem Hause vertretenen Parteien, um diesen
Warum, meine sehr verehrten Damen und Herren, schlagen nun im agrarpolitischen Raum deswegen die Wellen so hoch? Gegen eine Aufstockung der Finanzmittel für den ländlichen Raum darf es doch eigentlich keinen
Die Verpackungsverordnung von Herrn Trittin beachtet insbesondere die eigenen Rahmenbedingungen nicht. Diesen Zweifel hat auch der Bundesrat, indem er im Februar die Bundesregierung aufgefordert hat einen Prüfbericht vorzulegen. Der bisher vorgelegte Verordnungsentwurf stößt selbst bei SPD-geführten Ländern wie RheinlandPfalz und Nordrhein-Westfalen auf
Den Skeptikern, die - selten in offenem Widerspruch, aber umso häufiger mit hinhaltendem
Die nicht ausbildenden Einrichtungen profitieren aber über den Arbeitsmarkt davon, dass andere Pflegedienste ausbilden. Daher ist es nur gerecht, wenn die nicht ausbildenden Einrichtungen über die Umlage einen geringen Beitrag zu den Kosten der Ausbildungsvergütung und damit einen Beitrag zur Solidarität der Pflegeeinrichtungen untereinander leisten. Das ist der alleinige Sinn und Zweck der Umlage. Aber, meine Damen und Herren, die konkrete Thüringer gesetzliche Regelung - die ich für sehr gerecht halte - über die Umlage ist am
In dem Bericht zur Zusammenarbeit zwischen den norddeutschen Ländern vom 15. September dieses Jahres fehlt jeglicher Nachweis von einem Gespräch mit Hamburg und auch der Nachweis einer gemeinsamen Planung bezüglich der Verbreiterung der A 7 und der A 23 im Hamburger Raum. Und unsere Vermutung einer mangelnden Absprache wird durch die Verweigerung jeglicher Stellungnahme seitens der Hamburger Baubehörde untermauert. Warum denn eigentlich, Herr Minister? In der Hamburger SPD regt sich deutlicher
Zwar haben die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag erkannt, dass ihre Ursprungsforderungen mit so schweren Mängeln behaftet waren, dass sie gegen den
Meine Damen und Herren, ich erinnere daran, was seit 2005, seit der Regierungsübernahme durch CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen, gegen unseren
Weil Sie, Herr Kollege Römer, zur Vollintegration einige aus meiner Sicht wenig lichtvolle Ausführungen gemacht haben, von mir ein paar Bemerkungen dazu: Wir sind in der Phase der Verbändeanhörung vor Kabinettbeschluss. Sie haben versucht, in dieser Phase die Verbände, die angehört worden sind, auf die Kette zu bringen, und haben versucht,
Nun wundern Sie sich, dass wir so wenige Frauen in Führungspositionen haben, dass der Einzug von Frauen in die Führungsgremien nicht schneller vorangeht? – Das ist doch ein schlechter Scherz. Hätten Sie dort einmal angepackt, wären wir heute schon deutlich weiter. Junge Mütter und auch Väter fragen sich nämlich nicht am Anfang ihrer Karriere, wie sie am schnellsten mit dem geringsten
Und, Frau Gramkow, Sie finden uns an Ihrer Seite, wenn wir gegen die Aufweichung und Konterkarierung der Modellversuche an den Hochschulen
Wir haben einen weiteren historischen Moment erlebt. Der neue Fraktionschef der GRÜNEN hat zum
Eine neue Agrarpolitik muss auf eine bodengebundene Produktion abzielen, auf verbraucherorientiertes, umweltfreundliches und tiergerechtes Vorgehen. So will es der Verbraucher. Das brauchen auch die Bauern. Der Bauernverband muss jetzt endlich seinen
Ich meine aber, wir können in dieser Frage in RheinlandPfalz sehr gut bestehen; denn wir haben schon vor einigen Jahren damit begonnen, unsere Energiepolitik auf eine neue Basis zu stellen. Dies ist zum Teil gegen den heftigen
Ich kündige Ihnen in dieser Frage schon heute den
Herr Kollege Weisbrich, energiepolitisch war das ganze Jahr 2008 von der Debatte um den Emissionshandel geprägt. Ein ganz wichtiger Punkt dabei war, dass die vier großen Energiekonzerne ihnen kostenlos zugeteilte Zertifikate eingepreist und damit auf die Kunden überwälzt haben. Damit haben sie im Übrigen selbst die Weichen hin zu der gegen ihren