Zukunft des Landesbreitbandnetzes in Kooperation mit
Wenn ich dann mit der gütigen Erlaubnis des Herrn Präsidenten auch Herrn Hickel zitieren darf, den ich ja gern zitiere, wenn ich denn dazu sachlichen Anlass habe! Das ist nicht immer der Fall, aber diesmal ist es so, also tue ich es gern. Er sagt: „Mit dem Investitionssonderprogramm ist der Strukturwandel in die richtige Richtung eingeleitet worden. Die positive Wirkung auf den neuen Wachstumstyp und die Beschäftigung braucht — leider — Zeit.“ Auch mein Satz! „Das Land Bremen befindet sich immer noch in einer tief greifenden Transformation aus traditionellen Strukturen zur
Zukunft des Landesbreitbandnetzes in Kooperation mit
Es kommt heute darauf an, politisch richtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und auch für die Zukunft des Landesbreitbandnetzes und der sie managenden Gesellschaft Bremen Brightline Projekte GmbH. Ich werde den Namen dieser Gesellschaft im Fortlauf mit BBL abkürzen. Was ist nun das Landesbreitbandnetz? Das Landesbreitbandnetz ist eine Netzinfrastruktur, die durch Anmieten und Zusammenschalten von Glasfaserleitungen entstanden ist. Es verbindet in Bremen und Bremerhaven die wichtigsten Institutionen der
Nun weg von der
Ich lege los und bin auch gleich am Ende! Ich möchte erwähnen, dass ich gar kein Verständnis dafür habe, dass dann ein Mulitmediareferent in der Presse davon spricht, dass das Landesbreitbandnetz eine Spielwiese der
Grünen sehen im Landesbreitbandnetz die Chance, den Strukturwandel aktiv zu begleiten, auch wir als Parlament. Das Entstehen neuer Arbeitsplätze durch den Einsatz von Informationstechnologien muss planvoll gefördert werden. Synergien von Wirtschaft,
Diese Gelder kommen im Übrigen ausschließlich der Kulturförderung zugute, weil die Verwaltungskosten dadurch gering gehalten werden, dass die Stiftung zunächst vom Thüringer Ministerium für
Aber wie sieht ein solcher Stiftungsrat aus? Zwei Mitglieder gehören der Landesregierung an, Staatskanzlei, Ministerium für
Weitere Redemeldungen liegen mir nicht vor. Wir entscheiden nun über die Ausschussüberweisung an den Ausschuss für
Zu Frage 4: Hierbei handelt es sich um eine langjährige Forderung der Thüringer Landesregierung. Aufgrund der von uns nicht zu verantwortenden Steuerausfälle konnte das zuständige Ministerium für
Andere dagegen meinen, man könne mal so eben, quasi per Dekret, eine Eliteuniversität ausrufen oder künstlich heranzüchten. Selbstverständlich finde ich es gut, dass mittlerweile auch die Partei des Bundeskanzlers die Bedeutung von Bildung,
Ich nutze die Gelegenheit, um an dieser Stelle auf die Vielfalt unseres kulturellen Lebens einzugehen. Wir wissen, dass wie kaum ein anderer Name Weimar für die Verbindung von Kunst und Geschichte steht. Die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen umfasst ein unvergleichliches Ensemble von Sammlungen, historischen Bauten, Parks und Gärten, das national wie international eine sehr große Aufmerksamkeit genießt. Sie verbindet die Pflege von Kunst auf der einen mit
Die Zusammensetzung des Stiftungsrates wird ein bisschen geheilt durch das Kuratorium. Im Kuratorium dürfen dann die Kunstverbände mit anwesend sein. Aber das Kuratorium darf wiederum nur über die Anträge befinden, die sich auf dem Förderzweck zeitgenössischer Kunst beziehen. Alles andere macht der Stiftungsrat und dann wird es ganz pikant. Da steht dann in § 11: Stiftungsaufsicht hat das Ministerium für
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, da ich für die kommende Legislatur nicht mehr zur Verfügung stehe, besteht bei mir wohl kaum der Verdacht, hier besonders parteipolitisch, ideologisch zu agieren. Manch einer könnte gar vermuten, ich könne mich jetzt getrost zurücklehnen und antworten, nun macht mal alle schön. Das wäre jedoch unredlich, zumal sich hinter diesen Prüfsteinfragen äußerst ernst zu nehmende Sorgen der Thüringer Kulturschaffenden verbergen. Auch unser heutiges Thema, die erste Lesung des Entwurfs eines Gesetzes über die Errichtung der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen tangiert dieses Sorgen und Fragen. Ein Antrag mit gleicher Zielrichtung, es waren zwei Anträge, bewegt ja schon seit Monaten den Ausschuss für
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, auch die Staats- und Politikferne der angehenden Stiftung lässt meines Erachtens mehr als zu wünschen übrig. Ein besonders kritischer Punkt im Text des Entwurfs ist die Zusammensetzung des Stiftungsrats. Dem achtköpfigen Gremium sollen neben zwei Vertretern der Landesregierung auch noch drei von ihr berufene Vertreter des öffentlichen Lebens, davon einer aus der Wirtschaft, weiterhin ein Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes und ein Vertreter des Landkreistags angehören. Zudem, meine Damen und Herren, so lange kein Kuratoriumsvorsitzender gewählt ist, gehört überhaupt kein Vertreter aus Kunst und Kultur dem Stiftungsrat an. Dennoch würde in dem Falle, so steht es im Gesetzentwurf, das Gremium beschlussfähig sein. Aber, liebe Leute, so geht es doch nun weiß Gott nicht. Da hilft auch nicht das Gegenargument, dass ja zu gegebener Zeit dafür das Kuratorium in beratender Funktion zur Verfügung stehen würde. Nein, zumindest die drei Vertreter des öffentlichen Lebens im Stiftungsrat sollten Persönlichkeiten des kulturellen Lebens aus Thüringen sein. Dies muss im Gesetzestext auch dezidiert zum Ausdruck gebracht werden. Über notwendige weitere noch zu ändernde Details des Entwurfs sollte nach entsprechender Anhörung der Ausschuss für
Hier kann die Bundesregierung zeigen, wie ernst sie es mit der Priorität für Bildung,
Die Bundesregierung hat sich - so meine ich - auf diesem Gebiet von dem Ziel der deutschen Einheit in Hochschule und
Also eine Werbung für den
Die vorläufige Beschlußempfehlung wurde vom Ausschuß für Wirtschaft, Technologie und Europaangelegenheiten im November 1999 an die mitberatenden Ausschüsse weitergeleitet. Im Januar 2000 lag dem Ausschuß zu seiner zweiten Beratung allerdings nur die Beschlußempfehlung des Ausschusses für Bildung und
Meine Damen und Herren! Sichtbar wird das bei den dritten Programmen auch ganz genau. Ein Gutachten über diese Programme sagt dazu laut „Medienkatalog“ 12/99, daß sich die dritten Programme zunehmend zu Vollprogrammen entwickeln, die alle gängigen Realitätsdarstellungen, wie Nachrichten, Magazine, Dokumentationen, Reportagen bis hin zu Bildung, Beratung, Unterhaltung und Fiktion, abdecken. Die Bereiche Aktuelles und Nachrichten nehmen am Gesamtprogramm zu, aber Kunst und Kultur sowie
Da muss natürlich per Gesetz und hier durch das Ministerium erst einmal der Stiftungsrat berufen werden, der dann ohne schuldhaftes Zögern das Kuratorium berufen wird. Das können wir parlamentarisch begleiten, herzlich gern. Ich sehe da auch überhaupt kein Defizit. Ich rege an, dass wir eine Mitwirkung des für
Nachdem der Homo erectus von Bilzingsleben mit seinem auf 400.000 Jahre geschätzten Alter inzwischen Eingang in die Geschichtsbücher der Schulen gefunden hat, scheint die
Meine Damen und Herren Abgeordneten, unser Hochschulpakt ist ein zukunftsorientiertes Instrument bei der Kooperation von Hochschulen und Landesregierung. Mit diesem Bündnis haben wir unsere Hochschulen besser gestellt als die Hochschulen in vielen anderen Ländern der Bundesrepublik. Viele Studenten, mit denen ich in letzter Zeit diskutiert habe, wissen das auch zu schätzen. Lesen Sie mal die "Thüringer Allgemeine" vom 14. Januar. Die Erfurter Studenten sind zufrieden. In Thüringen, und auch das unterschlagen Sie bewusst, sieht die Vereinbarung mit den Hochschulen vor, die Mittel für Sachund Investitionsausgaben von Jahr zu Jahr um 1 Prozent zu steigern. Außerdem unterstützen wir die Hochschulen dabei, die tariflich bedingten Mehrausgaben im Personalbereich abzufedern. Das heißt, in diesem Jahr werden den Thüringer Hochschulen summa summarum rund 4 Mio. mehr an Landesmitteln zur Verfügung stehen als im letzten Jahr, weil wir auch dort neue Gebäude in Betrieb nehmen, die Kosten sich erhöht haben, weil das Hochschul
der SPD-Bundestagsabgeordnete aus Jena. Entschuldigung, ich muss das spezifizieren, ich habe jetzt nicht den Landtagsabgeordneten der SPD aus Jena gemeint, wo es ja zwei geben soll. Aber es steht Ihnen noch frei, sich von den Worten des eben indirekt Zitierten auch entsprechend abzugrenzen oder sie zu bestätigen. Ich nehme an, dass Sie noch das Wort ergreifen werden, Herr Dr. Schuchardt. Es gab also jetzt viele Wortmeldungen und so möchte ich jetzt vielleicht glaubwürdigere, für Forschung sprechende, hier noch anführen, so, Frau Präsidentin, mit Ihrer Genehmigung, Herrn Professor Hans-Jörg Bullinger, den Präsidenten der Fraunhofergesellschaft. Er hat sehr volkstümlich eingeleitet in einem Artikel in der "Welt", in dem er dann ausführt: "Eine Volksweisheit sagt, ein Pferd springt nur so hoch wie es muss. Wenn wir also mehr Leistung wollen, müssen wir die Hindernisse erhöhen. In der Bildung und Forschung müssen wir höhere Maßstäbe setzen, wenn wir besser werden wollen. Wir dürfen aber nicht vergessen, den Pferden mehr Saufen zu geben. Der Vergleich mit den amerikanischen Spitzenhochschulen Harvard, Stanford, Princeton oder den britischen Universitäten Oxford und Cambridge hat nämlich auch öffentlich gemacht, dass das deutsche Hochschulsystem seit Jahren sträflich unterfinanziert ist." Hier kann ich an die Reden der vergangen Jahre, die auch ich hier halten durfte, anknüpfen, wir müssen in Deutschland insgesamt mehr Geld für
Sehr geehrte Damen und Herren! Wir haben einen beispiellosen Akt vor uns, der Sachsen-Anhalts Naturschutz- und Umweltpolitik international bloßstellt; denn die UNESCO ist nicht irgendein internationaler Umweltverein, sondern die Spezialorganisation für Bildung,
Aktuelle Äußerungen des Staatssekretärs des Ministeriums für Wirtschaft im Ausschuss für
Die Finanzministerin Frau Dr. Simon äußerte sich auf meine Mündliche Anfrage in der Landtagssitzung im Januar optimistisch, die Frage der verschiedenen Fördermöglichkeiten für das Gesamtprojekt in Kürze mit den Fachressorts abschließend klären zu können. In der Sitzung des Ausschusses für
norarkräfte zurückgegriffen wird, um den Lehrplan oder den Lehrstoff vermitteln zu können und diese Lehrkräfte übernehmen dann für 25 Prozent der Bezahlung Lehraufgaben. Besonders drastische Fälle sind Stellenstreichungen mitten im Semester, womit Lehrveranstaltungen und die Betreuungsverhältnisse von Studierenden abgebrochen wurden. Von verschiedenen Hochschuleinrichtungen kamen Berichte über die bereits genannten überfüllten Hörsäle. Besonders betroffen machen uns aber auch vermehrte Hinweise auf demotivierte Mitarbeiter und Professoren, ich verweise hier auf Professor Brandenburg und möchte kurz zitieren: "Mit den augenblicklichen Kürzungen ist die Schwelle der Demotivation sehr nahe." Die Kürzungen haben auch vor den Studentenwerken nicht halt gemacht. Wir haben erfahren, dass es immer wieder sehr späte Bearbeitungen von BAföG-Anträgen gibt. In diesem Zusammenhang möchte ich einem Wunsch der Studentenwerke Ausdruck verleihen, dass, wenn es zu einer Nachbesserung des Hochschulpakts kommen sollte, die Studentenwerke einbezogen werden in den Hochschulpakt, damit auch ihre Finanzierung gesichert ist. Damit will ich es eigentlich aus der Anhörung bewenden lassen. Ich will also sagen, wir haben uns die Probleme nicht ausgedacht, die Studenten haben sie artikuliert, die Hochschulen selbst artikulieren sie und wir erwarten, dass wir das hier auch gemeinsam besprechen können. Die Ministerin hatte in einer Regierungserklärung darauf verwiesen, dass Thüringen auf
terverbands der
Freilich, und ich sage das gern auch von diesem Pult aus, ich bin schon der Meinung, dass dieses Verfahren der Nichtberücksichtigung tariflicher Veränderung im Laufe der nächsten Jahre nicht fortlaufend perpetuiert werden kann, wenn man nicht in Gefahr geraten will, die Leistungsfähigkeit der Hochschulen zu beeinträchtigen. Aber es war in dieser ersten Stufe durchaus leistbar, und zwar ohne Leistungseinschränkung in den Kernprozessen. So eine Situation kann ja durchaus auch mal einen Impuls geben oder als Herausforderung verstanden werden, und ich habe mit verschiedenen Kanzlern Thüringer Hochschulen gesprochen, die das auch so sehen. Andere sehen es natürlich auch anders. Im Übrigen, Thüringen steht mit seinem Pakt, auch das muss man an dieser Stelle noch einmal deutlich sagen, auf einer gesicherten und ungeschmälerten Finanzierung in Deutschland gar nicht so schlecht da. Sachsen-Anhalt beispielsweise hat gerade eine zehnprozentige globale Kürzung der Hochschulausgaben verordnet. Mecklenburg-Vorpommern, da haben Sie ja auch eine Aktie dran, verkauft die Reduzierung der ursprünglich beschlossenen Streichung von 370 Stellen auf 250 als Geschenk an die Hochschulen. Über Berlin, denke ich, muss man in diesem Zusammenhang gar nicht reden. Wir haben finanzielle Stabilität bei den Hochschulen und deshalb ist unser Thema Wettbewerb, Autonomie, effektive Forschungs- und Studienstrukturen, Stärkung der Internationalität. Das sind Aufgaben, wo die Hochschulen in den nächsten Jahren gefordert sind, wo sie sich weiterentwickeln müssen, wo sie ihre inneren Strukturen öffnen müssen, wo sie sich über ihr Profil klar werden müssen. Der Ausschuss für