Mein Vater gab auch Orgelkonzerte in dem jüdischen Kulturbund in Frankfurt bis zu seiner
Es weiß jeder, gerade dieses Gauforum hat einen ganz besonderen Stellenwert und es ist so, dass es ein Ort ist, an dem im Nationalsozialismus über die
Einführung eines Gedenktages für die deutschen Opfer von Vertreibung,
Aber es geht dabei nicht nur um eine vielleicht als Therapie für den Einzelnen wirksame Geschichts- und Lebensbewältigung. Nein, es geht auch darum, jetzt lebenden und künftigen Generationen zu vermitteln, wie viel Leid, wie viel Elend und Tod durch Kriege, Vertreibung,
Meine Damen und Herren! Unsere Fraktion hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Anträge gestellt, die den Opfern von Vertreibung,
All das, meine Damen und Herren, muss uns Mahnung sein, geeint und stark gegen die Vertreibung in vielen Regionen der Welt und inmitten Europas vorzugehen und uns zu wehren. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich in diesem Hohen Hause nicht alle der Vernunft entziehen, den deutschen Opfern von Vertreibung,
Unser Antrag beinhaltet, dass der Landtag beschließen möge, die Landesregierung aufzufordern, auf die Bundesregierung dahin gehend einzuwirken, den 5. August alljährlich zum nationalen Gedenktag für die deutschen Opfer von Vertreibung,
Beiden Abgeordneten, aber nicht nur ihnen, empfehle ich - Frau Lindemann, Ihnen auch -, die Charta der Heimatvertriebenen einfach einmal zu lesen, damit Sie hoffentlich die Einsicht und die Erkenntnis erlangen, dass ein nationaler Gedenktag für die deutschen Opfer von Vertreibung,
Die Fraktion der Deutschen Volksunion unterstützt die schon längst fällige Forderung eines Gedenktages für die deutschen Opfer von Vertreibung,
Aber mit dem Blick auf die Zukunft eines friedlichen und geeinten Europas bleibt es trotzdem unsere Aufgabe, die Erinnerung an Vertreibung,
Als Mahnung für die Zukunft und in der Anteilnahme an den Opfern fordern wir die Bundesregierung auf, alljährlich einen Tag im Jahr und insbesondere den 5. August, den Tag der Verkündigung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen, in der der Verzicht auf „Rache und Vergeltung“ festgeschrieben wurde, zu einem nationalen Gedenktag zu erheben und der Opfer von Vertreibung,
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wer sich die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts ansieht, wird erkennen, dass sie wie von einem roten Faden begleitet ist von Vertreibung, von
Die Geschichte der Mittel Vertreibung,
Der Bund und die Länder stehen in der Verpflichtung, das Kulturgut der Vertreibungsgebiete im Bewusstsein der Vertrieben aufrechtzuerhalten und zu fördern und damit zugleich an das Vertreibungsschicksal zu mahnen und zu erinnern. Das geschieht auch. Das Gedenken kommt in vielfältiger Art und Weise auf Bundes- und Landesebene zum Ausdruck. So ist der Tag der Heimat nicht nur ein Tag des Wiedersehens und des Erinnerns, sondern auch ein Tag des Gedenkens an die Tragödie von Flucht, Vertreibung und
Meine Damen und Herren! Der vorliegende Änderungsantrag der Fraktion der CDU verrät uns, dass es die CDU, wie sich heute bereits schon einmal zeigte, offensichtlich nicht ertragen kann, dass sie unseren Anträgen hinterherhinkt. Nichtsdestotrotz ist zuzustimmen, wenn unter Punkt 1 erneut jede Art von Vertreibung und
Punkt 2 und Punkt 3 des Änderungsantrages der CDU sind, so gut sie auch gemeint sein mögen, eben doch nicht gut, weil sie nicht der Kompetenz des Bundes und der Länder unterliegen, sondern der des Europäischen Parlaments. Setzen wir doch nicht den zweiten vor den ersten Schritt, sondern stimmen wir doch dafür, den 5. August alljährlich zum nationalen Gedenktag für die deutschen Opfer von Vertreibung,
Zynische Geschichtsblindheit warf uns Frau Abgeordnete Nitzpon vor und Frau Abgeordnete Bechthum stellte sogar die Behauptung auf, dieses Gauforum sei ein Ort, an dem im Nationalsozialismus über
Jeder weiß, dass Verletzungen an Leib und Seele, Zwangsarbeit und
Wie gesagt, die Armenier wurden für diese Niederlage haftbar gemacht. Diese Niederlagen, meine Damen und Herren, war der Anlass für die radikale und extrem nationalistisch und pantürkisch eingestellte Fraktion des „Komitees für Einheit und Fortschritt“, die
Dies ist historisches Faktum. Das wird von vielen Historikern akzeptiert. Dieses Faktum wird auch von den Türken nicht bestritten. Zumindest wird die historische Tatsache nicht bestritten, sie wird aber von Seiten der Türken in wesentlichen milderem Licht dargestellt, nämlich als eine Kette von tragischen Ereignissen, bei denen es auch zu Todesfällen kam. Die Türken und viele Historiker auf dieser Seite stellen die Ereignisse als kriegsbedingte
Daraufhin gab es eine schriftliche und eine mündliche Anhörung. Das Ergebnis war: Der Terminus „Ordnungspolizei“ ist in der Tat historisch belastet.Wenn Sie sich das einmal in den Stellungnahmen anschauen: Die deutsche Ordnungspolizei wurde zu Zeiten des Dritten Reiches dem damaligen SS-Führer Himmler unterstellt. Die deutsche Ordnungspolizei war beispielsweise an der
Praxis, Haus und Grundbesitz von Hitler-Schergen enteignet wurde. Kurz vor seiner
Das wäre zu kurz gegriffen. Das gilt auch für die anderen Forderungen der CDU-Fraktion. An das Vertreibungsschicksal der deutschen Vertriebenen wird bereits in vielfältiger Weise auf Bundes- wie auf Landesebene gedacht und erinnert. So ist z. B. der Tag der Einheit ein Tag des Erinnerns und des Gedenkens an die Tragödie der Flucht, Vertreibung und
"Für den Umgang mit dem Lohseplatz als Ort der
Drittens möchte ich bemerken: Nicht allein Gedenkstätten müssen heute unserem besonderen Schutz unterliegen. Viele Orte befinden sich auf Friedhöfen, in Parkanlagen, sind Orte in Landschaften oder mitten in belebten Städten. Ich möchte hier nur, der Kollege Hahnemann hat es schon getan, das Jonastal erwähnen, das Außenlager Laura in Schmiedebach oder vielleicht die Tafel am Westbahnhof in Jena, mit der an die
Ich will - der heutige Tag ist, glaube ich, Anlass, das zu tun - einige Veranstaltungen in einer kleinen Auswahl nennen. Zum Beispiel das Ausstellungsprojekt „Zug der Erinnerung“, das bundesweit über die
Meine Damen und Herren, wir meinen, dass die Sichtweise, wie sie in dem Antrag zutage tritt, zu eng ist, die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte außer Acht lässt und daher nicht in die Zukunft gerichtet ist. Dabei verkennt die Landesregierung keinesfalls das schwere Schicksal, das die deutschen Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten erlitten haben. Ich weise in diesem Zusammenhang auf die Entschließung des Deutschen Bundestages aus dem Februar 1997 hin, in der die deutsche Öffentlichkeit an die schreckliche Zeit der Vertreibung erinnert wurde. Der Deutsche Bundestag gedachte dabei besonders der Millionen Menschen, die während
Noch ein Wort – jetzt komme ich zum Überweisungswunsch der Grünen, vielleicht schärft das Ihre Aufmerksamkeit ein wenig –: Wir werden diesen Antrag, der, wie Sie sehen, in mehrfacher Hinsicht durchdacht, abgestimmt und abgewogen ist, hier und heute beschließen. Anstatt im Vorfeld das Gespräch zu suchen, tragen Sie hier einen Aspekt und das auch schon über die Medien vor, über den wir ebenfalls bereits nachgedacht haben. Die
Sie verweisen auf die Dokumentation von Dr. Linde Apel und Dr. Frank Bajohr, die es verdiente, von der Landeszentrale für politische Bildung veröffentlicht zu werden. Es ist gut, dass ein Gedenken stattfindet, indem am 14. Februar in diesem Jahr, dem Tag der letzten