Solange also die EU das Problem des weitgehend unkontrollierten Zustroms nicht in den Griff bekommen hat, beinhaltet eine Verteilung dieser Menschen auf alle EUMitgliedstaaten nur ein Hinausschieben des Problems in die Zukunft, aber keine Lösung. Es ist auch unangebracht, von den osteuropäischen Ländern insoweit Solidarität einzufordern. Es ist kein Zufall, dass die meisten Menschen, die nach Europa strömen, Deutschland als ihr Zielland angeben. Von Deutschland sind über viele Jahre Signale in die Welt ausgesendet worden, die von den Menschen gewissermaßen als Einladung verstanden werden mussten. Das vielleicht skurrilste davon war sicherlich das Werbevideo für Asyl in Deutschland auf der Internetseite des Bundesamtes für
Die in Griechenland und Italien geplanten Hotspots zur Registrierung aller ankommenden Flüchtlinge inklusive dem Abnehmen der Fingerabdrücke und der Überprüfung der Daten in der EU-Sicherheitsdatei sollen im Februar endlich einsatzbereit sein. Wenn wir aber, auch vor dem Hintergrund ungenügend gesicherter EU-Außengrenzen, bis heute nicht einmal wissen, wer zu uns kommt, wie sollen wir dann ein einheitliches Asylsystem und eine gemeinsame Rückkehrpolitik umsetzen, geschweige denn prüfen, ob unter den Migranten gesuchte Fachkräfte unter den Aspekten der legalen
Prof. Dr. Christine Langenfeld hören. Auch sie, beide hochkarätige Experten für Flucht und
Die Wiederaufnahme der flächendeckenden externen Evaluation ist bislang nicht vorgesehen. Ein immer wiederkehrender Prozess bringt in Zukunft sicher nicht mehr die Ergebnisse, die wir von Qualitätsüberprüfung und -sicherung erwarten. Meine Damen und Herren, den Unterricht abzusichern und die Qualität des Lehrens und Lernens zu gewährleisten, sind für mich die wichtigsten Bausteine, um schulische Qualität zu sichern. Der große Personalbedarf zur Absicherung des Unterrichts mit Blick auf steigende Schülerzahlen, die Herausforderungen im Bereich
Die Landesregierung wird in diesen Anstrengungen fortfahren. Aber wir wissen sehr genau, dass wir dabei zwar ein wichtiger, aber eben nur ein Beteiligter sind. Von zentraler Bedeutung sind vor allen Dingen auch die Bundesagentur für Arbeit und übrigens auch das Bundesamt für
Ist das alles jetzt viel oder wenig, ist es genug? Nach meiner Überzeugung ist es in diesen wenigen Monaten in einer beeindruckenden Breite und Tiefe gelungen, die Integrationsarbeit mit und für Flüchtlinge zu etablieren. Es ist viel, es ist sehr viel, was geschieht. Das kann man sicher sagen. Das ist vor allem ein Kompliment an die vielen Tausend Menschen, die in allen Teilen unseres Landes in vielfältiger Art und Weise mithelfen, sei es beruflich, sei es durch privates Engagement. Die Haltung dieser Menschen - es kann nicht oft genug wiederholt werden - ist vorbildlich! Einen dieser Menschen erlaube ich mir gesondert zu nennen: Unsere Landesbeauftragte für
Wenn Bildung der entscheidende Schlüssel ist, warum gilt das nicht bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen? - Ich will einmal zitieren, was die Landesbeauftragte für
Die Stilblüten, die gerade auch in der Rede von Frau Modder wieder deutlich wurden, erleben wir beim Thema Integration mittlerweile landauf, landab. Das nimmt tatsächlich bizarre Züge an. Vor dem Hintergrund dessen, was kürzlich beispielsweise in Schleswig-Holstein im Landtag diskutiert wurde, sage ich sehr deutlich: Die Werte des Grundgesetzes, die so wichtig für Integration sind, werden nicht in den deutschen Kantinen verteidigt. - Aber genauso wenig ist die Liederfibel der Landesbeauftragten für
Versuchen wir, uns vorzustellen, wie unsere Gesellschaft in Niedersachsen in 20 bis 30 Jahren aussehen wird, und versuchen wir, dabei die Angstreflexe einer Erika Steinbach zu vermeiden! Das Bild davon, wie es bei uns in 20 oder in 30 Jahren aussehen wird, wird sich vermutlich nicht wesentlich von dem unterscheiden, das wir heute schon kennen. Denn spätestens seit den 60er-Jahren kennen wir in Deutschland
Ich bitte Sie bei allen berechtigten Sorgen und allen Einschätzungen, dass Sie ein bisschen Abstand von der aktuellen Aufregung nehmen. Und diese Aufforderung geht auch an Sie, Herr Dürr, denn Sie haben gerade von „Spaltpolitik“ geredet. Ich kann in Ihrer Rede wenig Vereinendes erkennen, wie verlässlich sich unsere deutsche Gesellschaft dabei erwiesen hat, mit
Genau diesem Punkt, meine sehr geehrten Damen und Herren, stellen wir uns mit unserem Antrag. Die Anhörung und die Beratungen im Innenausschuss und in der Kommission für Fragen der
Insofern kann ich hier nur noch einmal das wiedergeben, was schon in der Kommission zu Fragen der
Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben an verschiedener Stelle schon darüber diskutiert, dass das größte Problem, das wir derzeit haben, die Tatsache ist, dass das Bundesamt für
Verehrte Damen und Herren, unser Vorschlag zur Gewährung eines vorübergehenden humanitären Schutzes wäre ein echter Beitrag zur Entlastung des Bundesamtes für
Sie haben auf Ihrem SPD-Bundesparteitag übrigens ein ganz ähnliches Modell beschlossen - ich weiß nicht, ob Sie hier alle Bundesparteitagsdelegierte sind und das wissen. Ich habe gedacht: Mensch, die Kollegen von der SPD machen sich jetzt auch auf den Weg! Die kommen bestimmt nach ihrem Bundesparteitag auf mich zu, so wie sie es auch in den Beratungen im Ausschuss angekündigt haben, und dann können wir endlich einmal zu einem konstruktiven Vorschlag zur Beschleunigung der Asylverfahren und zur Neuaufstellung des Bundesamtes für
ge des ruhenden Asylverfahrens während der Zeit der Unterschutzstellung und der Problemverlagerung in die Zukunft. Das war übrigens auch einer der Hauptkritikpunkte des Flüchtlingsrates in der Debatte in der Kommission zu Fragen der
In der Folge obliegt es durch Ihren Gesetzentwurf den Ausländerbehörden, z. B. die notwendige Klärung der Identität mit den Betroffenen herbeizuführen, ganz abgesehen von der Frage der Kosten für den gesamten Zeitraum im vorübergehenden Schutz. Das ist der Zeitraum von drei Jahren. Vor allen Dingen gibt es jetzt schon nationale Regelungen, mit denen die Länder und der Bund Personen außerhalb des Asylverfahrens aufnehmen können. Ich nenne die Aufnahmeprogramme nach § 23 Abs. 1 und 2. Auch das ist in der Beratung in der Parlamentskommission zu Fragen der
Diese acht Punkte konnten auch im Rahmen der Ausschussberatung nicht entkräftet werden. Selbst als Professor Bade, als auch der Flüchtlingsrat in der Parlamentskommission zu Fragen der
Deswegen bleiben wir dabei: Wir wollen den Weg gehen, den die Bundesregierung jetzt eingeschlagen hat, und wir wollen die Bundesregierung dabei unterstützen, dass das BAMF nicht umgangen wird, sondern dass durch Maßnahmen der Flaschenhals beim Bundesamt für
Die Frage ist ja berechtigt: Was schlagen Sie eigentlich vor? Das ist immer wieder zwischengerufen worden. Ich möchte das noch einmal betonen: Wir teilen ausdrücklich die Kritik am Bundesamt für
eine effektive Entlastung des Bundesamtes für
Leider ist dies aber keine Erkenntnis, die besonders neu wäre. Ich habe bereits 2014 auf die unzureichende personelle Ausstattung des zuständigen Bundesamtes für
Federführend soll der Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und
Der erste und wichtigste Schritt der Integration ist die Sprachkenntnis, sie zu vermitteln und die Qualifizierungsbedarfe festzustellen. Deshalb war es gut, dass das Bundesamt für
Die Vorsitzende des Sachverständigenrates Deutscher Stiftungen für Integration und
Kein Thema prägt seit über zwei Jahren die politische Debatte so intensiv und oft auch lautstark wie das Thema Flüchtlinge. Wir versichern uns immer wieder der Notwendigkeit von Integration. Ich möchte an dieser Stelle eines betonen: Hier laufen die Diskussionen häufig durcheinander, denn Flucht und
Federführend soll der Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und
Jetzt erlaube ich mir noch einmal, darauf hinzuweisen, was wir in diesem Hause verabredet haben: Wir haben ein Konzept des Senats erhalten, über das man streiten und diskutieren kann und muss, wie man es verbessern kann. Weil wir es für ein wichtiges Thema halten, haben wir beschlossen, das Konzept durch fast alle Ausschüsse zu schicken. Wir haben mit einer Anhörung zu den allgemeinen Richtlinien zu diesem Konzept im Ausschuss für Gesundheit, Soziales,
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wie sieht die Integrationspolitik des rot-roten Senats aus? Welche strategischen und operativen Ziele verfolgt der Senat diesbezüglich? Was muss in Berlin verbessert werden, damit Migrantinnen und Migranten besser in unserer Gesellschaft Fuß fassen? All das versucht die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz im Zusammenhang mit dem Beauftragten für Integration und
Dass ich mit dieser Einschätzung nicht isoliert bin, zeigte die Anhörung im Ausschuss für Gesundheit, Soziales,