In neun Monaten, nicht in drei Monaten! – Um eine weitgehende, allgemeine Akzeptanz zu erreichen, ist ein starkes politisches und gesellschaftliches Engagement aller Bevölkerungsgruppen wünschenswert. Besonders wichtig ist uns deshalb, dass Interessenvertretungen der Migrantinnen und Migranten sinnvoll eingebunden werden. Ein wichtiges Forum dafür– das hat Frau Heidi Knake-Werner gesagt – bietet der neu gebildete Landesbeirat für Integrations- und
Guten Morgen, Kollege Abgeordneter! Zunächst ist die Frage sicherlich nicht ganz korrekt gestellt. Asylbewerber sind nicht vollziehbar ausreisepflichtig, vielmehr ist ihnen der Aufenthalt im Bundesgebiet zur Durchführung des Asylverfahrens nach Paragraf 55 Absatz 1 Satz 1 des Asylgesetzes gestattet. Erst mit der ablehnenden Entscheidung des Bundesamtes für
Gestern haben wir durch die Lektüre der Antwort auf unsere Kleine Anfrage erfahren, dass unser Land bereits am REAG/GARP-Programm der Internationalen Organisation für
Wir haben dann auch festzustellen, dass wir alle miteinander in Europa bei großen Themen versagt haben: bei der
Daneben haben wir aktuell große Baustellen. Das ist zum einen die Digitalisierung, die Mediatisierung der Kinder und Jugendlichen, zum anderen aber auch
Die Bilder erfordern von uns eine menschliche Reaktion. Ich will jetzt nicht auf die Einzelschicksale eingehen, aber schon die Zustände, die vorher geherrscht haben, waren unvorstellbar. Der Ausschuss für
Moment noch nicht klar, wie es weitergeht. Aber ich spreche, gerade aus den Erfahrungen der letzten Wochen, für einen grundlegenden Kurswechsel im Umgang mit den Flüchtlingen und der
Die
Bund und Länder haben sich in diesem Jahr auf verschiedene Maßnahmen geeinigt, die dauerhaft zur Entspannung der Lage hier in unserem Land beitragen sollen. Der Bund entlastet die Länder und Kommunen finanziell. Die Liste der sicheren Herkunftsstaaten ist erweitert worden - ich weiß, dass das von einigen in diesem Haus durchaus kritisch gesehen wird. Die Zahl der Mitarbeiter des Bundesamtes für
Ich werde noch zu politischen Differenzen kommen, aber das möchte ich zunächst vorwegschicken, weil es wichtig ist. Es geht bei dieser Frage, wie gestalten wir Zuwanderung, wie gestalten wir
Wir haben es mit der Problematik zu tun - eigentlich nur mit einer Aufgabe, nicht mit einem Problem -, dass weit über das Thema Zuwanderung, weit über das Thema
Ich möchte jetzt noch einmal zu zwei ganz wesentlichen Dingen kommen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um Zuwanderung und
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Etwa 70 % aller Asylanträge werden derzeit vom Bundesamt für
Aufgrund der Zunahme – und das wäre jetzt tatsächlich eine Kritik wert, wenn man nichts gemacht hätte, aber auch das stößt ins Leere – von
Es werden in Rheinland-Pfalz höchstens 20 % der Fläche auf den entstandenen Kalamitätsflächen künstlich bepflanzt. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, diese kahlen Waldflächen künftig mit Mischbaumarten anzureichern. Zur Ergänzung und dort, wo sich die Pionierbäume nicht einstellen, werden standörtlich geeignete Bäume – Buchen, Weißtannen, Winterlinden, Esskastanien, Kiefern, Traubeneichen – nicht flächig, sondern in Klumpen gepflanzt, wie Sie das alle schon kennen. Im Rahmen einer unterstützten
Wenn wir im Jahr 2050, 2060 oder 2070 noch jüdisches Leben in Deutschland haben wollen, dann sollten wir uns über die Art der
Am Ende lautet die Kernfrage, welche Toleranz gerade der politische Islam zeigt, wenn er in der Mehrheit ist. Gerade Ihnen, die sich immer als selbsternannte Demokraten bezeichnen, muss ich sagen: Ich halte es für grundfalsch, wenn man versucht, jede kritische Position der
Nummer zwei: Die Art der
Auch wenn es grundsätzlich zu begrüßen ist, dass die Notwendigkeit einer breit angelegten Debatte zu
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Oppositionsfraktionen haben regelmäßig Anträge zu den Themen Integration,
Wenn wir im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik die ak tuellen Zahlen betrachten, dann sehen wir, wie wichtig es ist, dass wir frühzeitig Vorschläge einbringen. Wir wollen eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge. Denn es geht hier auch um den Kampf gegen irreguläre und illegale
Für die Rückkehrer wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen - Sprachkurse für Minderheiten, Einrichtung von Büros in den Gemeinden für die Rückkehrwilligen, Wiedereingliederungshilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche und auch Existenzgründungen zur Führung in die Selbständigkeit. Im Gespräch mit der Ministerin für Europäische Integration, Frau Citaku, und in einem Gespräch mit dem Innenminister, Herrn Rexhep, wurden uns die Schwierigkeiten, aber auch die getroffenen Maßnahmen erläutert; nicht mit der rosaroten Brille, die Probleme bei der Umsetzung wurden uns schon mit großer Klarheit und Offenheit umrissen. Der Kosovo ist ein armes Land, dem es schwerfällt, große Wohltaten zu verteilen. Deshalb ist die Unterstützung durch zahlreiche internationale Hilfsorganisationen und die EU zwingend notwendig. Mit ihnen sind wir auch ins Gespräch gekommen; ich erinnere an die Runde mit der AWO, dem Arbeiter-Samariter-Bund, Diakonie, Caritas, aber auch Gesprächsrunden mit UNICEF, OSZE und anderen Organisationen. Auch wir haben neben vielen guten Projekten und Hilfsangeboten Fortschritte erkannt, aber auch bestehende Defizite ausmachen können. Einerseits stellt die Regierung Hilfsprogramme auf und Gelder zur Verfügung, um die Reintegration zu sichern und Diskriminierung zu verhindern. Andererseits fehlen fachkundige Beratungen, zum Beispiel in diesen gemeindlichen Anlaufstellen in den Gemeinden, und manchmal auch die Begleitung der Rückkehrer, die oftmals auf ein halbes oder unter Verwendung verschiedener Programme auf ein Jahr gegeben ist, die dann doch zeitlich zu kurz sind. Lebensauffassungen der Sinti und Roma sind in ihren Traditionen schon andere als die der kosovarischen Bevölkerung. Das führt auch zu Problemen, die an einfachen Dingen zu sehen sind, an Registrierung oder an der Umsetzung der Schulpflicht. Knapp die Hälfte der Kosovaren lebt in Armut bzw. großer Armut. Die Folgen des Krieges haben wir gesehen, ich habe recherchiert, 160.000 Häuser sind zerstört. Aufgrund fehlender Bildung leben zahlreiche Bürger im besten arbeitsfähigen Alter von Gelegenheitsjobs. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 40 Prozent, in Gegenden wie Mitrovice sogar um 60 Prozent und bei der Gruppe der Roma, Ashkali, Ägypter, Sinti, also diese „RAE“Gruppe, sogar um 90 Prozent. Den Rückkehrern fehlen oft albanische Sprachkenntnisse, Dokumente, Schulzeugnisse, die notwendig sind, um sich registrieren zu lassen, um damit zügig in diese bestehenden Programme zu kommen. Diese Schwierigkeiten treffen umso mehr die Rückkehrer, die dieser Gruppe der „RAE“ angehören. Durch das Bundesamt für
desamt für
ler, jüdische Zuwanderer und deren ausländische Familienangehörige, die den Ländern Niedersachsen, Bayern und Rheinland-Pfalz zugewiesen wurden. Seit 2006 haben acht beim Bundesministerium für
Meine Damen und Herren, Ihnen allen sind weitere Beispiele bekannt, auf die ich jetzt hier verzichten möchte. Auch in diesem Jahr gibt es bereits wieder Übergriffe. Die Übergriffe und Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte reißen einfach nicht ab. Deswegen ist es gut, das Thema in der Aktuellen Stunde zu erörtern. Besser wäre es noch gewesen, wenn der Landtag auf Grundlage eines gemeinsamen Antrages aller demokratischen Fraktionen heute klar Farbe bekannt hätte. Wohl wissend, dass wir unterschiedliche Auffassungen zu den Themen Asyl,
Wir hätten auch signalisiert, dass wir alle Ängste, Bedenken und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit den Themen Asyl, Flüchtlinge und
Die aktuellen, medial mit sehr großer Aufmerksamkeit begleiteten Übergriffe in Sachsen sind Anlass für diese heutige Aussprache. In der letzten Woche nahm ich an der Konferenz der Sprecherinnen und Sprecher für
Außerdem kommen viele Minderjährige gar nicht aus Kriegsgebieten, sondern zum Beispiel aus Marokko oder Algerien. Da ist kein Krieg – es sei denn, ich lese die falschen Zeitungen, jedenfalls habe ich davon nichts gelesen –, weswegen das Bundesamt für
Das Bundesamt für
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Es lohnt sich, in Deutschland als minderjähriger unbegleiteter Ausländer aufzutreten. Dann muss man sich gar nicht erst einem Asylanerkenntnisverfahren stellen. Viele machen das auch nicht und tauchen dann auch nicht in der Statistik auf. Das Bundesamt für
Ihre Verweigerung des Familiennachzugs widerspricht zudem Ihrem Ziel, irreguläre