Um es zusammenzufassen: Der Vorsitzende der Geschäftsführung von
Vielen Dank, Herr Präsident! – Liebe Kolleginnen und Kollegen! Werte Gäste! Berlin – Gründungshauptstadt und Start-up-Metropole, so lautet das Thema der heutigen Aktuellen Stunde, und manche Themen sind eben immer irgendwie aktuell. Nicht wenige von uns Piraten betrifft das Thema persönlich. Es dürfte vielen bekannt sein, dass auch ich zu denjenigen gehöre, die im anderen Leben, außerhalb der Politik, mit Gründung und Aufbau von Unternehmen beschäftigt bin, die unter die Definition eines Start-ups fallen. Es wurde schon gesagt, dass ein Start-up ein Unternehmen ist, das nicht älter als zehn Jahre ist – manche sagen fünf Jahre, etwa
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die strategische Ausrichtung des IT-Einsatzes in der Berliner Verwaltung basiert auf den Festlegungen in den Richtlinien der Regierungspolitik vom Januar 2012. Dort sind unter anderem die Einführung eines standardisierten IT-Arbeitsplatzes in der Berliner Verwaltung und die Konsolidierung des dezentralen Serverbetriebs festgeschrieben. In den konkreten Vorgaben, die derzeit umgesetzt werden, sind wesentliche der im Antrag aufgelisteten Themen, insbesondere die Nutzung offener Standards und der gleichberechtigte Einsatz von Open-SourceSoftware, bereits berücksichtigt. Gemäß Leitlinie der Berliner Verwaltung ist zu bestimmen, was funktional an Software gebraucht wird, um bestimmtes Verwaltungshandeln digital zu betreiben. Das heißt, es wird von der Verwaltung ein Kriterien- und Anforderungskatalog erstellt, der darlegt, was an Funktionen gebraucht wird. Dann wird entschieden, womit diese Anforderungen am besten erfüllt werden können. Dies kann eine OpenSource-Software oder es können auch proprietäre Produkte von
Vor zwei Wochen hat der CEO von
Ein anderes erwähne ich nur, es ist eGovernment@School. Wir möchten, da Sie hier ohnehin noch am Anfang stehen, zum Thema E-Akte mitgeben, noch einmal in unseren Katalog mit Vorschlägen zu schauen, und setzen Sie tatsächlich auf eine Open-SourceStrategie, um langfristig strategisch unabhängig zu bleiben. Wir müssen verhindern, dass eine Standardlösung wie Niedersachsen einmal mehr
Wie Sie wissen, läuft der Support am 8. April 2014 aus. Wie
Selbst bei zwei Drittel der windowsbasierten Arbeitsplätze läuft das Security Support nur deswegen nicht aus, weil zum Glück
Und wir sind ziemlich sicher, dass wir es vor dem 7. April und auch ohne die Verlängerung von
Damit komme ich zu Berlin. – Herr Heilmann! Sie wollen die Bürgerinnen und Bürger vor Cybercrime schützen. Aber wie sicher ist eigentlich die Berliner Verwaltung? Wie sicher sind sensible Daten von Menschen, die in Datensätzen der Verwaltung gespeichert werden, wenn zwei Drittel der IT-Arbeitsplätze – und das war die Aussage vom Montag – noch auf Windows XP laufen, obwohl
Bei einigen Programmen und Funktionen hat die Hessische Landesregierung einen Riegel vorgeschoben. Das betrifft z. B. hessische Schulen. Ihnen wurde untersagt, Messengerdienste wie WhatsApp zu nutzen. Auch die
Das heißt nicht, dass ich die Produkte genehmigen würde. Ganz im Gegenteil, ich denke vielmehr, dass sich Hessen von Konzernen wie Palantir und
Eine der Entscheidungen ist von meinen Vorrednern bereits thematisiert worden: WhatsApp in der Schule – was denn nun? Auf alle Fälle muss es eine Entscheidung sowie eine Regelung geben. Herr Prof. Lorz, sich davor noch lange zu drücken, gilt nicht, sondern da müssen wir jetzt richtig Farbe bekennen.
Für uns in der AfD sind Start-ups wohl unvermeidlich, aber auf keinen Fall ein hinreichender Ersatz für gute Arbeitsplätze bei Bombardier, Siemens oder Air Berlin. Dort waren und sind die Arbeitnehmer viel besser gestellt als in den Berliner Start-ups. Siemens sorgt nach wie vor weltweit für mehr Jobs als Apple,
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Bei der Windows-10-Umstellung haben wir gegenwärtig den Stand, dass 17 Prozent der umzustellenden Betriebssysteme umgestellt sind. Zielstellung ist, dass wir bis zum Ende des Jahres, der entsprechende Support durch
Wenn jeder achte Arbeitsplatz in der Digitalbranche geschaffen wird, dann belegt dies, dass wir hierbei auf einem guten Weg sind. Dass hier Wirtschaftsförderung auch einen Beitrag leistet, das zeigen gerade die Unternehmen, die mit Förderung des Landes in den letzten Jahren aus der Start-up-Phase in die Wachstumsphase gegangen sind. Nehmen Sie „6Wunderkinder“! Die Übernahme durch
Wir möchten eine Diskussion über mehr Alternativen bei der Nutzung von Software in öffentlichen Stellen Berlins anschieben. Wir wollen eine Diskussion darüber anschieben, auch aus wettbewerblichen Gründen mehr Vielfalt bei der Nutzung von Software in Berlin zu realisieren. Wir möchten eine Diskussion darüber anschieben, insgesamt mehr alternative Open-Source-Software und OpenSource-Produkte zu gebrauchen. Wir wollen den Senat auch ermutigen, unter anderem mit Unternehmen wie
Lassen Sie uns doch einmal kurz einen Blick auf eine andere schöne Stadt in unserem Land werfen, auf München! München hat doch im Jahr 2013 auf Linux umgestellt, genau aus den Gründen, die Sie hier vorgetragen hatten: Man müsse sich von diesem großen
Wir standen 2016 in den Koalitionsverhandlungen vor der Frage, ob wir die Entscheidung für Windows und Office als Standardsysteme noch einmal aufrollen oder ob wir vorerst dabei bleiben. Wir haben uns vorerst für Windows und Office entschieden. Die Gründe liegen angesichts der Probleme bei der Umsetzung des E-Government-Gesetzes auf der Hand. Wer diese zersplitterte IT-Landschaft, die wir hier im Land und den Bezirken haben, standardisieren und zentralisieren will, der sollte das nicht auch noch mit der Entscheidung für Open Source überlasten. Ein Systemwechsel bei Betriebssystemen und Bürosoftware hätte das Ganze nämlich noch viel komplizierter gemacht und vermutlich verzögert. Deswegen haben wir uns damals dafür entschieden, bei
Es birgt Risiken, staatliche Infrastruktur maßgeblich auf der Software von einzelnen Unternehmen in marktbeherrschender Stellung aufzubauen. Produkte von
In einem Punkt des Antrags wundere ich mich, Herr Kollege Schlömer. Wir haben in der letzten Plenarsitzung hier über Windows und Open-Source-Software diskutiert. Da haben Sie uns gesagt, wir sollten uns bitte nicht vertraglich an einen Anbieter binden, und zwar nicht an
Es gibt auch die Debatte um
Doch die Pandemie, das wissen wir schon lange, ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Sie erschwert ohnehin schon schwierige soziale Lagen zusätzlich. Sie beschleunigt strukturelle Umbrüche, wie den im stationären Einzelhandel, und sie fördert wie unter einem Brennglas gesellschaftliche Verhältnisse noch einmal verstärkt zu Tage. Auf der einen Seite gibt es die Krisengewinner, die Gewinner der großen IT- und Internetkonzerne. Zum Beispiel
Das kann Business-Englisch sein. Das kann ein Gebärdensprachkurs sein. Das kann ein Intensivkurs zu einem
Kommen wir nun zu unserem zweiten Themenbereich, dem Open Source. Unter Open Source versteht man, dass der Quellcode der Software frei zugänglich und die Nutzung unserer Software grundsätzlich kostenfrei ist. Durch die Verwendung solcher Software schwindet die Herstellerabhängigkeit. Dadurch kann unsere Verwaltung Softwareveränderungen frei ausschreiben und ist nicht nur den Produktstrategien der Hersteller unterworfen. So eine Produktstrategie kann beispielsweise sein, dass Angebote zunehmend nur noch als Cloud angeboten werden, was bezüglich der
Wir werden darüber hinaus natürlich gucken müssen, welche Fachanwendung passt zu was. Ich weiß, dass – auch dafür herzlichen Dank – jeder sozusagen die
dann ist das zwar ein bisschen spät, aber man sollte ja sagen, es ist nie zu spät. Also in der Hinsicht, mir fehlt allerdings ein bisschen der Glaube an der Umsetzung in der Verwaltung. Und da hat der Minister und da hat auch der Franz-Robert Liskow schon was zu gesagt. Die Akzeptanz natürlich der Mitarbeiter bei einem anderen Betriebssystem ist da nicht so gegeben, obwohl viele Verwaltungsanwendungen sind speziell desktopprogrammiert, sodass der Nutzer eigentlich nur seine Programme dort benutzen kann und nicht den Hintergrund überhaupt sieht, was für ein Betriebssystem er dort benutzt in der Hinsicht. Und so viel anders ist Open Office auch nicht als
Kritisch sehen wir hier in diesem Zusammenhang auch die Auslagerung von staatlichen Aufgaben an Dritte. Jetzt wissen wir nicht genau, was da gemeint ist. Einer Kapitulation vor der Übermacht globaler Internetkonzerne und der Preisgabe der Souveränität im digitalen Bereich könnten wir nicht zustimmen. Ein nicht souveräner Staat, der auf einen privaten Akteur angewiesen ist, ist keine Zukunftsversion für ein freiheitliches Bayern. Lobbyinteressen von Konzernen wie
Bekanntlich sollte man nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Die Frage, ob RotGrün Hamburgs Zukunft als Technologie- und Wissenschaftsstandort verspielt, kann genauso auf die Bundesebene projiziert werden. Ich möchte hier aber nicht die Fehler der rot-grünen Regierung verteidigen. Viel wichtiger ist doch die Frage nach dem Wie. Wie soll Hamburg als Technologie- und Wissenschaftsstandort aussehen? Sollen es
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich war gerade dabei, bei Internetkonzernen und Künstlicher Intelligenz auszuführen. Wenn wir uns deren Marktführer angucken, dann sehen wir Google, Amazon, wir sehen Apple,