Nun - das will ich an dieser Stelle konstatieren - gibt es nicht einmal mehr einen Umweltminister in diesem Kabinett, der mindestens einmal pro Jahr im Parlament zu einer konzertierten Aktion gegen den zunehmenden
Ein zweiter wichtiger Punkt ist das Thema Flughafen. Wir wollen den Flughafen in Fuhlsbüttel. Was wir kritisieren, ist, dass wir keine vernünftige Nahverkehrsanbindung haben. Wir haben jetzt eine sehr gute neue Verkehrsanbindung für den
Aber kommen wir zur Verkehrspolitik, wo der Senat einseitig den Schwerpunkt für den
Dass Verkehr stadt- und umweltverträglich zu organisieren ist, scheint eine Binsenweisheit zu sein. Allerdings keine, die schon zum Senat durchgedrungen wäre, das gilt auch für die Grünanlagen, die Grünflächen, die Spielplätze. Es wird weiter der Kreuzzug zugunsten der vermeintlich drangsalierten Autofahrer geführt. Wir wollen weiter das Zufußgehen, das Radfahren, den öffentlichen Personennahverkehr fördern, den
Die Folge Ihrer Politik, Herr Schnappauf, sind mehr Flächenfraß und Bodenversiegelung. In Bayern werden ohnehin schon 28 Hektar pro Tag verbraucht. Weitere Folgen sind weniger Arbeitsplätze, mehr
Die Wahrheit sagen, weil die Wahrheit so ist, wie sie ist, wollte ich damit sagen. Dann kann man nicht schön Wetter predigen, wenn es nicht möglich ist. Es wurde die Freigabe von zwei Feldwegen zwischen Fechingen und Güdingen für den
Viertens: Verkehrspolitik. Herr Peiner hat gesagt und Herr von Beust hat es wiederholt, dieses solle eine wachsende Stadt werden. Nun leben wir allerdings in der Großstadtregion der Bundesrepublik, die so rasch wächst wie keine andere; der Großraum Hamburg ist die raschest wachsende Region. Die Schrumpfungen in der Stadt entstehen dadurch, dass die Menschen nicht mehr in Hamburg wohnen, sondern außerhalb, und was fällt den genialen Verkehrspolitikern ein? Die Adern des Verkehrs, die nach draußen führen, für den
zu erweitern. Und was wird passieren? In dieser wachsenden Region kaufen noch mehr Leute die billigeren Grundstücke außerhalb. Aber eine Politik zu machen, die mehr Menschen in die Stadt holen soll, und dann auf die Erweiterung der Arterien für den individuellen
Mit ihrem Vorgehen sorgt die Staatsregierung für eine noch größere Wettbewerbsverzerrung. Wir wissen, dass in den Stadt- und Ortszentren hohe Mieten zu zahlen sind. Darüber hinaus gibt es hohe Auflagen. All das findet man auf der grünen Wiese nicht. Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen von der CSU dies eigentlich nicht mitgetragen haben und es in der Fraktion der CSU gute Diskussionen gegeben hat. Die Folgen der Politik der Staatsregierung sind ein weiteres Ausbluten von Zentren, ein zunehmender Verlust an wohnortnaher Versorgung, mehr
Lassen Sie mich noch zwei Punkte ansprechen, die im Zusammenhang mit der Diskussion ganz wichtig sind. Die Bahn hat ja zwei entscheidende Systemvorteile, die sie nutzen und nicht leichtfertig aus der Hand geben sollte. In Konkurrenz zum Individualverkehr, zum
Vorhin haben wir über den Radverkehr gesprochen, dass damit auch der
Zur CSU und zur Staatsregierung nur einen Satz: Ihre Position ist klar, eindeutig und berechenbar. Ich habe alle Ihre Zwischenfragen schon vorher gewusst. Mit Ihrer Position können wir uns abfinden, obwohl wir immer noch versuchen, Sie zu bekehren. Aber wir haben bereits gestern erlebt: Sie wollen letztlich mehr
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Aus gegebenem Anlass erlauben Sie mir bitte einen kleinen Exkurs. Herr Reinert hatte es schon angesprochen. Wir müssen uns einmal mit London und der dort seit Montag geltenden City-Maut beschäftigen. Ein Vergleich mit London ist hier immer sehr beliebt, weil wir uns dann endlich einmal schmeichelhafterweise mit einer wirklichen Metropole vergleichen können. London ist aber, das hat die City-Maut gezeigt, in einem Punkt tatsächlich weiter als wir. Dort ist man bereits an einem Punkt angelangt, den ich als verkehrspolitische Notwehr bezeichnen möchte. Anders kann man das nicht bezeichnen, wenn man zu dem Schluss kommt, dass allein weniger Autos zu weniger Staus führen und dass man deswegen zu einem Mittel greift, das Bürgermeister Livingston so beschreibt: Wenn die 5 Pfund vor der Fahrt in die Innenstadt nicht abschrecken, dann werden wir die Gebühr erhöhen. Es geht also schlichtweg nur darum, den
Ich habe eine Frage an Senator Strieder. – Treffen die Berichte der „Berliner Zeitung“ vom 16. Januar 2001 zu, dass Sie beabsichtigen, den Beyschlagtunnel zu sanieren und den
Das wird die CDU-Fraktion nicht mitmachen, und deswegen werden wir Anträgen nicht folgen, die dazu führen würden, dass der innere Straßenring, der dazu dienen soll, letztendlich die Innenstadt vom
Hinzu kommt der
Nach wie vor fördern und subventionieren Sie den Luftverkehr und den
Die Landesregierung geht leider mit schlechtem Beispiel voran, denn es gibt gerade einmal auf neun landeseigenen Gebäuden überhaupt Fotovoltaik-Anlagen, an vier weiteren Gebäuden wurden Dachflächen zur Nutzung verpachtet. Das ist nicht genug. Hier muss wesentlich mehr getan werden. Die Regierung hat leider auch bis heute keinen Plan, wie das größte Umweltproblem unseres Landes, die steigende Belastung durch den
Zu diesen willkürlichen und unwissenschaftlichen Grenzwerten kommen noch die Messmethoden. Das hat kürzlich dazu geführt, dass in einer deutschen Großstadt NOx-Werte über den Grenzwerten gemessen wurden, während der
Auch im Tourismus hat das Fahrrad in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Hier gibt ein Potenzial, das ständig im Wachsen begriffen ist und dem sich die Tourismusindustrie auch verstärkt zuwendet. Mit den großen Fernradwegen bietet Thüringen attraktive Strecken für Touristen, aber auch hier gibt es noch einige Lücken zu schließen. Die Verbindung zwischen den Radwegen muss verbessert werden, auch die Ausschilderung. Teilweise sind die Oberflächen nicht immer optimal oder die Radfahrer werden über Straßen geführt. Ein großes Problem dabei sind jedoch die Städte. Dort ist der Radfahrer dem
Wir alle wollen gemeinsam - das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben - mit einer effektiven Verkehrslösung in der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf zwischen Potsdam und Berlin so viele Fahrgäste wie möglich gewinnen, die vom Auto auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen. Ziel unseres Antrags ist es also, die effektive Lösung zu suchen und dazu alle möglichen Finanzierungsquellen zu untersuchen. Dabei geht es nicht darum, Landesmittel einzusetzen, die wir nicht haben, Herr Szymanski, sondern darum, zu prüfen, ob Bundesmittel, über die Herr Klocksin schon gesprochen hat, einschließlich Mittel aus dem GVFG zu erlangen sind. Diese drei Prüfergebnisse sollen auf den Tisch gelegt werden. Unser Antrag besagt, im Dezember 2005 im zuständigen Ausschuss die Prüfungsergebnisse vorzulegen und anhand der Ergebnisse dann gemeinsam zu entscheiden, ob die Stammbahn, die S-Bahn oder die Schnellstraßenbahn die geeignetere Lösung sind. Dies setzt natürlich voraus, Herr Klocksin, dass man sich mit Berlin in Verbindung setzt und gemeinsam nach der effektiven Lösung für mehr und besseren ÖPNV und für weniger
Aber uns geht der Antrag allein, liebe Kolleginnen und Kollegen, noch nicht weit genug. Darum haben wir einen ergänzenden Antrag gestellt. Uns geht es darum, das Thema der Zersiedlung und des Zubauens des Lebensraums der Bienen in den Blick zu nehmen, außerdem mehr für den öffentlichen Nahund Radverkehr zu tun, um den
Jetzt komme ich zum eigentlichen Problem. All die schönen Projekte werden nur von Erfolg gekrönt sein, wenn eine optimale Verkehrsinfrastruktur vorhanden ist. Hier ist das Saarland erheblich benachteiligt. Von Thionville und Trier aus gibt es Schienendirektverbindungen nach Luxemburg, nicht jedoch von Saarbrücken nach Luxemburg. Gerade saarländische Pendler nach Luxemburg haben einen gravierenden Nachteil gegenüber Grenzgängern aus der Großregion. Saarländische Grenzgänger müssen auf den Bus zurückgreifen oder stehen im Stau. Durch die Umstellung auf das neue Raumplanungskonzept der Stadt Luxemburg hat sich die Situation noch verschärft. Die Hauptstadt soll vom zunehmenden
Insgesamt, glaube ich, müssen wir allerdings auch nicht nur den Emittenten Verkehr angehen, sondern es gibt darüber hinaus natürlich noch diverse Belastungen, Hintergrundbelastungen, die man zur Kenntnis nehmen wird. Nicht umsonst gibt es selbst auf nordund ostfriesischen Inseln, wo der
Liebe Kolleginnen und Kollegen, es sollte sich auch hier herumgesprochen haben, dass mehr öffentlicher Nahverkehr für die Gesellschaft insgesamt billiger ist als ein „Weiter so!“. Wir wissen, dass der Schadstoffausstoß aus dem
Beraten Sie mit uns, wie trotz des Stadtparks die Fahrspuren für den
Sie regen sich nicht über die Steinkohle auf, die dazu führt – jetzt komme ich zu Ihrem nächsten Thema, Herr Dr. Gölter –, dass es das Waldsterben gibt. Braun- und Steinkohle-Verstromung sind – zusammen mit dem
Zum Flächenverbrauch ist zu sagen, der Transrapid – ich kann jetzt die Zahlen nicht nennen, aber sie liegen vor – braucht erheblich weniger Fläche als jedes Rad-SchieneSystem oder gar der
Ich meine, dass wir insoweit auch etwas selbstkritisch sein müssen. Ich habe mir die Zahlen gestern noch herausgesucht: In den zurückliegenden 30 Jahren wurde der Schadstoffausstoß bei Neufahrzeugen bei den Stickoxiden um 90 Prozent gesenkt. Zu keinem Zeitpunkt in den letzten 100 Jahren war ein Auto so sauber wie heute. Gewiss sind die Autos auch dafür verantwortlich, dass Feinstaub entsteht, dass in den Innenstädten ein schlechtes Klima herrscht. Nichtsdestotrotz müssen wir uns auch die Frage stellen - ich greife das eben angesprochene Beispiel auf -, ob wir nicht auch überprüfen müssen, ob die Standorte der Messstationen richtig gewählt sind. Und wenn es in der Tat so ist, dass bei einem Marathon die Werte höher sind als bei normalem
In der „Badischen Zeitung“ vom 22. Mai 2003 kann man lesen, dass diese Schilder eine Gefahrenquelle für den
Zu viel. Die Zeit ist zu wenig, jeder Verkehrstote ist ein Verkehrstoter zu viel. – Wir sollten dem Beispiel der skandinavischen Länder nacheifern, die eine Vision zero, nämlich null Verkehrstote, anpeilen und dafür umfangreiche Maßnahmenkonzepte in die Wege leiten. Dazu gehört natürlich Technik, dazu gehört auch eine Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl, weil das Auto nach wie vor das gefährlichste der Verkehrsmittel ist, die uns zur Verfügung stehen. Weniger