Mann zu bringen, die
selbst wenn man patentierter Christenmensch ist, sozusagen die
Meine sehr geehrten Damen und Herren, es sind die Kinder, die ganz besonders leiden. Aber auch den Erwachsenen geht es sehr schlecht. Es geht aber ganz zentral um nicht mehr und nicht weniger als um unsere eigene Verantwortung. Wir können leider nicht die Welt retten. Jeder hat ja vielleicht diesen Impuls zu sagen, ich will die Welt gern retten, ich will sie besser machen, aber wir können den 150 Menschen, die von
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren, wir hatten ja heute schon eine umfangreiche Debatte zur Problematik der
Für eine Änderung des Aufenthaltsgesetzes ist die Landesregierung gefragt. Hierzu, meine Damen und Herren, muss sie im Bundesrat aktiv werden. Mit einer Änderung im Aufenthaltsgesetz würden wir auch in Thüringen bestehende Herausforderungen besser vor Ort lösen können. Deswegen muss es nach unserer Auffassung den Ausländerbehörden als den entscheidenden Stellen ermöglicht werden, Ausländerinnen und Ausländern bei einer nachhaltigen Integration eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Wir würden damit erstmalig ermöglichen, dass im Einzelfall in schicksalhaften Konstellationen gesetzliche Bestimmungen eingreifen, und den Ausländerbehörden ermöglichen können, eine Entscheidung zu treffen, die das heute vom Kollegen Schröter angesprochene Fingerspitzengefühl besser fördert als die derzeitige Rechtslage. Ausländerinnen und Ausländer, die bisher nach einem erfolglosen langjährigen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Verfahren vor einer
Deswegen fordern wir die Landesregierung in unserem Antrag auf, die Debatte, die derzeit im Bundesrat erfolgt, weiter voranzutreiben. Die Menschen, die von einer
Anna, Chleb, Ayodele und andere, die aufgrund des Engagements der Schülerinnen und Schüler bleiben konnten, und es sind nicht wenige junge Menschen, deren
Vielen Dank, Herr Präsident. - Wir haben auch diese Eingabe zur Berücksichtigung gestellt. Der Petent ist im Moment nicht mehr in Deutschland. Die
Das russische Ehepaar Lapine reiste erstmals 1991 mit Touristenvisa in die Bundesrepublik Deutschland ein. Der gemeinsame Sohn folgte 1993 ebenfalls mit einem Visum für touristische Zwecke. Sie waren im Besitz von Pässen, die noch von der UdSSR ausgestellt worden waren. Die Familie hatte keinen Aufenthaltstitel erhalten und wurde nach Eintritt der Vollziehbarkeit ihrer Ausreiseverpflichtung am 1. Juli 1999 nach Moskau abgeschoben. Die sowjetischen Pässe sind im Rahmen der
Zu 3: Siehe Vorbemerkungen. Die Familie Lapine hat nach dem Zerfall der UdSSR die russische Staatsangehörigkeit erworben, was nicht zuletzt durch die Ausstellung von Passersatzpapieren durch die russischen Behörden für die 1999 vollzogene
Leider, Herr Kokert, wollte Ihre Fraktion in diesen Antrag einen Satz aufgenommen wissen, der die schnellere
Eine
zuständige Behörde vergewissern, dass der Minderjährige im Aufnahmestaat von einem Erziehungsberechtigten oder einer geeigneten Einrichtung in Empfang genommen wird. Das ist so gut wie unmöglich. Im Jahre 2015 ist dies nicht in einem einzigen Fall gelungen. Es kam zu keiner einzigen
Dann kommt ja immer das Thema
4. Wie bewertet die Landesregierung das Instrument der freiwilligen Rückkehr im Vergleich zur
Im September 1999 reiste die Familie Lapine unerlaubt in das Bundesgebiet ein. Da wiederum kein Aufenthaltstitel in Deutschland erteilt werden konnte, eine freiwillige Ausreise aber nach wie vor verweigert wurde, sollte eine erneute
Bei diesen Menschen kommt es bisweilen vor, dass wir die
Ehemalige Asylbewerber – als Hintergrund –, die vom Bundesamt im Asylverfahren als Flüchtlinge anerkannt werden, dürfen ihren Wohnsitz frei wählen und Umzüge werden dementsprechend nicht erfasst. Vollziehbar Ausreisepflichtige, die sich der
Die Situation vor allem der Roma-Minderheiten im ehemaligen Jugoslawien ist wohl uns allen inzwischen bekannt. Diese Personengruppen sind nicht in das gesellschaftliche System eingebunden. Sie haben kaum Zugang zu Wohnungen oder zur Gesundheitsversorgung, auch nicht zur Arbeitsvermittlung, und an Bildungszugängen fehlt es ebenfalls. Natürlich ist es leicht zu sagen, dass die große Frage des Umgangs mit den Roma-Minderheiten im europäischen Raum mit Hamburg nichts zu tun habe und dass man sie in Hamburg nicht lösen könne. Einerseits ist das richtig und andererseits falsch, weil es schließlich immer wieder um eine politische Entscheidung zugunsten dieser Minderheiten geht. Genau an der Stelle und deswegen abgetrennt von der großen, breiten Diskussion gibt es schlicht einen einzigen Aspekt, bei dem Hamburg sehr wohl entscheidungsfähig ist und die Entscheidungskompetenz hat, die Bereitschaft jedoch nicht vorhanden zu sein scheint. Das komplexe Thema Roma bedarf an dieser Stelle eines einfachen Signals oder einer kleinen Geste, nämlich dass die von der Ausreiseverpflichtung beziehungsweise
führen wir diese Diskussion – das ist leider nötig. Alle Jahre wieder müssen wir uns streiten, ob schutzbedürftige Menschen während des Winters nach Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, in den Kosovo und nach Albanien abgeschoben werden dürfen oder nicht, und zwar in Obdachlosigkeit, eiskalte Papphäuser oder nicht heizbare Baracken. In der "taz" wird heute der Sprecher der Innenbehörde mit den Worten zitiert, dass es keine neuen Argumente gebe, von der bisherigen Linie abzuweichen. Tatsache ist jedoch, dass es kein einziges Argument für die
hat der Senat damals stillschweigend die Winter
Mit der
Sie können doch nicht als politisch Verantwortliche für diese Stadt angesichts dieser Menschen und unserer Stadt Hamburg wegschauen. Ich habe die Mütter schon genannt oder den Christen heute, der nach 22 Jahren abgeschoben werden soll, oder Roma-Familien mit kleinsten Kindern, die abgeschoben werden. Ich weiß, dass wir im Eingabenausschuss darum ringen. Ich bin auch dankbar, Herr Schumacher, dass Sie die eine
Wir machen auch nicht mit, wenn es um pauschale Verdächtigungen von einzelnen Menschengruppen geht. Vor allen Dingen machen wir nicht mit bei der politischen Instrumentalisierung dieser Vorgänge, die zu einem Rechtsruck in Deutschland führt. Diese Leute wollen unsere humanitäre Flüchtlingspolitik durch eine Politik der Abschreckung, der Abschottung und der
Wir müssen uns aber auch darüber im Klaren sein, dass Aufenthaltsbeendigung Grenzen hat, nämlich dort, wo das Leben der Abzuschiebenden in Gefahr ist oder in Gefahr geraten kann. Ist eine
Es ist eine Frage des politischen Wollens, aber einschränkend ist darauf hinzuweisen, dass unsere gegenwärtigen gesetzlichen Möglichkeiten eine effektive Rückführung gerade von straffällig gewordenen Ausländern nach wie vor zu weit einschränken. Die bisherige Regelung zum Abschiebeverbot besagt, dass sich ein straffällig gewordener Ausländer auf ein Verbot der
Nun zurück zur wesentlichen Frage: Was können wir unternehmen, um anhaltend straffällige Asylbewerber des Landes zu verweisen? Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Ich habe Zweifel daran, dass die aktuellen Vorschläge der Bundesregierung geeignet sind, straffällige Ausländerinnen und Ausländer schneller außer Landes zu bringen. Mit neuen, komplizierten Ausweisungsvorschriften sind wir diesem Ziel keinen Schritt näher. Von einer Vereinfachung, wie manche behaupten, kann bei diesen Vorschlägen auch keine Rede sein; denn Ausweisung ist nicht gleich
Wir haben nicht das Problem unzureichender Rechtsnormen. Wir müssen im Vollzug noch besser werden. Von Strafverfolgungsbehörden über Justiz und Ausländerbehörden, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Landes- und Bundespolizei bis hin zum Auswärtigen Amt und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung alle müssen an einem Strang ziehen, um straffällige Ausländerinnen und Ausländer zu identifizieren und soweit wie möglich auch eine schnelle Bearbeitung und gegebenenfalls auch die Rückführung zu ermöglichen. Es kann nicht sein, dass einzelne Herkunftsländer für ihre eigenen Staatsangehörigen keine Passdokumente zur Verfügung stellen. Es kann nicht sein, dass einzelne Herkunftsländer Chartermaßnahmen ablehnen, und es kann auch nicht sein, dass straffällige Ausländerinnen und Ausländer ihre
Der Kollege Klug sprach es eben schon an: In der letzten Woche mussten wir feststellen, dass beim Umgang mit der
Ich habe mich sehr über Ihre erläuternden Einführungen gefreut, dass Sie differenziert darstellen wollen und sehr darauf bedacht waren zu sagen, um welche Tätergruppen es sich handelt, dass man nicht Asylbewerber und straffällig Gewordene vermengen möchte. Leider Gottes ist es in Ihrer gesamten Partei noch nicht ganz durchgedrungen. Schaue ich mir allein die Pressemitteilung zu der Kleinen Anfrage der CDU an, was die
reiten. Zu allem, was da an Antworten in Bezug auf