Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Sehr geehrte Schwule! Sehr geehrte Lesben! Sehr geehrte Androgy ne! Sehr geehrte Bi-Gender! Sehr geehrte Frau-zu-Mann! Sehr geehrte Mann-zu-Frau! Sehr geehrte Gender Variable! Sehr ge ehrte Genderqueer! Sehr geehrte Intersexuelle! Sehr geehrte Weder-Noch-Geschlechter! Sehr geehrte Geschlechtslose! Sehr geehrte Nicht-Binäre! Sehr geehrte Pangender und Pange schlechtliche! Sehr geehrte Transmännliche und Transmänner! Sehr geehrte Transweibliche und Transfrauen! Sehr geehrte Transmenschen! Sehr geehrte Trans*! Sehr geehrte Trans*weiblich und Trans*-Frauen! Sehr geehrte Trans*-männlich und Trans*-Männer! Sehr geehrte Trans-Menschen! Sehr ge ehrte Transfeminine! Sehr geehrte
Ihren begrenzten Horizont an der Stelle will ich noch mal eindeutig formulieren. Ich habe mir die Mühe gemacht – und ich sage, ich lege meine Rede zur Seite und werde aus der Zeitschrift „an.schläge“ einige Dinge artikulieren, denn besser geht es nicht. „Kaum sind wir geboren“, sagte Alexa Michelle Schwarz – sie ist
Ich möchte an dieser Stelle auch einmal erzählen, dass ich bei dieser Sache zwei Hüte aufhabe. Ich bin auch im Vorstand des LSVD Saar. Zu uns kam wenn ich „uns“ sage, meine ich in dem Fall den LSVD Saar - das Paar aus Merzig, das sich direkt an uns gewandt hat. Wir haben nach einer Diskussion beschlossen, Anzeige zu erstatten. Ich habe dem zunächst kritisch gegenübergestanden. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, die Polizei hat es befürwortet, dass der LSVD Klage erhoben hat, die Opfer waren froh, der LSVD wurde auch in den Medien genannt als der Anwalt für Schwule, Lesben und
Ich will an dieser Stelle sagen, Schwule und Lesben werden immer noch einmal genannt, aber wer ganz besonders oft Opfer von Gewalt wird, sind zum Beispiel
Zweitens. Als ich die Antwort auf die Große Anfrage vorgestellt habe, gab es auch in anderen Kollegenkreisen die Frage, was sind
Für
Bei einem Antrag handelt es sich um eine regelmäßige Gesundheitsberichtserstattung über den Gesundheitszustand von lesbischen, schwulen und
Aber möglicherweise möchte der Senat ja einfach nur Kosten sparen. Das Geld haben Sie sicherlich schon für die 9 000
Es ist nicht leicht, als queerer Mensch in einer heteronormativen Welt aufzuwachsen. Das endet bisweilen tödlich. Anfang Februar sind in England zwei Jugendliche für den Mord an der 16-jährigen Brianna G. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Tat geschah, so das Gericht, aus Hass auf
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben über die Reform des Rundfunkrats und des Medienrats infolge des ZDF-Urteils in diesem Haus Ende des Jahres 2016 debattiert. Für uns GRÜNE – das muss ich ganz klar sagen – war das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend. Wichtige Ziele wurden nicht erreicht. Dazu zählen eine echte Staatsferne, die Abbildung der Vielfalt der Gesellschaft sowie ein kleineres und schlagkräftigeres Gremium. Das alles wurde nicht erreicht. Damals haben wir auch einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht. Dieser sah tatsächlich vor, dass wir zu kleineren Gremien kommen. Wir haben auch den Mut gehabt, zu sagen, welche Vertreter aus dem Medienrat und dem Rundfunkrat vielleicht raus sollten, weil sie zwei Sitze innehaben oder aufgrund des gesellschaftlichen Wandels nicht mehr in das Gremium gehören. Wir haben Vorschläge für mehr Vielfalt gemacht. Wir wollten Vertreterinnen und Vertreter der Muslime, der Säkularen und der Lesbian, Gay, Bisexual und
Herr Huber, Ihren Gegenargumenten kann ich nicht folgen. Sie haben gesagt, wenn sich eine Zuständigkeit des Staates ergebe, beispielsweise bei Straftatbeständen, gebe es entsprechende Stellen im Justizministerium und im Innenministerium: das Kultusministerium nehme die Aufgabe der Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern wahr. Der Jugendbericht, auf den Frau Kollegin Stamm bereits Bezug genommen hat, besagt aber, dass die staatlichen Aktivitäten unzureichend sind. Wenn überhaupt sensibilisiert wird, dann meist nur für die Belange von Schwulen und Lesben.
Wenn wir uns die europaweite Entwicklung anschauen, dann können wir auf politischer Ebene durchaus Fortschritte bei der Gleichstellung erkennen. Doch ich habe den Eindruck, dass die Gesellschaften in den europäischen Ländern bei diesem Thema hinterherhinken. Studien wie zum Beispiel von der EU-Grundrechteagentur FRA kommen regelmäßig zu erschreckenden Ergebnissen: Fast die Hälfte aller Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und
Einige Kolleginnen und Kollegen haben längst verstanden, dass in einer Stadt wie Berlin mit homophoben Ansichten kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Aber der andere Teil ist eben immer noch bei der moralischen Wende von Helmut Kohl stehengeblieben. Bei dem absurden Regenbogenfahnenstreit von Herrn Henkel wurde das erneut deutlich. Herr Henkel! Ich frage Sie: Sind Sie schon mal zusammengeschlagen worden und haben sich anschließend nicht zur Polizei getraut, weil Sie Diskriminierung befürchtet haben? – Vermutlich nicht. Aber viele Lesben, Schwule und
Noch zum Bereich Gesundheit, das in Ihrer Interpellation auch ausführlich thematisiert wurde. Sie legen den Fokus auf einen vermeintlichen Verbesserungsbedarf im Hinblick auf die Behandlung von Menschen, die sich dem LGBTIQ-Bereich zuordnen. Ich möchte den Blick einmal in eine andere Richtung lenken. Wir haben in Deutschland seit Jahren das Problem, dass immer mehr Jugendliche der Ansicht sind, sie seien im falschen Körper, sie würden an einer Geschlechtsdysphorie leiden, sie empfinden das auch so. Insbesondere Mädchen sind davon überproportional oft betroffen. Die Fachärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie Annette RichterUnruh hat in diesem Zusammenhang auch das Wort "
Es geht nicht um eine soziale Verirrung, sondern um eine anerkannte Diagnose, die als solche auch ernstgenommen werden sollte. Den tatsächlichen medizinischen Versorgungsbedarf von
Wie gesagt, ich will kein Zerrbild zeichnen. Zu keiner Zeit konnten Homosexuelle und
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vonseiten meiner Vorredner ist schon zum Ausdruck gebracht worden, dass wir heute im Saarland durchaus Rechtsgeschichte schreiben. Diese Forderung nach Ausweitung des Grundrechtsschutzes für Schwule, Lesben und
Dieser volle Grundrechtsschutz ist ein ausdrückliches Verbot von Diskriminierung. Es ist absolut notwendig, denn Lesben, Schwule,
Die ausdrückliche Aufnahme dieses Diskriminierungsverbotes ist im Hinblick auf die Historie der bereits bestehenden besonderen Diskriminierungsverbote erforderlich und konsequent. Sie beinhaltet nicht zuletzt die Anerkennung der Verfolgung und insoweit eine Gleichstellung der Homosexuellen mit anderen Gruppen, die in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer von Verfolgung, Terror und Ermordung wurden. Homosexuelle und
Lieber Kollege Hans, ich bin leider Gottes nicht der Auffassung, dass diese Debatte zu den sympathischsten Debatten im Deutschen Bundestag gehört hat. Was ich da zum Teil gehört habe, hat mich verletzt. Das hat viele andere verletzt. Das hat nicht nur homosexuelle Menschen,
Homosexuelle Frauen und Männer wurden leider schon immer Opfer von Straftaten, antihomosexuelle Gewalt stellt sich vielfältig dar. Delikte der psychischen Gewalt wie sexistische Beschimpfungen und Beleidigungen, Mobbing oder Stalking und gewisse Formen des Vandalismus gehören ebenso dazu wie physische Gewalt in Form von Körperverletzungsdelikten, Sexualdelikten, Raubüberfällen oder gar Tötungsdelikten. Die Opfer erleben diese Gewalt als Angriff auf ihre Identität als Lesbe, als Schwuler, als Bisexueller oder als
Im Saarland gibt es nach außen hin keinen festen Ansprechpartner im Polizeipräsidium für Schwule und Lesben. Dies ist aber dringend nötig, um die Opfer von antihomosexueller Gewalt besser zu betreuen und zu beraten. Da dafür keine neue Stelle geschaffen werden muss, ist dies auch in einem Haushaltsnotlageland wie dem Saarland möglich. Wir haben eben von der Kollegin bereits gehört, dass es polizeiintern bereits feste Ansprechpartner gibt. Ich sehe nicht, wo das Problem ist, diese auch nach außen zu benennen, damit die Opfer selbst wissen, wer hier der beste Ansprechpartner bei der Polizei ist. Es ist natürlich richtig, dass auch die anderen Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei dorthin verweisen können, aber ich denke, es stärkt auch noch mal das Vertrauen der Homosexuellen, Bisexuellen und als
Es wird ein neuer Versuch unternommen. Berlin, Hamburg und Bremen bringen eine Bundesratsinitiative auf den Weg, die am 16. Oktober 2009 an die Ausschüsse überwiesen werden soll. Dabei geht es nicht nur um Lesben und Schwule - das ist hier schon gesagt worden -, sondern es geht um die gesamte Brandbreite der Diskriminierung nach sexuellen Dingen, und zwar geht es um Lesben, Schwule, Bisexuelle und
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich habe mich noch einmal etwas genauer mit dem Antrag beschäftigt, weil es auch für mich ein Thema ist, bei dem ich die Unterscheidungen, die dabei offensichtlich geführt werden, nicht sofort parat hatte. Ich will Ihnen kurz nennen, um welche Menschen es geht. Diese Unterteilung habe nicht ich vorgenommen, sondern die Antragsteller, die den Bundesrat damit erreichen wollten. Es geht um Lesben, Schwule, Bisexuelle,
Fazit: 60 Jahre nach Inkraftsetzung des Grundgesetzes ist es nicht gelungen, das Merkmal sexuelle Identität und damit Lesben, Schwule und
Auch die Auswertung unserer Großen Anfrage zur Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen,
„Lesben, Schwule, Bisexuelle und
Meine Damen und Herren, gestern war der internationale Tag gegen Homophobie. In zahlreichen Städten Nordrhein-Westfalens haben Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass Ablehnung und Diskriminierung von und leider auch Gewalt gegen Lesben, Schwule, bisexuelle Menschen und
Entschließungsantrag der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „‘Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen‘ – Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuellen,
Ich möchte auf ein verfassungspolitisches Argument näher eingehen, damit man einmal weiß, worüber wir hier reden und damit wir uns als Parlament auch überlegen, wann wir wieder tätig werden wollen. Vorgetragen wurde dieses Argument von dem FDP-Justizminister aus Hessen. Er sagte, es bedürfe keiner Ergänzung des Grundgesetzes, weil bereits in Artikel 3 Absatz 1 eine entsprechende Regelung eingeschlossen sei, die Lesben, Schwule und
Aber es geht auch um die tatsächliche Frage, dass eine solche grundgesetzliche Regelung sich mit Sicherheit in vielfältiger Weise auf Gesetzgebung und Rechtsprechung ausgewirkt hätte, weil das Grundgesetz eine wichtige Leitlinie für den Gesetzgeber darstellt und die Rechtsprechung in vielen Zweifelsfällen die besondere Betonung dieser Anforderung berücksichtigt hätte. Das hätte den zu begrüßenden Entwicklungen in der Rechtsprechung, die wir in den letzten Wochen und Monaten erleben konnten, noch weiteren Nachdruck verliehen. Auch in diesem Zusammenhang wäre es an der Zeit gewesen, Schwule und Lesben, Transsexuelle und