Wir müssen aber klarmachen, dass es Unsinn ist, 2 Tonnen Stahl und Eisen mit sich herumzuschleppen, wenn man individuell von A nach B kommen möchte. Deswegen brauchen wir eine Alternative zum
Um ticketfreien Nahverkehr abzulehnen oder den ÖPNV-Ausbau infrage zu stellen, wird am häufigsten das Kostenargument bemüht. Das verfängt vor allem deswegen, weil die durch die öffentliche Hand für den ÖPNV zu erbringenden Kosten sehr klar zu beziffern und im Haushalt sehr klar abgegrenzt sind. Die Ausgaben für den
Insofern empfand ich es als sehr spannend, von einer Studie aus Kassel zu erfahren, die die kommunalen Ausgaben für
In allen Städten hat es zumindest Anlaufschwierigkeiten gegeben, wenn nicht der Versuch sogar beendet werden musste. Deswegen muss ein kostenloses Ticket schleichend kommen. Um das zu verdeutlichen: Die dänische Hauptstadt Kopenhagen - gern als Vorreiter moderner Mobilität genannt - hat ein Vierteljahrhundert lang dem
Gedacht ist, die Umwelt zu retten und den
Wenn die Euro6Norm bis zum Jahr 2020 von allen Autos erfüllt wird, werden wir mit Sicherheit ein gan zes Stück weiter sein. Ich darf darauf hinweisen: Wenn es darum geht, den
planung. Das wird auch noch einmal deutlich herausgearbei tet. Durch eine „Stadt der kurzen Wege“ kann der Fußgänger eine Stadt wieder viel intensiver erleben – ohne
In den letzten Jahren gab es immer wieder die Debatte in den Medien über „rüpelhafte“ Radfahrer in den Städten, die eine zunehmende Gefahr für Fußgänger darstellen würden. Vor allem der ehemalige Bundesverkehrsminister Ramsauer hat sich in der öffentlichen Debatte immer wieder mit dem Begriff des „Kampfradlers“ hervorgetan. Das mag in manchen Großstädten ein ernstes Problem sein. Aber die meisten Unfälle, wenn man sich die Statistiken anschaut, in die Radfahrer verwickelt sind, haben mit dem
Besonders besorgniserregend ist für unsere Fraktion die Zu nahme der CO2-Emissionen im Straßenverkehr um über 10 %. Das ist eine dramatische Entwicklung. 30 % aller CO2-Emis sionen werden inzwischen vom Straßenverkehr verursacht. Das belegt, dass die bisherige Verkehrspolitik gescheitert ist. Wir produzieren Staus und Feinstaub, anstatt durch intelligen tere Mobilitätskonzepte die Autofahrer zum Umsteigen auf Bahn und Bus zu bewegen. Genau Letzteres wollen wir mit unserem Maßnahmenkatalog erreichen, indem wir verschie dene Instrumente einführen und diskutieren, wie wir gerade hier eine Verlagerung vom
Wir werden nachher über das Thema Entwicklung an den Hauptstraßen diskutieren. Sie sagen, dass Sie an Hauptstraßen bauen wollen – das ist gut –, aber gleichzeitig sagen Sie, dass Sie nicht weniger
Das Ganze nennt sich intelligent. Aber das intelligenteste Transportsystem nützt nichts, wenn es keine Intelligenz beim Senat gibt, keine Intelligenz, die sagt: Ja, es ist eine andere Zukunft möglich. Ja, wir können einen anderen Verkehr planen. Aber dass Sie das gar nicht vorhaben, macht sich schon daran bemerkbar, dass Sie die ganze Planung in einer strategischen Partnerschaft mit VW und anderen Automobilunternehmen machen. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass diese Automobilunternehmen ein Interesse daran haben, dass es weniger
Würden wir so mit dem
Gerade in einer Großstadt ist schon einiges getan, um die Umwelt ein klein wenig leiser zu machen, wenn man nicht mit quietschenden Reifen vorfährt. Die neuen Lärmkarten 2017 der BUE für den Straßenverkehr zeigen, dass 362 000 Hamburgerinnen und Hamburger von einem durchschnittlichen 24-Stunden-Umgebungslärm von mehr als 55 Dezibel betroffen sind. Zwar werden Motoren leiser, aber dafür der
Aber ich möchte Sie einmal fragen, Herr Gamm: Was macht denn Ihre Partei dagegen? Ihre Partei fördert jeden Tag den
da muss man sogar bezahlen, wenn man in die Innenstadt hineinfahren will, um den
Fahrradverkehr, auch Schnellbahnverkehr. Und das, was wir hier in Hamburg machen, dass wir zum ersten Mal den Schnellbahnverkehr mit der S21, der S4, der U5 und der U4 zu den Elbbrücken wieder richtig ausbauen, dass wir es schaffen, EBusse einzusetzen und die Verbindung zum
Was macht denn die Qualität einer Stadt aus? Ich bin mir sicher, auch Sie werden in den Altstadtvierteln sitzen, Sie werden in den Fußgängerzonen sitzen, in den Cafés sitzen, Sie werden sich freuen: Hey, hier ist kein
Zweites Beispiel: autonomes Fahren. Digitale Überholspuren, so hört man, seien für den
In Ihrem Antrag nehmen Sie auf weitere Finanzierungsvorschläge der Bodewig-Kommission Bezug, unter anderem auf eine Ausweitung der LkwMaut. Das sehe ich sehr kritisch, weil die LkwMaut im aktuellen System dazu führt, dass sämtliche Fahrzeugbewegungen erfasst werden. Sie wissen ebenfalls, dass gerade vonseiten der CDU immer wieder gefordert wird, diese Daten auch für ganz andere Zwecke zu verwenden, um den
Was wir wirklich brauchen, und da reichen die bisherigen Bemühungen des Senats nicht: Wir brauchen für den Hamburger Süden wesentlich mehr Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, einen höheren Takt. Und das, was jetzt Herr Horch und seine Behörde planen … Wir bekommen irgendwann etwas längere Züge in der Hauptverkehrszeit, aber wir bekommen keinen dichteren Takt. Wir haben hier immer von der S32 gesprochen, die auf einmal weg war, die nicht mehr diskutiert wurde. Das reicht nicht, und die Harburger SPD-Genossinnen und -Genossen sind da eigentlich auch in ihrer Kritik, wenigstens im lokalen Bereich, sehr gut zu vernehmen. Das muss hier in Hamburg noch ankommen, wie Herr Trepoll vorhin meinte, die Stadt Hamburg muss das merken. Dann haben wir wesentlich mehr für die Umwelt getan und haben auch eine wesentlich bessere Verlagerung vom
Zum zweiten Thema, das Herr Thering zwar richtigerweise anmerkt, dass es mehr Autos in dieser Stadt gibt: Er vergisst dabei immer, dass sie immer weniger benutzt werden und dass die Mobilitätskennzahlen sagen, dass der
Die Antwort ist: Die Zielsetzung wird unterstützt. 52 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger begrüßen den Radwegeausbau, und das sogar, wenn dafür an einigen Stellen der Platz für den
in dieser Stadt teilen sich einen begrenzten Verkehrsraum, der vielfach in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts auf den damals sehr modernen
Da stellt sich natürlich die Frage, welche Kompromisse sich denn die Hamburgerinnen und Hamburger wünschen. Herr Bill hat das eben schon angesprochen: In der jüngsten Forsa-Umfrage sprachen sich 52 Prozent der Befragten dafür aus, auch dann mehr Radwege zu bauen, wenn der
Erstens: Die Mehrheit der Menschen in unserer Stadt erkennt das Fahrrad als wichtiges, gleichberechtigtes Verkehrsmittel an. Und die Mehrheit der Menschen in unserer Stadt, die Sie an dieser Stelle vielleicht nicht repräsentieren, ist auch bereit, auf Fläche für den
Ihre Argumentation, Fahrradstadt erwünscht, heißt doch im Grunde genommen nur,
Deshalb polarisieren Alleen sehr stark. Es gibt viele Befürworter, die den Schutz jeden Alleenbaumes in den Vordergrund stellen. Es gibt aber auch Gegner von Alleen, denen vor allem ein risikoärmerer und schnellerer
Leider passiert in der Realität aber exakt genau das Gegenteil. Der Anteil der Kfz in Hamburg steigt. 63,9 Prozent der Hamburger wollen zum Beispiel, dass Fahrradverkehr und
Unser Ziel ist klar: Wir wollen nachhaltige Mobilität fördern. Wir wollen den ÖPNV fördern. Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für den Radverkehr und für den Fußverkehr. Das tun wir tagtäglich. Das ist aber nicht damit verbunden, dass wir mit der Brechstange gegen den