Protocol of the Session on June 4, 2015

bei denen sich ein Elternteil hauptsächlich der Kindererziehung widmet. Insofern muss aus Sicht der NPDFraktion das Ehegattensplitting unverzüglich zu einer Familienförderung umgebaut werden,

(Zuruf von Martina Tegtmeier, SPD)

um Missbrauch, unter anderem von Ihnen geplant, zu verhindern.

(Beifall vonseiten der Fraktion der NPD)

Die linken Weltbeglücker, insbesondere jene der GRÜNEN, bei denen jüngst erst wieder ein riesiger Kinderschänderskandal bekannt wurde, geben auch offen und ehrlich zu, dass sie sich das Ende der Institution der Ehe und Familie wünschen.

(Martina Tegtmeier, SPD: Ach Gott!)

Stattdessen wollen sie bunte Lebensentwürfe, die ohne Moral und Werte auskommen sollen.

(Dr. Mignon Schwenke, DIE LINKE: Zumindest ohne Ihre.)

Die Frühsexualisierungsmaßnahmen der SPD-GRÜNENLandesregierungen hier in Norddeutschland lassen sehr tief blicken, wohin die Reise gehen soll. In Niedersachsen treten zum Beispiel die Schwulen- und Lesbenverbände direkt in den Klassenzimmern auf, am liebsten, so der Wunsch dieser Verbände, ohne Lehrkraft und ohne Einmischung von Pädagogen, um für ihre Lebensform werben zu können. Im Unterricht, so wurde jüngst bekannt, sollen Kinder unter anderem Fragen beantworten, wie zum Beispiel: Warum bist du heterosexuell? Wann hast du dich entschieden, heterosexuell zu sein? Oder: Wann denkst du, hast du die heterosexuelle Phase überwunden?

(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD)

Sie sollen zum Beispiel ferner auch sexuelle Handlungen vor den Klassenkameraden vorstellen und simulieren.

(Udo Pastörs, NPD: Typisch Grün.)

Wenn Sie es nicht glauben, welche Blüten Ihr Neomarxismus verursacht, schauen Sie einfach mal im Internet nach.

(Thomas Krüger, SPD: Glauben Sie das selbst? Glauben Sie das selbst?!)

Häufig werden Sie auch bei Schwulen- und Lesbenlobbygruppen fündig, denn diese arbeiten dem jeweiligen Ministerium offiziell und direkt fleißig zu.

(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Was erzählen Sie da bloß für einen Müll, Köster?!)

Ja, schauen Sie mal nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, Herr Dr. Nieszery. Vielleicht ist das bis jetzt an Ihnen vorbeigegangen.

(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Nein, Sie erzählen hier richtig Müll.)

Ihnen wird noch Sehen und Hören vergehen, wenn Sie erfahren, welchen perversen Vorhaben unsere Jugend noch ausgesetzt werden soll.

(Heiterkeit bei Ministerin Birgit Hesse – Zuruf von Thomas Krüger, SPD)

Nicht verwunderlich ist, dass selbst die evangelische Kirche in die homosexuellen Gleichstellungsphrasen einstimmt.

(Zuruf von Udo Pastörs, NPD)

Es ist auch deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die CDU

(Minister Harry Glawe: Ja.)

sich von den inner- und außerparteilichen Hobbylobbyisten dazu verleiten lässt, den grundgesetzlich geschützten Status für die Ehe von Mann und Frau sowie für die Familie aufzulösen.

Die NPD lehnt diese zukunftsfeindliche Politik der Neomarxisten ab, die einzig und allein darauf abzielt, die natürlichen Bindungen zugunsten ihrer ideologisch gescheiterten

(Zuruf aus dem Plenum: Was?!)

und naturfeindlichen Experimente zu opfern.

(Zurufe von Heinz Müller, SPD, und Martina Tegtmeier, SPD)

Erfreulich ist, dass es auch schon zahlreiche überparteiliche Initiativen gibt, die Ihrem Irrsinn entgegentreten. Dem „Homo für alle“ müssen sich alle wertebejahenden Bürger entgegenstellen.

(Thomas Krüger, SPD: Was wollen Sie denn? Verbote, oder was? – Zuruf von Martina Tegtmeier, SPD)

So empfehlen wir beispielsweise, die Initiative „Ehe bleibt Ehe“ zu unterstützen

(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Oder die AfD.)

und sich auch darüber hinaus gegen die gesellschaftlichen Verwerfungen in unserer Heimat zur Wehr zu setzen. Die Schwulen und Lesben können in ihren eigenen vier Wänden von mir aus machen, was sie wollen,

(Ulrike Berger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Doch so großzügig, Herr Köster?!)

soweit es nicht gegen das Strafgesetzbuch verstößt.

(Thomas Krüger, SPD: Sie sind aber großzügig!)

Der Stellenwert der Ehe und Familie im Staat darf nicht, wie von Ihnen geplant,

(Dr. Norbert Nieszery, SPD: Sie sind aber auch so was von altbacken! – Zuruf von Martina Tegtmeier, SPD)

verringert, sondern muss ausgebaut werden. Wir lehnen den Antrag der LINKEN selbstverständlich ab. – Danke schön.

(Beifall vonseiten der Fraktion der NPD – Zuruf von Dr. Norbert Nieszery, SPD)

Das Wort hat für die Fraktion DIE LINKE der Abgeordnete Herr Ritter.

Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Beim letzten Redner hat

man wieder gesehen, wie die Ekelpickel ihm förmlich ins Gesicht gestiegen sind,

(Beifall vonseiten der Fraktion DIE LINKE und Thomas Krüger, SPD)

wenn er zu diesem Thema reden soll. Wenn er könnte, wie er wollte, würde er uns allen einen rosa Winkel an das Jackett heften.

(Zurufe von Michael Andrejewski, NPD, und Stefan Köster, NPD)

Das ist ein Weltbild, das so was von weit hergeholt ist und mit der Realität nichts zu tun hat, Herr Köster. Aber schließen Sie sich in Ihr Zimmer ein, reden Sie sich Ihren Unsinn selber ein, das glaubt Ihnen hier draußen im Land keiner mehr, liebe Kolleginnen und Kollegen.

(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD – Stefan Köster, NPD: Kuscheln Sie mit Ihren schwulen Brüdern und Schwestern! – Zuruf von Tino Müller, NPD)

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kollegin Friemann-Jennert, es ist so, wie in der Antragsbegründung geschrieben, dass Reformen auf diesem Gebiet „Ehe für alle“ bislang vornehmlich am Widerstand der CDU/CSU gescheitert sind.

(Heiterkeit bei Udo Pastörs, NPD: Nächster Schritt ist dann, alle mit jedem und alles mit allem.)