So sollten wir nicht miteinander umgehen. Bei diesem Thema sind ganz bewusst von Ihnen, Herr Ritter, und von Ihrer Fraktion Grenzen überschritten worden.
Die Kommentare auf der Internetseite des NDR zu diesem Thema sprechen für sich. Einen, meine Damen und Herren, will ich Ihnen nicht vorenthalten,
zeigt er doch schön ironisch zugespitzt, wes Geistes Kind die LINKEN sind. Der Autor war Peter Ritter, weil das waren die einzigen positiven Kommentare, und ein anderer, Frau Borchardt, kam von der „Roten Zwiebel“. Ich weiß nicht, wer das ist, keine Ahnung. Das waren aber die einzig positiven Kommentare.
(Jürgen Suhr, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Rote Zwiebel“ könnte auch SPD sein. – Zuruf von Peter Ritter, DIE LINKE)
Der Kommentar lautet wie folgt: „Ach, waren das noch schöne Zeiten, als von oben verordnet wurde, was zu lesen und was zu verachten war. Man brauchte keine eigene, keine kritische Meinung. Die Partei hat es geregelt. Und jetzt erntet sie Spott und Häme für ihre Bemühungen.“
Meine sehr geehrten Damen und Herren, zum Abschluss bleibt mir nur Folgendes zu sagen: Herr Ritter, zeigen Sie einmal Anstand und entschuldigen Sie sich öffentlich
(Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und CDU – Vincent Kokert, CDU: Mehr als nötig. – Peter Ritter, DIE LINKE: Entschuldigung müsste mal von da oben kommen.)
an eine Entlassung unseres Bildungsministers Mathias Brodkorb. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Sehr geehrter Herr Nieszery, lieber wäre mir ja etwas weniger Engagement des Bildungspolitikers bei den Kürzungen der Schulen in freier Trägerschaft, etwas weniger Engagement bei der Zusammenstreichung der Theater, etwas weniger Engagement bei der Blockadehaltung gegenüber den Hochschulen und etwas weniger Engagement des Bildungspolitikers, wenn es um die Diffamierung von Oppositionspolitikerinnen und -poli- tikern geht.
Sie merken, wir Bündnisgrüne wollen eine andere Bildungs- und Kulturpolitik für unser Land. Es ist ein Desaster, dass noch immer mehr als zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne einen regulären Schulabschluss verlassen.
dass in keinem anderen Bundesland so viele Berufsschülerinnen und Berufsschüler durch die Abschlussprüfung fallen wie in Mecklenburg-Vorpommern.
Es ist beschämend, dass wir auch bei den Hochschulen inzwischen zu den Bundesländern mit den höchsten Abbrecherquoten zählen