Protocol of the Session on January 30, 2008

Über den Gesamtkontext unserer Drogenpolitik besteht nach wie vor Einvernehmen. Wir haben vor allem Konsens darin, erstens dass ein reines Verharren in der Sucht, das heißt auch

die Legalisierung illegaler Drogen, niemals Bestandteil einer verantwortungsvollen Suchtpolitik sein kann, zweitens dass Suchtkranke möglichst früh im Verlauf ihrer Erkrankung erreicht werden müssen,

(Abg. Karl-Wilhelm Röhm CDU: Ja!)

drittens dass das Angebot der Suchthilfe weiter ausdifferenziert und auch weiterentwickelt werden muss – da darf ich die kommunalen Suchthilfenetzwerke erwähnen, die sich in unserem Land beispielhaft entwickeln – und viertens dass sich die Substitutionsbehandlung bewährt hat, dass bei dieser Behandlung die psychosoziale Betreuung ein wesentlicher und unverzichtbarer Baustein sein muss und dass wir auch die Rahmenbedingungen einer Substitution weiterentwickeln müssen.

Ich darf Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir uns gemeinsam der Aufgabe stellen werden, die Suchthilfe auch und gerade für Schwerstkranke weiterzuentwickeln. Was die diamorphingestützte Substitution betrifft, müssen wir auf das Ergebnis auf Bundesebene warten.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU und der FDP/ DVP)

Meine Damen und Herren, es liegen keine Wortmeldungen mehr vor. Wir kommen zur geschäftsordnungsmäßigen Behandlung der beiden Anträge.

(Abg. Dr. Ulrich Noll FDP/DVP meldet sich zu Wort.)

Zur Geschäftsordnung, Herr Abg. Dr. Noll.

In beiden Anträgen wird etwas begehrt, dessen Grundlage nicht mehr zur Debatte steht, weil die entsprechenden Bundesratsinitiativen ja schon mit großer Mehrheit angenommen worden sind. Es mag am Datum liegen, aber es macht keinen Sinn, darüber abzustimmen.

(Abg. Claus Schmiedel SPD: Es geht um die Gesin- nung!)

Über die Gesinnung kann man abstimmen wollen. Aber das ist in den Anträgen nicht enthalten. Die Gesinnung ist in der Debatte sehr deutlich geworden.

Wie wünschen die Antragsteller damit umzugehen? – Frau Abg. Haußmann.

Es muss nicht mehr abgestimmt werden, Frau Präsidentin. Der Antrag stammt aus dem letzten Jahr, und eine entsprechende Abstimmung ist ja erfolgt.

(Abg. Claus Schmiedel SPD: Schade! Ich hatte ge- dacht, wir stimmen namentlich ab!)

Ich nehme an, mit dem Antrag der Fraktion GRÜNE kann ebenso verfahren werden. – Gut. Dann werden beide Anträge für erledigt erklärt. Danke schön.

Damit ist Punkt 11 der Tagesordnung erledigt.

Ich rufe Punkt 12 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 7. Dezember 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Denkschrift 2004 des Rechnungshofs zur Landeshaushaltsrechnung von Baden-Württemberg für das Haushaltsjahr 2002 (Nr. 5) – Einheitliches Personalverwaltungssystem und Führungsinformationssystem Personal – Drucksachen 14/2114, 14/2245

Berichterstatter: Abg. Klaus Herrmann

Es ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 13 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 4. Dezember 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Denkschrift 2006 des Rechnungshofs zur Landeshaushaltsrechnung von Baden-Württemberg für das Haushaltsjahr 2004 (Nr. 20) – Landesbibliotheken Karlsruhe und Stuttgart – Drucksachen 14/2090, 14/2246

Berichterstatter: Abg. Michael Föll

Es ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 14 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 4. Dezember 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Denkschrift 2006 des Rechnungshofs zur Landeshaushaltsrechnung von Baden-Württemberg für das Haushaltsjahr 2004 (Nr. 21) – Arbeitszeit der künstlerischen Mitarbeiter und der Lehrkräfte für besondere Aufgaben an Musikhochschulen – Drucksachen 14/2091, 14/2247

Berichterstatter: Abg. Michael Föll

Auch hierzu ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 15 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 12. Juni 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Beratende Äußerung des Rechnungshofs vom 20. Januar 2006 zu Organisation und Arbeitsweise der Erbschaftsteuerstellen und der Bedarfsbewertung – Drucksachen 14/1384, 14/2223

Berichterstatter: Abg. Manfred Groh

Es ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 16 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 6. Dezember 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Beratende Äußerung des Rechnungshofs vom 19. August 2005 zur Prüfung der Prozesskostenhilfe – Drucksachen 14/2088, 14/2224

Berichterstatter: Abg. Karl Klein

Es ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 17 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses zu der Mitteilung der Landesregierung vom 10. Dezember 2007 – Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Beratende Äußerung des Rechnungshofs vom 6. Oktober 2006 zur Struktur der Grundbuchämter und Einführung des Elektronischen Grundbuchs in Baden-Württemberg – Drucksachen 14/2113, 14/2225

Berichterstatter: Abg. Karl Klein

Auch hierzu ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 18 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlung und Bericht des Europaausschusses zu der Mitteilung des Ministeriums für Arbeit und Soziales vom 7. Dezember 2007 – Unterrichtung des Landtags

in EU-Angelegenheiten; hier: EU-Weißbuch zur Gesundheitspolitik – Drucksachen 14/2137, 14/2248

Berichterstatterin: Abg. Brigitte Lösch

Es ist keine Aussprache vorgesehen. Sie stimmen der Beschlussempfehlung zu. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 19 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlungen und Berichte des Petitionsausschusses zu verschiedenen Eingaben – Drucksachen 14/2010, 14/2228, 14/2229, 14/2230

Gemäß § 96 Abs. 5 der Geschäftsordnung stelle ich die Zustimmung zu den Beschlussempfehlungen entsprechend dem Abstimmungsverhalten im Ausschuss fest. – Es ist so beschlossen.

Ich rufe Punkt 20 der Tagesordnung auf:

Beschlussempfehlungen und Berichte der Fachausschüsse zu Anträgen von Fraktionen und von Abgeordneten – Drucksache 14/2200