Das bedeutet für mich auch Gleichstellung. Es geht nicht um primär Mann, Frau. Vielmehr soll jeder seine Chancen, seine Möglichkeiten nutzen können.
Zu dem Video. Ich habe das gesehen. Das ging ordentlich viral. Ich will das jetzt nicht ausbreiten. Aber es geht eigentlich um genau das Thema, das ich auch angesprochen habe. Es geht um Sprachfähigkeit.
Dieses Thema fehlt. Das fehlt bei einigen Themen. Sie wissen, dass ich aus der Hospiz-Palliativversorgung komme. Wenn es um das Thema Tod und Sterben geht, haben wir die gleiche Situation in helllila.
Wir sind nicht fähig, in der Familie zu sprechen. Was die Sexualität betrifft: Es mag, wie Sie sagen, meine Schuld sein, wenn mein Kind nicht mit mir spricht. Ich kann Ihnen sagen: Ich kenne kaum Elfjährige, die mit ihren Eltern darüber sprechen. Aber lassen wir das.
Sie haben sich in dem Video z. B. über den Begriff - - Darin ging es um die Frage: Willst du es nicht mal mit einem Cis-Mann probieren? Ich weiß noch, ich habe - - Sie wissen, was ein CisMann ist?
- Ihr; genau. - Sie sind Cis-Männer. Sie sind als Männer geboren und fühlen sich als Männer. Eigentlich war die Aufforderung, die kam, nach dem Motto: Willst du es nicht mal so, wie das
die Gesellschaft als normal ansieht? Man kann sich über Dinge lustig machen, weil einem der Background fehlt.
Zu der letzten Frage. Ich weiß leider nicht, was Fluff ist. Es tut mir leid. Ich weiß es auch nicht. Sorry, tut mir leid.
Denn das sind Diskussionen, die völlig an der Lebensrealität vorbeigehen. Deswegen muss ich meine Hauptfrage wiederholen. Sie sprechen für die CDU-Fraktion. Sie sind im Vorstand eines solchen Vereins. Ist es die Position der CDU im Jahr 2024, dass sich junge Menschen mit den
Pronomen hen und hens ansprechen müssen, dass sie sich als queer, Fluff und Enby bezeichnen? Oder können wir Kinder und junge Menschen einfach Kinder sein lassen, so wie es sich gehört?
Das sollte eine kurze Nachfrage sein, Herr Siegmund, nicht noch einmal ein Statement. - Frau Dr. Schneider, bitte.
- Sie selbst haben dieses Thema aufgemacht. Sie brauchen das nicht ins Lächerliche zu ziehen, insbesondere wenn Sie noch Nachfragen dazu stellen und die Rednerin dazu befragen wollen. Das ist nicht die Flughöhe, auf der wir dieses Thema hier diskutieren müssen und auf der wir es überhaupt diskutieren sollten.
Ich habe die Antwort auf die Frage eigentlich schon ein Stück weit bei der letzten Antwort mit gegeben. Die Meinung der CDU dazu ist, dass Menschen ihre Chancen und ihre Möglichkeiten in unserem Land nutzen sollen. Menschen sollen sich einbringen in die Gesellschaft. Es muss jeder in der Gesellschaft seinen Beitrag leisten und jeder soll die Chance und die Möglichkeit haben, sich zu entwickeln.
Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Zunächst, Frau Dr. Schneider, meine Hochachtung dafür, mit welch großer Bereitschaft Sie bereit sind, in einer sachlichen Weise auf diesen geistigen Schund, der einem hier entgegengespült wird, zu antworten.
Sind Sie mit mir einer Meinung, dass wir längst ein Problem mit Frühsexualisierung haben, wenn wir erleben, wie Muttis ihre drei- und vierjährigen Mädchen mit bemalten Fingernägeln, geschminkt und mit gefärbten Haaren in die Kindergärten losschicken? Sind Sie mit mir einer Meinung, dass wir genau an dieser Stelle, weil das längst in den Familien läuft - übrigens getragen von einem Frauenbild, das ganz oft mit dem einer Partei übereinstimmt, die mit Bikinihintern wirbt, wie Sie, die Herren dort -,
die Aufgabe haben, dafür zu sorgen, dass auch Kinder sich darüber im Klaren sind, dass Sexualität nichts Schmutziges, Verbotenes und Schlimmes ist, damit sie nicht als junge Erwachsene blind in die Probleme und Gefahren hineinrennen, die wir alle kennen? - Vielen Dank.
(Dr. Katja Pähle, SPD: Sagen Sie das noch ein- mal laut! Sagen Sie noch einmal laut, was Sie gerade gesagt haben! - Zurufe von der AfD: Was denn? - Was hat er denn gesagt? - Wer denn? - Dr. Katja Pähle, SPD: Ich habe mei- nen Namen gehört! - Zuruf von der AfD: Wie wollen Sie denn verhindern, dass das Pädo- phile den Kindern beibringen? - Unruhe)
(Matthias Büttner, Staßfurt, AfD: Gehen Sie doch an das Mikrofon, wenn Sie etwas sagen wollen, Frau Dr. Pähle! - Unruhe)
Meine Damen und Herren! Es gibt eine Rednerin, die am Rednerpult steht, der eine Frage gestellt worden ist und die ihre Antwort geben möchte. Es gibt keine Zwiegespräche zwischen den Fraktionen. - Frau Dr. Schneider, bitte.
(Dr. Katja Pähle, SPD: Der streckt mir die Zunge raus, ich finde das gehört in das Pro- tokoll, Frau Präsidentin!)
Herr Dr. Schmidt, es gibt Dinge, die ich gut finde und die ich nicht gut finde. Meine Tochter wollte im Kindergarten auch schon Fingernagelack tragen. Das durfte sie nicht, weil ich das nicht schön finde. Ich bin die Mutter; ich muss das auch entscheiden.