Protocol of the Session on October 30, 2009

Dr. Groth Unternehmensberatung, VDI u. a.

JeT-Kompetenznetz – Jugend entdeckt Technik 200 753 € 200 753 €

Freundeskreis SchillerSchule, Hannover

Einführung des International Baccalaureate 75 000 € 50 000 €

Universität Hannover Hannover-Gen – grüne Biotechnologie in den Schulen 1 550 000 € 487 000 €

Förderverein Gymnasium Langenhagen

Teilnahme einer Schüler-AG an der RoboCup-Weltmeisterschaft

13 250 € 4 000 €

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V.

Entwicklung eines neuen hitze-, öl- und druckbeständigen Kautschukmaterials

1 000 000 € 1 000 000 €

Laserzentrum Hannover e. V.

Entwicklung eines Verfahrens zur Behandlung der Alterssichtigkeit

1 500 000 € 1 500 000 €

Rowiak GmbH Steigerung der Verfügbarkeit von Gewebetransplantaten durch Umsetzung innovativer Prozessierungssysteme

1 126 461 € 942 812 €

RF Mondial GmbH Digitales Radio (DRM+) mit innovativen Sendekonzepten 847 000 € 427 000 €

Viro Pharmaceuticals GmbH

Antiretrovirale Behandlung der HIV-Infektion 1 585 500 € 1 350 000 €

Imusyn GmbH Entwicklung rekombinanter HLA Proteine zur Optimierung der Organtransplantation

1 295 000 € 400 000 €

SunDest GmbH SunDest Trinkwassererzeugungsanlage 871 470 € 834 990 €

Universität Hannover WiMax - breitbandige, drahtlose Kommunikationsinfrastruktur der dritten Generation

1 439 460 € 994 558 €

19 477 463 € 14 796 661 €

Anlage 46

Antwort

des Justizministeriums auf die Frage 49 des Abg. Helge Limburg (GRÜNE)

Justizzentrum in Hannover - Wie weit geht die öffentlich-private Partnerschaft?

Seit Oktober 2009 bemüht sich das Justizministerium - nachdem das Projekt Bredero-Hochhaus gescheitert ist -, die Kosten für ein Justizzentrum in Hannover in öffentlich-privater Partnerschaft und die haushaltsmäßigen Auswirkungen zu ermitteln. Justizminister Busemann spricht in diesem Zusammenhang von „bisher einmaligen Synergieeffekten“ bei Verwirklichung der sogenannten großen Lösung. Diese sollte in unmittelbarer Nachbarschaft der Zivilgerichte und der Staatsanwaltschaft in Hannover unter Einbeziehung aller bisher angemieteten Behörden erfolgen.

Ich frage die Landesregierung:

1. Welche bisher angemieteten Behörden könnten Teil einer „großen Lösung“ in unmittelbarer Nachbarschaft der Zivilgerichte und der Staatsanwaltschaft werden, und wie hoch sind die jeweiligen derzeitigen Mietkosten und die Mietvertragslaufzeiten?

2. Kommt nach derzeitigem Stand außer dem alten ZOB noch ein anderes Grundstück für die „große Lösung“ in Betracht?

3. Beabsichtigt die Landesregierung zur Erreichung der „bisher einmaligen Synergieeffekte“ auch die dauerhafte Privatisierung geeigneter Aufgabenbereiche (z. B. Reinigung, Sicherheit, Bibliothek, Wachtmeisterdienst etc.) in einem „großen“ Justizzentrum?

Das Landeskabinett hat in seiner Sitzung vom 6. Oktober 2009 das Niedersächsische Justizministerium (MJ) damit beauftragt, in einer Konzeptionsphase zur Vorbereitung der Entscheidung über eine Vergabe als ÖPP-Projekt das Gesamtkonzept für die Schaffung entweder eines „großen“ Justizzentrums in unmittelbarer Nachbarschaft von Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft Hannover („große Lösung“) oder alternativ eines Fachgerichtszentrums in fußläufiger Entfernung von Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft Hannover („kleine Lösung“) zu entwickeln, die ÖPP-Kosten abzuschätzen und die haushaltsmäßigen Auswirkungen zu ermitteln. Zur Erarbeitung des Gesamtkonzepts bildet die beim MJ im Mai 2009 eingerichtete Projektgruppe „Justizzentrum Hannover“ zurzeit Teilprojekte zu gemeinsamen Einrichtungen und Diensten, die aus den betroffenen Justizbehörden besetzt werden. Daneben werden - jeweils für beide Lösungen - unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Teilprojekten ein abstrakter Raumbedarfsplan erstellt und ein Wirtschaftlichkeitsvergleich der Beschaffungsvarianten eingeholt.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Fragen im Namen der Landesregierung wie folgt:

Zu 1: Die Justizdienststellen, die für eine gemeinsame Unterbringung im Falle einer „großen Lösung“ grundsätzlich in Betracht kommen, deren derzeitigen Mietkosten und Mietvertragslaufzeiten ergeben sich aus der nachstehenden Tabelle:

Gericht bzw.Außenstelle Standort Miete/Nebenkosten (ohne Strom) p. a.

Vertragsende bzw. Kündigungsfrist

Niedersächsisches Finanzgericht Hermann-Guthe-Str. 3 486.869 €/ ca. 61.000 € 30.11.2010

Verwaltungsgericht Hannover Eintrachtweg 19 381.590 €/ 90.000 € 30.04.2013

Sozialgericht Hannover Calenberger Esplanade 8 269.909 €/ 99.249 € 30.04.2014

Landesarbeitsgericht Niedersachsen Siemensstr. 10 199.800 €/ ca. 30.000 € 30.12.2010

Arbeitsgericht Hannover Ellernstr. 42 183.219 €/ 36.300 €

12 Monate zum Quartalsende

Insolvenzgericht Hannover Hamburger Allee 26 185.490 €/ ca. 60.000 € 28.02.2012

Unterrichtsräume des Landgerichts Hannover Podbielskistr. 158-168 121.212 €/ 47.712 € 31.12.2013

Bedienstete des Zentralen IT-Betriebes niedersächsische Justiz (ZIB) auf Behörden verteilt _ _

Verfahrenspflegestelle SolumSTAR/ RegisSTAR Steintorstr. 3/7

30.262 €/ ca. 16.700 € 31.08.2012

Geschäftsstelle des Landespräventionsrats (vom MJ bereitgestellt)