microbial-Consumption-Programms an die EMA (European Medicines Agency) gemeldet. Die Aufschlüsselung dieser Daten für die einzelnen Länder wird frühestens im dritten Quartal 2012 in Niedersachsen vorliegen. Diesen Antibiotikaabgabemengen in den jeweiligen Mitgliedstaaten kann infolge die jeweils gehaltene Anzahl Tieren gegenübergestellt werden. Nur die Angabe der eingesetzten Wirkstoffmengen, umgerechnet in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht der im Jahr gehaltenen Tiere, erlaubt einen ersten Vergleich des Antibiotikaeinsatzes zwischen den Mitglied
um anderen kann der Antibiotikaeinsatz auf der bene der Tierhalter im Rahmen der Erfassung ichten Arzneimittel erfolgen. Die Erhebungen zum Antibio in der niedersächsischen Nutztierhaltu deutlich gemacht,
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staaten und gegebenenfalls Niedersachsen. In diesem Zusammenhang ist auch das eingesetzte Wirkstoffspektrum von Relevanz: Es gibt Antibiotika, die in höheren Dosen verabreicht werden müssen, und andere, die in geringeren Dosen gegeben werden, sodass die absolute Menge noch keine abschließende Aussage über den sorgfältigen Umgang mit den Antibiotika erlaubt.
der Regel in Papierform vorliegenden Date ngewendete Antibiotika kaum realisierba lb setzt sich Niede ite Erfassung der eingesetzten Antibi r Ebene der Tierhalter unter Nutzung da estützter Systeme ein.
ndesregierung ist der Auffassung, dass tion des Antibiotikaeinsatzes primär au der Tierhalter zu erfolgen hat. Den Tie
uss ermöglicht werden, den Antibiotika m Betrieb qualitativ und quantitativ im zu anderen Betrieben einschätzen zu enchmarking). Dies kann anhand von hen Indikatoren erfolgen, die auch Ko den in die Lage versetzt, Auffällig
Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztie n Niedersachsen ist dem Bericht übe nsatz in der landwirtschaftli
tierhaltung in Niedersachsen (November 2011) zu entnehmen. Hierbei handelt es sich um eine erste Studie, die die Antibiotikaanwendung für einzelne Tierarten und Nutzungsgruppen auf der Ebene der Tierhalter u. a. mittels der von Wissenschaftlern empfohlenen Kenngröße „Therapiehäufigkeit“ darstellt. Die Therapiehäufigkeit errechnet sich aus der Anzahl der mit Arzneimitteln behandelten Tiere, der Dauer der Arzneimittelanwendungen und der Zahl der Wirkstoffe im Verhältnis zur Gesamtgröße eines Tierbestandes an. Ein Vergleich dieser Daten mit den Daten aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist nicht möglich, da es bisher keine EU-weit einheitliche bzw. vergleichbare Messgröße gibt.
Der Landesregierung liegen Informationen über Antibiotikaverbrauchsmengen in staaten und benachbarten Drittländern, gemessen in Milligramm (mg) Wirkstoff je Kilogramm (kg) Lebendgewicht (LG) in der Nutzierhaltung vor. Danach kamen beispielsweise in den Niederlanden im Jahre 2010 rund 190 mg/kg LG, in Frankreich rund 180 mg/kg LG, im Vereinigten Königreich etwa 95 mg/kg LG, in der Schweiz knapp über 90 mg/kg LG, in Deutschland ru LG und in Dänemark gut 50 mg/kg LG in der dortigen Nutztierhaltung zum Einsatz.
Zu 2: Als Maßnahmen zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes sind der Landesregierung insbesondere die Modelle in den Niederlanden und in Dänemark bekannt.
Im Königreich der Niederlande wird eine Reduktion der Menge der insgesamt verkauften Antibiotika angestrebt. Zur Erreichung dieses Ziels soll der Antibiotikaeinsatz als Anzahl der täglichen Dosen je Tier und Jahr in den einzelnen Betrieben ermittelt werden. Auf dieser Grundlage sollen anschließend Durchschnittswerte für die verschiedenen Tierarten und Nutzungsgruppen ermittelt werden. Für diese Durchschnittswerte sollen zukünftig Ziele zur Reduktion des Antibiotika werden. Derzeit ist geplant, die Menge der insgesamt verkauften Antibiotika im Vergleich zum Jahre 2009 um 50 % bis 2013 zu senken.
In Dänemark wird über eine landesweite Datenbank (VETSTAT - Veterinary Medicine Statistics) anhand der darin erfassten Arzneimittelverbrauchsdaten ebenfalls eine Kenngröße über den durchschnittlichen Antibiotikaeinsatz je S
halter errechnet und mit dem Durchschnitt des Antibiotikaverbrauchs der Gesamtheit der Schweine haltenden Betriebe verglichen; dabei erfolgt eine Differenzierung zwischen Mast-, Aufzucht- und Sauenhaltungen. Für den Antibiotikaeinsatz sind „Schwellenwerte“ festgelegt, bei deren Überschreitung der betreffende Betrieb die „Gelbe Karte“ erhält mit der Auflage, binnen der folgenden neun Monate Maßnahmen im Bestand zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes zu ergreifen. Findet in dieser Zeit keine Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bis unterhalb des Schwellenwertes statt, so wird der Betrieb unter eine „erhöhte Überwachung“ gestellt und verpflichtet, binnen fünf Monaten eine Reduktion des Antibiotikaeinsatzes zu erreichen. Wird dieses Ziel erneut verfehlt, so erhält der Betrieb die „Rote Karte“, und die Behörde kann weitergehende Anordnungen treffen. Durch das „Kartensystem“ sollen ca. 5 bis 10 % der Betriebe erfasst werden, deren Antibiotikaein
as dänische Modell, das schwerpunktmäßig zu5 bis 10 % „schlechtesten“ Betriebe heint dabei zielführender als das niederländische Modell, hal einen bestimm