und alle, die in Schule irgendwann mal tätig waren, wissen, es ist das Schlimmste immer, wenn man rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, also die wollen nicht immer ein Hin und Her, die wollen einen Fahrplan haben, dass man auch weiß, zu welchen Schritten man das dementsprechend auch umsetzen muss.
Zur Erinnerung noch mal, Frau Oldenburg hat es vorhin auch schon mal gesagt, vor acht Jahren haben die da
maligen Regierungsparteien von SPD und CDU mit der Oppositionspartei, damals DIE LINKE, vereinbart, den Schulfrieden für Inklusion in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen,
einen verlässlichen Reformfahrplan zu beschreiben, der Bestand hat. Und auch nach den Landtagswahlen sollte dementsprechend dort auch Kurs gehalten werden. Und die haben alles dort vereinbart, und wir haben dazu auch die Inklusionsbroschüre. Falls ihr die nicht noch mal habt, würde ich es auch gern der CDU noch mal zur Verfügung stellen.
Und eins will ich auch noch mal sagen, das auch an die Adresse der Fraktion der AfD: In den beruflichen Schulen unseres Landes wird schon immer inklusiv gearbeitet.
Und, Herr Schult, wenn Sie sagen, Sie sind laufend bei vielen Förderschulen unterwegs, das würde mich mal wirklich mal interessieren, wie viele Schulen Sie ganz konkret besucht haben, Förderschulen Lernen. Das können Sie mir vielleicht dann irgendwann mal sagen.
Das hört sich an, als wenn Sie so jede zweite Förderschule Lernen dementsprechend besucht haben. Das würde mich mal wirklich interessieren.
Und für meine Fraktion stellt sich auch ernsthaft die Frage, was soll eine Verschiebung von 2027/2028 auf 2030/2031 bringen. Alle Verantwortlichen konnten sich zwölf Jahre lang vorbereiten, 2016 bis 2028.
Wenn wir die zwei Jahre Corona beispielsweise noch abziehen, dann waren es immer noch zehn Jahre. Was soll eigentlich 2030 anders sein als 2027? Die gleiche Diskussion, die Frau Enseleit jetzt dargestellt hat, die wird sich auch 2030 dann wieder stellen, und dann ist die Frage, wie wir dann weiter fortfahren.
Und wir haben den Schulfrieden fünf Jahre lang vorbereitet, von 2011 bis 2016, haben Vor- und Nachteile in allen Förderbereichen genau abgewogen.
SPD und CDU als Regierungsparteien, GRÜNE und LINKE als Opposition waren dabei. Wir haben uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner! Und Frau Oldenburg (LINKE) , Herr Renz (CDU) und ich (SPD) waren von der Strategie und sind von der Strategie überzeugt. Wir vereinbarten Rahmenbedingungen, die zwingend notwendig zur Umsetzung sind, und haben in den letzten Jahren auch die Mittel ständig erhöht. Und wir sollten nicht immer über das Ob und das Wann diskutieren, sondern über das Wie. Und gegebenenfalls müssen wir nachschärfen – inhaltlich und/oder auch dementsprechend finanziell.
Und die Verunsicherung, das darf man immer nicht vergessen, auch bei einer Verschiebung auf 2030, an den Schulen wird eher größer werden als kleiner. Diejenigen, die es noch nie wollten, die sehen sich bestätigt, das haben wir heute im Redebeitrag von Herrn Schult gehört, und werden dementsprechend vor Ort argumentieren und die Leute weiter verunsichern.
die zügig an der Umsetzung arbeiten, da gibt es auch einen ganzen Teil an unseren Schulen, werden auch eher verunsichert. Und diese Schulen würden dieses zögerliche Verhalten vom Landtag beziehungsweise dann vom Bildungsministerium überhaupt nicht verstehen. Also auch aus dem Grunde ist das dementsprechend dann so.
Und ich spreche jetzt wirklich die Fraktion und auch Herrn Renz da persönlich an: Wenn du oder deine Fraktion Fragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder Forderungen zum Thema Inklusion habt, dann ladet doch die Fraktionen des Inklusionsfriedens einfach ein zu einer Besprechung, meinethalben, …
Na selbstverständlich! Wenn ihr Veränderungsvorschläge habt, haben wir bis jetzt immer so gehandhabt.
Und eine Verschiebung, eine Verschiebung von 2024/2025 auf 2027/2028 haben wir gemeinsam beraten, SPD, CDU und LINKE. Und diesen CDU-Vorschlag habe ich genau vor 14 Tagen erfahren, ohne irgendeine Beratung.
aus deren Sicht gibt es erst mal in der Hinsicht keinen Beratungsbedarf. Und wir haben derzeit auch keine weiteren Vorschläge, an diesem abgesprochenen Inklusionsfahrplan, das zu verändern. Und eine Verschiebung auf 2030 hätte gravierende Veränderungen mit den zahlreichen Folgeschritten, die da sind. Schade, ich hätte gern im Vorfeld auch in dieser Inklusionsgruppe auch eine Verschiebung durchaus diskutiert,