Nachdem Sie gemerkt haben, dass dieses Gendergemeckere von Herrn Ploß überhaupt nicht zieht, fiel Ihnen ein: Verkehr geht immer im Wahlkampf. Dumm dabei ist leider nur, dass Sie nicht gemerkt haben, dass sich das Verhalten und auch die Einstellung der meisten Menschen zum Thema
Gut, ein letzter Punkt zu Ihren Krokodilstränen. Herr Seelmaecker sagte, mit dem HVV brauche man doppelt so lange wie mit dem Auto, und deswegen wolle die CDU die Ampelschaltungen synchronisieren. Den motorisierten Individualverkehr, wollen Sie den extra stehen lassen? Nein. Sie versuchen hier, das Feigenblatt ÖPNV zu nutzen, um besseren, frei fließenden
Herr Schmidt, Sie haben den Modal Split angesprochen. Ihre Regierung will hier bis zum Jahre 2030 30 Prozent im ÖPNV haben. Da aber Ihre ganzen U-Bahn-Projekte bis zum Jahre 2030 definitiv nicht fertig sein werden, noch nicht einmal im Bau sein werden, müssen wir jetzt etwas tun. Busspuren, das ist nicht digital, das ist reales Leben, das können Sie jetzt bauen. Das müssen Sie jetzt machen, da versagen Sie kläglich, weil Sie immer noch glauben, Sie dürfen dem
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Wir haben jetzt viele smarte Reden gehört, mit Ausnahme der CDU, die sich komplett der Zukunftsdebatte verweigert; wer weiß, woran das liegt. Aber Sie haben das sehr gut wahrgenommen, Herr Tjarks und auch Herr Fuß. Wir als LINKE sind nicht generell gegen Digitalisierung, auf gar keinen Fall, das haben Sie genau herausgehört und glücklicherweise auch meine kritischen Fragen durchaus bestätigt. Autonomes Fahren kennen wir schon lange, kennen wir in der U-Bahn, kennen wir in Nürnberg, wo überall schon lange autonomes Fahren ist, aber im
Also erstens: Herr Seelmaecker, wenn Sie Ihr Herz dafür entdecken sollten, dass Menschen nicht übermäßig belastet werden, dann sollten Sie feststellen, dass die ÖPNV-Preise in den letzten Jahrzehnten wesentlich stärker gestiegen sind als die Parkgebühren. Da bin ich sofort an Ihrer Seite und sage, der ÖPNV muss viel, viel günstiger und kostenfrei werden. Das machen Sie aber nicht. Und wenn wir über Zukunft reden, geht es auch darum, wie eigentlich der
Wir wollen auch zukünftig dafür sorgen, dass wir eine Verkehrsinfrastruktur haben, die attraktiv, die leistungsstark und die vor allen Dingen sicher ist. Und das gelingt nur dadurch, dass wir den Verkehrsträgern auch den Raum einräumen, den sie benötigen. Da geht es auch darum, entsprechende Radwege zu bauen, und zwar nicht zulasten von Verkehr, der auf Gehwegen stattfinden soll, der auf Busspuren stattfinden soll, der auf Flächen stattfinden soll, wo auch relativ viel
Nun haben wir im Bezirk Altona die Vorstellung zur Sülldorfer Landstraße bekommen. Lieber Herr Lorenzen, Sie haben von einer bedarfsgerechten Planung für Straßenraum gesprochen. Nein, das ist in Altona definitiv nicht vorgestellt worden. Das, was ich als PDF bekommen habe, sagt interessanterweise, es gebe relativ wenig
Das sage ich Ihnen auch: Die Debatten, die im Moment die Medien füllen, beispielsweise über
Es geht nicht um das Pro oder das Contra von
Dann vergleichen Sie den Pkw-Verkehr mit Windindustrieanlagen. Der Pkw-Verkehr ist ein gleichbleibender Verkehr. Demgegenüber haben wir bei den Windindustrieanlagen einen starken, plötzlichen Impuls, ganz anders als beim
Für Die Linke darf ich folgende Prämissen in der Debatte festhalten: Bei neuen zu treffenden Regelungen im Personenbeförderungsgesetz ist die oberste Maßgabe: mehr
Die Haltestelle wird in die Straße gezwängt. Es kommt zu Konflikten mit dem
Ja, die Straßenbahn der Leipziger Straße ist eine extreme Behinderung für den
parallel zur Heerstraße gebaut werden; das ist effizient. Das sind Kosten von voraussichtlich 578 Millionen Euro. Das ist eine Menge Geld, aber wir müssen das immer vergleichen mit dem, was Sie an Verkehrsstau und Behinderungen haben in der Stadt. Und zwar ist das einmal der
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Herr Albers, vielen Dank für die Einladung zur Frage! Sie haben ausgeführt, dass Sie auf die Anträge der FDP-Fraktion eingehen und haben dann pauschal geurteilt. Ich bitte Sie, Stellung zu beziehen, wieso Sie nicht bereit sind, dass Fahrschulen in der Stadt wirtschaften dürfen, während sie es in Brandenburg dürfen und wo Sie im Sinne des Infektionsschutzes die Trennlinie ziehen zwischen gewerblichem und privatem
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mehr Verkehrssicherheit, bessere Luft und weniger Lärm – das ist ja fast eine Selbstverständlichkeit, der sich mit Blick auf den zunehmenden
Als klar wurde, dass der obere Hafenbereich wirtschaftlich nicht mehr nutzbar sein würde, fassten Senat und Bürgerschaft 1997 den Beschluss, hier einen neuen Stadtteil entstehen zu lassen. Um die Jahrtausendwende war noch kein klarer Trend zum Bevölkerungswachstum erkennbar, die Einwohnerzahlen schwankten um die 1,7 Millionen. Darum fehlte wohl anfangs noch der Mut, hier in wirklich nennenswertem Umfang Wohnungen zu bauen. Was folgte, waren Proteste gegen eine sich abzeichnende "weitere seelenlose Bürostadt" und das allmähliche Umsteuern hin zu doch immer mehr Wohnhäusern, immerhin einige davon auch mit gefördertem und genossenschaftlichem Wohnraum. Die Architektur folgte den damals wiederentdeckten Vorstellungen von neuer oder auch alter Urbanität: kompakte Bauten, hohe Dichten, breite Straßen für den
Meine Damen und Herren, wir leben in einer Zeit großer Umbrüche: Klimawandel, Energiekrise, veränderte Lebensmodelle. Das wirkt sich auch massiv darauf aus, wie wir uns fortbewegen. Wer dabei weniger
Ein Beispiel: Alle verkehrswissenschaftlichen Sachverständigen der Enquetekommission haben uns erklärt, dass die Antriebswende nicht ausreicht, sondern dass es auch weniger Autos geben muss und dass es dafür, um das zu erreichen, PushMaßnahmen braucht, also solche Maßnahmen, die den
Aber Sie wollen einen Neubau; mit Sie meine ich jetzt die Mehrheit. Sie haben in keiner der einzelnen Sitzungen darlegen können, warum der damalige SPD-Senat – und die GRÜNEN, glaube ich, waren noch nicht ganz beteiligt –, warum Sie sagen, wir brauchen eine breitere Stresemannstraße. Das heißt, Sie machen es dann deutlich, wenn Sie immer noch darauf setzen, dass wir mehr
Letzter Punkt – auch das macht der Antrag deutlich: Wir wollen eben nicht mehr Platz für den
Gehen wir es im Einzelnen durch. In Ihrem Antrag behaupten Sie, dass die Coronamaßnahmen die NOX-Werte nur minimal um 1 Mikrogramm reduziert haben sollen – 1 Mikrogramm von 40, also 2,5 %. Nun ist aber bekannt, dass der Verkehr in einzelnen Städten zwischen 20 und 30 % zurückgegangen ist. In Bonn waren es 28 %, in Düsseldorf 21 %. Aber die Messwerte sollen nur um 2,5 % zurückgegangen sein – 28 % versus 2,5 %. Wenn das so richtig wäre, liebe Kolleginnen und Kollegen von der CDU und der FDP, hieße es auch, dass der
Das, Herr Buhlert, ist übrigens auch ein Marktversagen. Autofahren ist also nicht grundsätzlich zu teuer, im Gegenteil. Trotzdem gibt es die Menschen, die jetzt Probleme haben, ihre Tankrechnung für den Arbeitsweg zum schlecht bezahlten Job zu bezahlen, und denen es wenig hilft, wenn man ihnen erklärt, dass theoretisch der
Wir brauchen die neue Sternbrücke. Wir brauchen einen Neubau für die Mobilitätswende auf der Brücke, mit deutlich mehr Zugbewegung auf der Verbindungsbahn, und auch unter der Brücke. Sie verschweigen immer, dass unter der Brücke eine Kreuzung ist. Es ist doch nicht so, dass da nur die eine Straße in die Richtung geht, sondern es kreuzen sich dort zwei große Straßen. Deswegen ist es an der Stelle notwendig, den Straßenraum zu vergrößern, nicht für mehr
Wenn Sie von einem Erhalt der Brücke, so, wie sie ist, reden, dann streuen Sie den Leuten Sand in die Augen. Erstens ist die Brücke überhaupt nicht dauerhaft zu sanieren; es wäre auch nicht absehbar, ob eine Sanierung am Ende überhaupt zum Erfolg führt. Das ist völlig fraglich, und das haben die Diskussionen im Ausschuss und die Informationen, die wir dort bekommen haben, deutlich vor Augen geführt. Vor allen Dingen aber, das ist für mich der wichtigste Punkt: Wer will, dass die Brücke so bleibt, mit Stützen – auch ein Neubau ist ja einmal ins Gespräch gebracht worden –, der macht am Ende Kompromisse mit der Verkehrssicherheit, weil diese Stützen Sichtbehinderungen darstellen und somit im Weg stehen: nicht nur dem
Zwei Drittel aller Fahrgäste im bayerischen Schienenpersonennahverkehr nutzen die S-Bahn. Das System braucht dringend Entlastung. München und die Metropolregion wachsen kontinuierlich. Die S-Bahn wirkt weit in den ländlichen Raum hinein. Herr von Brunn hat das auch dargelegt. Wir wollen den
Andererseits stehen wir vor der Herausforderung der Verkehrswende. Ein aktuelles Gutachten im Zuge der Fortschreibung der Mobilitätsstrategie durch das Infrastrukturministerium hat gezeigt, dass der
Diese Mobilität, die öffentliche Mobilität, die dann auch klimaschonend ist, wollen wir ausbauen. Die wollen wir unterstützen. Wir sind uns alle einig, dass diese Mobilität in Zukunft mehr an Gewicht bekommt, mehr an Gewicht braucht und natürlich – das wird so sein – der
Die Frage ist aber natürlich: Wie werden in Zukunft die Strukturen sein? Das ist die Frage der Infrastruktur in Rheinland-Pfalz. Die Infrastruktur ist doch nicht nur