Um noch mehr Fahrt aufzunehmen, haben wir uns gestern darauf verständigt, dass die Hausarztpraxen den AstraZeneca-Impfstoff jetzt auch außerhalb der Priorisierung
Ja, im Monat März stehen insgesamt 190.650 Impfdosen zur Verfügung. Noch mal aufgesplittet nach BioNTech/Pfizer 99.450, Moderna 21.600 und AstraZeneca 69.900 Impfdosen. Sie haben ja mitgekriegt, dass die Hotline schwer unter Druck steht, die Termine sind gemacht, und wir werden die Verimpfung dieser Impfdosen schaffen bis auf, also bei der Frage AstraZeneca wird 100 Prozent verimpft, bei der Frage BioNTech/Pfizer mindestens 80 Prozent, 20 Prozent bleiben in Reserve, weil BioNTech/Pfizer eine Verimpfungszeit von 28 Tagen hat, während bei AstraZeneca eine Impfzeit spätestens nach vier Monaten erreicht sein muss, also die zweite Impfung. Wir werden also diese Ziele schaffen und es ist auch vorgesehen, dass wir jetzt, das haben Sie ja mitgekriegt, Erzieher/-innen und Lehrer, andererseits aber auch Hausärzte jetzt impfen werden, und dann die entscheidende Frage ist, dass wir chronisch Kranke weiter im Auge haben, dass auch die ein Impfangebot bekommen. Das sind so die Hauptakteure, die jetzt bedient werden müssen, also hohe chronisch Kranke sind gefährdet, Krebskranke et cetera. Also klare Antwort: Wir werden das im März alles
Aber ich komme zum Impfthema. Ich will einige Dinge benennen. Und, Herr Glawe, ich glaube, da ist auch wirklich ein bisschen Handlungsbedarf. Und zwar gibt es ja inzwischen doch eine ganze Menge Neues zum AstraZeneca-Impfstoff. Und wenn Sie sagen, dass man den hier jetzt so ohne Weiteres
denn wenn ich jetzt heute gerade gelesen habe, dass Dänemark und Norwegen den AstraZeneca-Impfstoff nicht mehr
Man kann es kommen sehen, dass wir in Kürze mehr als ge nug Impfstoff haben werden, viel mehr, als wir in den jetzi gen Impfzentren
Der Stadt Halle gelingt es, zeitnah fast vollständig alles zu
Die Hausärzte können das. Ich glaube aber nicht, dass einem Hausarzt damit gedient ist, wenn er jetzt ein System bekommt, bei dem er nur 20 Dosen in der Woche
Man muss auch sagen: Wir werden ja noch eine andere Debatte führen. Es kommt auch immer darauf an, wie die einzelnen Impfstoffe in der Bevölkerung bewertet werden und wie gut die Menschen, insbesondere hinsichtlich des Impfstoffs von Astrazeneca, aufgeklärt sind, damit auch er sich
Die Frage ist, ob Sie jetzt leichtfertig weiterhin Astrazeneca
gegeben hat, weiterhin Astrazeneca
Wenn wir dann auch noch einen anderen Impfstoff haben, AstraZeneca, dann ist das ein bisschen anders. Da kriegen wir eine Viole, ein Fläschlein; da sind 5 Milliliter drin für zehn Spritzen à 0,5 Milliliter. Da kommt es relativ häufig vor – das ist schon fertig, das Fläschlein, ist nicht gemischt –, dass wir eine Flüssigkeit zur Verfügung haben, aus der wir dann auch einmal eine elfte Dosis rauskriegen, korrekte 0,5 Milliliter. Die können wir
Wir müssen aber, das sage ich deutlich, denjenigen Ärzten in Hamburg eine Rechtssicherheit geben, Herr Petersen, die sich zutrauen, die siebte Dosis zu
Herr Petersen, ich brauche nicht selbst Arzt zu sein oder selbst irgendwelche Spritzen aufzuziehen, um zu wissen, dass es möglich ist, die siebte Impfdosis zu
In diesem Zusammenhang ist es nicht hinnehmbar, wenn Impfdosen verimpft werden könnten, den Ärzten aber die Hände gebunden sind. Ich halte es für unlauter, wenn Herr Thering sagt, 43 000 Impfstoffe seien vernichtet worden; das würde ich nicht sagen. Aber wenn Ärztinnen und Ärzte sich zutrauen, eine siebte Impfdosis zu
Wir sind im Dialog mit vielen Ärztinnen und Ärzten. Sie sagen, für sie sei es unproblematisch, diese siebte Impfdosis zu
Es gibt eine Dialektik – oder Solidarität – von Vorsicht auf der einen Seite, Öffnung auf der anderen Seite für Geimpfte, Genesene, und das ist schwierig. Das ist deswegen schwierig, weil es in der Öffentlichkeit einfach schwer zu kontrollieren ist, wer zu welcher Gruppe gehört. Deswegen appelliere ich an die Hamburgerinnen und Hamburger, so wunderbar diszipliniert und so solidarisch wie bisher zu sein. Das bedeutet, eventuell noch ein paar Wochen zu warten, bis die Öffnungen für immer mehr Menschen und letztlich für alle gelten. Wir sehen doch das Licht am Ende des Tunnels. Es wird wahrscheinlich im frühen Herbst möglich sein, BioNTech auch an ab Zwölfjährige zu
Nun zum spannendsten Punkt, zu der siebten Dosis. Da haben Sie und leider auch die Senatorin zu ihrer Verteidigung eine echte Legende gebildet. Herr Thering hat zu keinem Zeitpunkt gesagt, es solle die Anweisung geben, dass jeder Arzt eine siebte Dosis
In einer solchen Pandemie ist doch jede Anregung willkommen, egal wer sie macht. Es wird jetzt gemacht. Wir werden hier noch mehr Tempo reinlegen. In wenigen Tagen – nach Ostern, in den ersten Apriltagen – kommt dann der Übergang auf die Hausarztpraxen mit der Bitte, die chronisch Kranken zu bevorzugen und alles, was da ist, möglichst schnell zu
Wir impfen inzwischen über 200 000 Personen jede Woche in den Impfzentren. Wenn man dann, Frau Schütz, auf einem Lageplan sieht, dass da 350 000 Impfdosen liegen, dann muss man sagen: Das ist der Bedarf von anderthalb Wochen, den wir damit absichern, um Termine vergeben zu können. In Niedersachsen wird gar nichts gehortet, ganz im Gegenteil: Wir
Mittlerweile sind in Niedersachsen über 2 Millionen Impfungen vorgenommen worden. An Wochentagen impfen wir in den Impfzentren fast 40 000, an den Wochenenden inzwischen über 30 000. Wir haben ein Impfwochenende vor uns, an dem wir vor allem AstraZeneca
Ab dem 26. April - das möchte ich noch einmal betonen - öffnen wir AstraZeneca für die über 60Jährigen. Es geht hier vor allem um die Verimpfung von AstraZeneca, es geht nicht um die anderen Impfstoffe. Wir bekommen in den nächsten Tagen noch ein bisschen Impfstoff in diesem Bereich, und den wollen wir natürlich gut
Wir werden jetzt mehr Impfzentren öffnen. Ich hoffe aber, dass es bald gelingen wird, auch über die Hausärztinnen und Hausärzte diesen Impfstoff
in den drei darauffolgenden Wochen erwarten wir allein in Ba den-Württemberg 1,3 Millionen Dosen. Das ist in diesen vier Wochen fast ebenso viel, wie wir in den letzten drei Monaten
Jetzt geht es darum, die Impfdelle möglichst schnell auszu beulen und die ausgefallenen Termine nachzuholen. Denn die Impfstoffliefermengen wachsen jetzt – wie von Beginn an ge plant – schnell. Wir werden bis Mitte April weitere knapp zwei Millionen Dosen
Ebenso ist absehbar mit der Zulassung des Impfstoffes von Johnson & Johnson zu rechnen. All das erlaubt dann auch die geplante Verimpfung in den Arztpraxen. Ich habe mich übrigens über die mutige Ankündigung gewundert, Herr Ministerpräsident. Ich bin sehr gespannt, ob das so klappen wird mit all dem, was die Ärzte da machen sollen, unter anderem auch, auf die Priorität zu achten. Wunderbar wäre es, weil die Massenwirksamkeit nur kommt, wenn wir über die Arztpraxen
triebsärzte in die Impfkampagne einzubinden. Ich muss aber hinzufügen, dass der Bund immer eine starre Impfzentrenstruktur haben wollte. Es ist wichtig, dass wir jetzt mehr Impfzentren haben und mehr Impfstoff
Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson kommt hoffentlich bald ein weiterer hinzu. Alles muss schnell gehen, und es darf nichts weggeschmissen werden. Davon liest man leider immer wieder. Es ist wohl das Krankeste, was man sich momentan vorstellen kann, dass Impfstoff weggeschmissen werden muss, weil es keine Menschen gibt, denen man ihn noch
Impfstoffen. Es ist doch nicht so, als hielten der Deutsche Bundestag oder der Landtag irgendwelche Impfstoffe zurück, sondern es wird auf wissenschaftlicher Datenlage entschieden. Wenn sie dann zugelassen werden, bin ich zuversichtlich, dass sie auch sicher sind und wir sie
Wir in Schleswig-Holstein sind gut beraten, unseren Weg konsequent weiterzuverfolgen. Das bedeutet Öffnen und Schließen anhand eines Stufenplans, Bildung und den Interessen von Kindern und Jugendlichen Priorität geben, Testmöglichkeiten im ganzen Land ausbauen, wirtschaftliche Hilfen, wo der Bund Lücken hinterlässt, und alle Impfstoffe, die uns zur Verfügung stehen, so schnell wie möglich
Wir setzen in dieser MV-Strategie auf einen Dreiklang: impfen, testen, schützen. Und wir sind mit dem Impfen gut gestartet, mit den Impfzentren, die der Gesundheitsminister mit den Kommunen aufgebaut hat, mit den mobilen Teams, die in den Pflegeheimen unterwegs waren. Aber ich sage auch ganz deutlich, wir sind zurzeit nicht zufrieden mit dem Impftempo im Land. Wir hatten Rückschläge, zum Beispiel mit den AstraZeneca-Dosen, die wir nicht
Womit wir dann auch schon bei der Frage wären, wie es in den kommenden Wochen denn weitergehen soll. Hierzu finden Sie in unserem gemeinsamen Antrag die Linie, die wir gemeinsam tragen, und Sie finden da auch das Thema Modellvorhaben. Und ich halte sehr viel davon, spätestens nach Ostern auch experimentierfreudiger zu werden, denn wir kommen beim Impfen erkennbar voran, und wir sind natürlich, das ist gesagt worden, noch lange nicht so weit, wie es wünschenswert wäre, aber das Tempo hat in den letzten Tagen erheblich zugenommen. Wir