Dann kommen wir noch kurz zum Thema "Konsequente Rückführung von Menschen ohne Bleibeperspektive". Das ist die größte Worthülse der ganzen Asylpolitik. Das steht auch in Ihrem Koalitionsvertrag so drin. Auch da passiert schlicht und einfach nichts. Seit Jahresanfang hat die Bundesregierung einen Sonderbeauftragten für
Für uns ist das Dauerproblem
Wir fordern daher in unserem Dringlichkeitsantrag, dass auf Bundesebene und auf EU-Ebene alle Maßnahmen ergriffen werden, um die illegale
Fokus muss auf Fachkräftezuwanderung liegen, auf Leuten, die in die Erwerbstätigkeit kommen. Die irreguläre
Eines müssen wir noch auf den Prüfstand stellen. Wir sind mit Abstand das Land mit den höchsten Sozialleistungen. Auch das muss hier einmal gesagt werden. Ich glaube, wir brauchen auch auf europäischer Ebene eine Anpassung der Sozialleistungen. In einigen Ländern müssen sie hoch, aber bei uns müssen sie deutlich runter. Wir brauchen die vorübergehende Aussetzung von Bundesaufnahmeprogrammen. Auch das muss sein. Momentan können wir nicht mehr über die Maßen aufnehmen. Außerdem brauchen wir wirksame Maßnahmen gegen die Sekundär
Aber ich habe vorher nicht umsonst zehn Punkte aufgezählt. Wichtig ist, dass bei vielen Dingen bisher nichts passiert. Es heißt immer nur "wir brauchen, wir brauchen". Kollege Becher hat es gerade auch wieder gesagt: Wir brauchen, jetzt muss endlich. – Dann macht doch mal! Bekämpfung von Fluchtursachen. In Sonntagsreden kommt es immer vor. Getan wird aber einfach nichts. – Bekämpfung der Schleuserkriminalität. Endlich internationale Zusammenarbeit. Gehen Sie es doch an, anstatt es nur zu beschwören! – Kontrolle und Verhinderung illegaler
Sehr geehrter Herr Präsident, meine Kolleginnen und Kollegen! Schön, dass sich die SPD nun doch auch dem Thema
Das zeigt doch: Sie wollen gar keine Einigung. Sie wollen das Thema "Flucht und
Deswegen ist es völlig richtig, dass wir die irreguläre und illegale
Wir wissen, die
Lieber SSW, ich habe tatsächlich noch eine weitere Annahme, warum Sie diesen Antrag gestellt haben. Ich finde es ein bisschen schade, dass darauf bisher noch nicht eingegangen worden ist; denn das ist der eigentliche Grund, warum wir heute darüber reden. Es geht nicht nur darum, eine allgemeine Debatte über Schutzsuchende an den Außengrenzen zu führen. Vielmehr ist eine Diskussion gerade jetzt besonders notwendig, weil auf europäischer Ebene zurzeit Reformvorschläge zum Gemeinsamen europäischen Asylsystem, dem neuen Pakt für
Meine Damen und Herren, die Eltern brauchen jetzt keine Papiere, die sie lesen, oder die Lehrer brauchen jetzt keine Papiere, die sie lesen, sie brauchen auch keine Plattform, wo sie gucken können, wo eine Volkshochschule einen Kurs anbietet, wo dann vielleicht ein Schüler hingehen kann. Sie brauchen klare Entscheidungen, wie es im kommenden Schuljahr mit den Stundenplänen weitergeht. Sie brauchen klare Entscheidungen darüber, wie es im kommenden Jahr mit den Prüfungsanforderungen weitergeht. Sie brauchen klare Entscheidungen darüber, welche Unterrichtsfächer in dem nächsten Schuljahr vollumfänglich stattfinden, an welchen Stellen gegebenenfalls auch gekürzt wird, damit wir beispielsweise auch Förderunterrichtsstunden zusätzlich anbieten können. All das sind Fragen, wo ich mir erwartet hätte, dass Sie jedenfalls so ein bisschen sagen: Da haben wir ein Problembewusstsein. Aber ihr Problembewusstsein besteht darin, dass Sie beschreiben: Wir haben ja die Notbetreuung möglichst offen geregelt, dass alle, die Probleme haben, auch kommen können. Wir haben den Distanzunterricht toll gestaltet – wo wir alle wissen, dass Dank des tollen Datenschutzbeauftragten kaum was läuft in Thüringen. Und dann sagen Sie: Wir müssen individuellen Unterricht machen und die Kolleginnen und Kollegen können das. Individueller Unterricht ist ja bei Ihnen das Thema der Inklusion/
unmittelbaren Folgen des Ukraine-Kriegs weitestgehend ausgeschöpft. Wir alle sind viel im Land, in unseren Wahlkreisen unterwegs, und Sie können mir nicht weismachen, dass Sie andere Signale wahrnehmen. Vielerorts droht der Kollaps, die Stimmung kippt. Eine weitere Untätigkeit des Landes bei der ungesteuerten
Das sind notwendige Schritte, um Asyl und
Mir ist an dieser Stelle aber wichtig festzuhalten, die 121,6 Millionen Euro, die in diesem Jahr an die Kommunen weitergereicht werden sollen, sind natürlich ausschließlich Bundesmittel. Herr Kollege Schnieder, zusätzlich dazu gibt es selbstverständlich auch weiterhin Landesmittel für die kommunale Fluchtaufnahme. Das ist ebenfalls im Landesaufnahmegesetz geregelt. Es gibt einmal die Pauschale von 35 Millionen Euro plus weitere 848 Euro pro Person, bis die Erstentscheidung über den Asylantrag durch das Bundesamt für
konsequente Abschiebung nicht bleibeberechtigter Zuwanderer, lückenlose Alterskontrolle bei sich als minderjährig ausgebenden Flüchtlingen, mehr Eigenengagement statt staatlicher Leistungen bei der Integration der hier Bleibenden, Unterbinden illegaler
Es lohnt sich aber, eine Forderung von Ihnen noch einmal hervorzuheben. Sie fordern die Landesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, die die Asylzuwanderung insgesamt bremsen, illegale
Wenn Sie das beim Thema „Gewalt gegen Frauen“ machen, dann macht mich das so wütend, weil sie damit das überdecken, was das ganz, ganz große Problem ist, nämlich, dass Gewalt gegen Frauen ein Problem in unserer Gesellschaft ist, das sich durch alle Altersgruppen, durch alle Schichten – egal, ob sozial oder was weiß ich –, durch alle Religionen, durch alle kulturellen Hintergründe und durch alle Einkommensschichten zieht. Es macht mich wütend, wenn Sie einfach so tun, als wäre das ein Problem von
Wir müssen die relevanten Debatten, die dieses Land beschäftigen, die die Menschen beschäftigen, ob das im Bereich
ob wir die Probleme, die wir mit der
Wenn Sie es vergleichen wollen, vergleichen Sie es mit den Erstaufnahmeeinrichtungen der ZABH. Das sind keine Lager, aber dort werden die Asylverfahren auch durchgeführt und wird der Aufenthalt bis zur Erstentscheidung des Bundesamts für
Deshalb kann ich Ihnen noch nicht sagen, wie es zum Schluss aussehen wird, aber nach dem jetzigen Kompromiss der Innenminister, den ich begrüße, soll es eine Möglichkeit für Mitgliedstaaten geben, die in besonderer Weise überlastet sind, was die legale und illegale
Eine Zurückweisung festgestellter illegal Einreisender ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Zurückweisungen sind nach europäischem Recht nur an europäischen Außengrenzen möglich. Die einzige rechtliche Möglichkeit ist eine Einreiseverweigerung gemäß Art. 14 Schengener Grenzkodex. Erfolgt eine illegale Einreise und begehrt der Einreisende Asyl, muss er oder sie dem Bundesamt für
Zu Punkt 2 Ihres vorliegenden Antrags: Bundespolizei-Präsident Dr. Romann hat sich bereits am 19. Mai 2023 mit seinem polnischen Kollegen in Świecko getroffen, um weitere Leitplanken für eine engere und besser abgestimmte Zusammenarbeit zu vereinbaren. Nach meiner persönlichen Rücksprache mit den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei läuft die derzeitige Zusammenarbeit mit dem polnischen Grenzschutz auch mit Blick auf die anhaltende
Aber es ist nicht so, dass wir das Problem nicht sehen oder nicht sehen wollen. Natürlich ist der illegale Grenzübertritt von Polen nach Brandenburg ein Problem. Schon im Mai habe ich unsere Auffassung dargelegt, dass wir eine Lösung hierfür an den EUAußengrenzen sehen. Da ist in den letzten Tagen ja Bewegung hineingekommen: Bei dem Treffen der EU-Innenminister am 8. Juni hat man sich auf ein konsequenteres Vorgehen gegen illegale
Um einmal zu schildern, wie man in Abschiebehaft kommt: Man hat einen Asylantrag gestellt, der ist vom BAMF – Bundesamt für
Zum Schluss: Herr Schenk, es lohnt wahrscheinlich kaum, darauf einzugehen. Ich sitze Ihrer Fraktion jetzt seit sechs Monaten gegenber und muss immer wieder erleben, wie Sie nach krzester Zeit auf das Thema Flchtlinge, das Thema
Linke Politiker und ihre willfährigen Journalisten wollen aber nun ungeschehen machen, was jeder Mensch in unserem Land erkannt hat und ausspricht: Wir haben ein Problem mit
Wie Sie wissen, fordere ich seit Langem, dass gegen irreguläre
In diesem Zusammenhang begrüße ich ausdrücklich die Schlussfolgerungen, die der Europäische Rat auf seiner außerordentlichen Tagung im Februar in Brüssel zur