In etwa zwei Wochen werden wir auch die Hallen 4, 5 und 6 des Bremer Messezentrums zum Impfzentrum umbauen, allein in der Stadt Bremen könnten wir dann bis zu 17 000 Dosen Impfstoff täglich
Hier in Deutschland begnügt man sich damit, dass sich Jens Spahn und Ursula von der Leyen gegenseitig die Verantwortung zuschieben, und diese schieben wiederum die Verantwortung auf die Gesundheitsminister der Mitgliedsstaaten. Meine Damen und Herren, einzelne Staaten wie Tschechien scheren sogar aus und machen das nicht mehr mit und haben angekündigt, den russischen Impfstoff Sputnik V zu
Ich halte es für absolut richtig, dass die Gesundheitsministerin jetzt, wo sich abzeichnet, dass Impfstoffe auch für Kinder zur Verfügung stehen, zumindest einmal alle Vorbereitungen trifft, damit, wenn die Impfstoffe bei uns zugelassen werden, auch mit dem Impfen von Kindern begonnen werden kann. Ich vertraue sehr auf die bewährten Wege bei uns in Europa und hier in Deutschland. Wir werden keinen Impfstoff an Kinder
Das heißt konkret, wir haben dort 15.000 Termine gemacht, und dies nur zwischen abends 22.00 Uhr und morgens 07.00 Uhr. Das ist ausgebucht bis 12. Mai, glaube ich. Danach beginnen dort die Zweitimpfungen, sodass wir dann erst wieder neu terminieren können. Im Impfzentrum und den mobilen Teams können wir täglich etwa 5.800 Impfungen durchführen. Hinzu kommen nun die Impfungen in den Arztpraxen. Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Ich kann das gar nicht oft genug loben, weil wir dort den Patienten und den Arzt haben, die sich kennen, und viele Ängste abgebaut werden können. Ich will noch sagen, dass seit dem 22. März schon dieses Praxismodell „Impfen in den Arztpraxen“ gelaufen ist und wir jetzt mit 750 Ärztinnen und Ärzten in 500 Praxen auch weiter
Meine Damen und Herren, geradezu beschämend ist die geringe Geschwindigkeit, mit der die Impfungen in Deutschland durchgeführt werden. Dabei ist die Immunisierung der Bevölkerung mit den jetzt glücklicherweise zur Verfügung stehenden Impfstoffen der Königsweg heraus aus dem Lockdown und hin zu einem normalen Leben. Der internationale Vergleich zeigt, wo wir stehen. Während Spitzenreiter – Frau Wischhusen hat es eben angesprochen –, während Spitzenreiter Israel 92,5 Prozent, das aus der EU ausgetretene Großbritannien 32,3 Prozent und die USA 24,3 Prozent ihrer Bevölkerung zumindest einmal geimpft haben, sind es in Deutschland Stand 3. März 2021 gerade einmal acht Prozent. Für das Impfchaos verantwortlich ist nicht nur die verkorkste Beschaffungspolitik der EU, sondern auch die Behörden in Deutschland, die es nicht schaffen, den vorhandenen Impfstoff schnellstmöglich an die Impfzentren zu verteilen. Millionen Dosen liegen ungenutzt herum, anstatt sie an die Menschen zu
Agentur, hierfür ein Vakzin freigegeben hat. Es handelt sich hierbei nicht um ein neues Mittel, sondern um das gleiche Mittel, das wir bereits jetzt
Natürlich kann man jetzt fordern, dass mehr Impfzentren eröffnet werden oder dass die Fahrt dorthin kostenlos sein soll. Entscheidend sind aber die Steigerung der Produktion und verlässliche Liefertermine. Nach wie vor gibt es da Probleme. Es muss doch etwas da sein, was man
Ich will noch einmal sagen, deswegen setzen wir auf impfen, impfen, impfen! Und es ist schwierig, dass wir zum Anfang wenig Impfstoff haben. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass auch Deutschland in der Lage ist, wie die USA oder wie Israel, viel schneller viel mehr Menschen zu impfen. Dann wären wir jetzt auch, was Öffnungsschritte angeht, weiter. Aber wir müssen mit dem, was wir haben, klarkommen. Und ich will eindeutig sagen, wenn in den Medien immer wieder der Eindruck entsteht, hier würden irgendwie Impfdosen rumstehen, das ist so nicht. Wir
Und dann? Als wir die Aktuelle Stunde einreichten, war die Situation die, dass das
Innerhalb kürzester Zeit hatten wir erste Hinweise darauf, dass gehäuft Sinusthrombosen in einem möglichen Zusammenhang zu AstraZeneca-Impfungen stehen, eine Empfehlung des Paul-EhrlichInstitutes, den Impfstoff AstraZeneca nicht weiter zu
Am Sonntag ist im Messezentrum neben dem inzwischen etablierten Zentrum in der Halle 7 nun auch das neue, erweiterte Zentrum in den Hallen 4 und 5 an den Start gegangen. Wir sind Dank der tatkräftigen Hilfe und der guten Zusammenarbeit von Gesundheitsamt, Hilfsorganisationen und Wirtschaft hervorragend gerüstet, um wirklich alles, was wir an Impfstoffen von den Herstellern geliefert bekommen, sehr schnell, sehr zielgenau und auch vollständig
Wir brauchen die Geschlechterperspektive bei den Maßnahmen und eine Impfstrategie, die hält und die trägt, in der Herr Spahn seine Zusagen einhält und die Kommunen nicht das Nachsehen haben, wenn sie wie Bremen das größte Impfzentrum Deutschlands aufgebaut haben, das bald aufgrund des Lobbydrucks der Hausärztinnen und Hausärzte statt 15 000 möglicher Impfdosen nur noch 2 000
Gleichzeitig sind wir jetzt dabei, die großen Vertragspraxen zu beteiligen. Ich will deutlich machen, dass wir den Hausärzten den Impfstoff jetzt noch nicht geben, weil er noch immer priorisiert und nach wie vor schwierig zu
Wir
Daher haben wir alle Möglichkeiten genutzt, um die Impfkampagne in den letzten Tagen und Wochen zu stabilisieren, hochzufahren und das Durchimpfen vor allen Dingen der älteren Bevölkerung zu beschleunigen. Inzwischen
Nur sind wir - das wissen wir alle - von den Impfstofflieferungen abhängig. Wir können nicht mehr Impfstoff
Sie haben sich in den letzten Wochen ordentlich weit aus dem Fenster gelehnt. Sie wollten diesen Impfstoff an Polizisten, Lehrer, Krankenhauspersonal usw.
Meine Damen und Herren, es gibt schon jetzt einen eklatanten Vertrauensverlust in diesen Impfstoff, und ich befürchte, dass dieser Impfstoff, gerade weil er einfach zu handhaben ist, weiter verimpft wird. Gerade von Ihnen höre ich immer wieder: In Hausärztepraxen können wir den Impfstoff
Wo leben wir denn? Das ist ein exzellenter Impfstoff. Wer ihn nicht will, der nimmt ihn halt nicht. Wir werden jetzt weitere Gruppen einbeziehen und bis Ende März den Engpass überwunden haben; so wurde es gestern noch mal beschrieben. Ab April steigen die Zahlen deutlich an. Das ist dann der Zeitpunkt, ab dem Hausärzte und Amtsärzte einbezogen werden. Denn sie wissen, wo sich die chronisch Kranken befinden. So haben wir die Chance, sehr schnell große Mengen an Impfstoff auch zu
Sie haben erst zu wenig Impfstoff bestellt und sind jetzt überhaupt nicht in der Lage, diesen Impfstoff zu
Man sollte den Menschen keine Angst machen. Man sollte auch Ärzte nicht in dieser Art und Weise bedrohen, die pragmatisch und unbürokratisch den übrigen Impfstoff, der einmal zubereitet, aber eben nicht mehr tiefgekühlt ist,
Zum Impfen erst einmal eine gute Nachricht. Am Dienstag nach Ostern sind in meiner Praxis für uns drei Ärzte 90 Impfdosen angekommen, die wir schon weitgehend verimpft haben. Zugegeben, es ist nicht immer einfach, die Priorisierung streng einzuhalten, weil es nicht leicht ist, neben der normalen Arbeit die Menschen telefonisch zur Impfung einzuladen; aber wir bemühen uns. Doch für nächste Woche sind uns nur 15 Impfdosen pro Arzt versprochen worden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass unsere Apotheke den Impfstoff, der bei ihr landet, sehr gerecht verteilt und nicht alle Ärzte in der ersten Phase bestellt haben. Aber letztendlich ist es so, dass wir den BioNTech-Impfstoff, der besonders behandelt werden muss, aufziehen und unseren Patienten
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Abgeordneter, das Land Niedersachsen ist abhängig davon, was uns der Bund an Impfstoffen gibt. Der Bund verhandelt zusammen mit der EU über die Impfstoffversorgung. Wir gehen davon aus, dass auch Johnson & Johnson ein wesentlicher Impfstoff ist, der in Zukunft auch in Niedersachsen eingesetzt wird. Wenn die EU die Beschaffung insofern organisiert hat, dann kriegen wir den Impfstoff auch in Niedersachsen. Aber wir sind selber als Land Niedersachsen natürlich nicht in die Impfstoffbeschaffung eingebunden, sondern wir freuen uns über jeden Impfstoff, der zugelassen ist und nach Niedersachsen kommt, damit wir ihn
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Abgeordnete, das ist ja eine Debatte, die sich in allen Bundesländern, auch in Niedersachsen, hartnäckig hält. Es heißt, wir würden Millionen von Impfdosen irgendwo herumliegen haben und nicht
Beim Impfen – nur so viel – müssen wir schneller und besser werden. Das Impfen mit dem AstraZenecaImpfstoff auszusetzen, war aus meiner Sicht richtig. Wenn das Paul-Ehrlich-Institut eine solche Warnung ausspricht, kann die Politik nicht sagen: Das interessiert uns nicht. – Dann muss man dem auch folgen. Es ist aber gut, dass die Europäische Arzneimittelbehörde und auch das Paul-Ehrlich-Institut inzwischen empfehlen: Wenn wir die Bevölkerung warnen und auf Nebenwirkungen aufmerksam machen, kann man den Impfstoff weiter
Sie müssen doch das Impfen auch handhaben. Das heißt: Wenn Sie in der Gruppe 1 oder 2 wären und sich jetzt über das Impfportal einen Impftermin holen würden, dann würden Sie den nicht für morgen bekommen, sondern wahrscheinlich für in drei Wochen, weil der Andrang so groß ist. Wir stellen nur Impftermine in das Impfportal für Impfstoff ein, den wir im Land haben. Denn wir können keine Impftermine mit Impfstoff anbieten, den wir nicht dahaben. Sonst müssten wir gegebenenfalls Termine absagen. Das kriegen wir nicht hin. Deswegen gibt es einen kleinen Gap in der Verimpfung, bis das, was im Zentrallager in den Niederlanden ankommt, in den Impfzentren verteilt ist und in den Arm eines Menschen kommt. Das braucht eine gewisse Zeit. Das ist kein Indiz dafür, dass wir Tausende Dosen nicht
Heute bekommen wir eine Perspektive, ab welcher Woche denn die Hausärzte starten können. Das wird an irgendeinem Tag Mitte April der Fall sein. Dann wird es mit einer sehr kleinen Anzahl von Dosen beginnen und im April, Mai, Juni aufwachsen, sodass wir mit 11.000 Praxen im Land, die dann unmittelbar
Wir
Das Einzige, was ich will, ist
Um noch mehr Fahrt aufzunehmen, haben wir uns gestern darauf verständigt, dass die Hausarztpraxen den AstraZeneca-Impfstoff jetzt auch außerhalb der Priorisierung