Nachdem Frau Köpping Millionen Dosen nur bedingt zugelassener Substanzen
Ich wünsche mir sehr, dass man es so hinkriegt, dass der Impfturbo nicht aufgrund von zu wenig Impfstoff gedrosselt werden muss, sondern dass wir im vollen Umfang den Impfstoff haben, den wir dann
Vielen Dank! – Tatsächlich sind wir hier sehr gut vorangekommen, in erster Linie bei den obdachlosen Menschen. Wie Sie wissen, hatten wir dort begonnen und mussten die Spritzen dann fallen lassen, weil Astrazeneca nicht mehr weiter verimpft werden durfte. Wir haben dann von der Gesundheitsverwaltung Johnson & Johnson bekommen, also den Impfstoff, der von allen Impfstoffen gerade der knappste in Berlin ist. Diesen Impfstoff konnten wir an die Obdachlosen
men. Wir brauchen nicht nur gute Robert-Koch-Institut-konforme Konzepte für Pflegeeinrichtungen auf dem Papier, sondern wir brauchen sie vor Ort – anwendbar und vor allen Dingen auch kontrollierbar. Und wenn die Betreiber von Pflegeheimen oder anderen Einrichtungen, Betrieben um Hilfe rufen, weil sie die notwendigen Testungen, Impfungen, Datenerhebungen usw. nicht allein stemmen können, dann muss es natürlich sofort auch Hilfsteams, entweder aus den Gesundheitsämtern oder von der Bundeswehr oder, oder, oder, geben, die sofort mit anpacken. Und – das ist wichtig – wir brauchen Impfungen, wir brauchen viel mehr Impfungen. Deshalb: Herr Ministerpräsident Ramelow, sorgen Sie bitte dafür, dass wir, sobald der neue vektorbasierte Impfstoff, der hoffentlich in ca. zwei bis drei Wochen zugelassen wird, diesen auch direkt in Größenordnungen vor Ort
Vorhin ist die Frage nach der siebten Impfdosis aufgemacht worden. Ich will den Streit gar nicht entscheiden. Ich möchte davor warnen, dass wir das hier als Politiker betrachten. Ich habe nun solche Impfdosen tatsächlich aufziehen lassen und verimpft. Das ist gar nicht so einfach. In diesem Fläschchen sind ungefähr 0,45 Milliliter von der Lösung. Da werden dann noch mal 1,8 dazu gepackt. Theoretisch würde man sieben Impfdosen da rausbekommen, wenn man es zusammenrechnet. Aber in jeder Spritze bleibt Totraum. Es bleibt Totraum in dieser kleinen Tülle, es bleibt Flüssigkeit in der Nadel, die eben nicht verimpft werden kann, die bleibt halt einfach drin. Jetzt kommt es darauf an, ob ich eine kleine Luftblase mit reinnehme, dann drücke ich das mit raus, ob ich bestimmte Spritzen verwende, dann wird diese Tülle ausgefüllt, und dann könnte ich theoretisch sieben Impfdosen tatsächlich rausbekommen und jeweils diese 3 Milliliter
Sie wollen nun also einen Impfstoff
Wie ist der Verteilschlüssel für den Impfstoff? - Der Impfstoff ist extrem knapp. Wir könnten sehr, sehr viel mehr
Eine Impfaktion landesweit zu organisieren, ist eine riesige neue Aufgabe, die nicht fehlerfrei ablaufen kann und eben auch beständigen Revisionen unterliegt. Ministerpräsident Weil hat es vorhin aus Regierungssicht schon geschildert. Man kann nicht alles widerspruchsfrei gestalten. Bei den technischen Schwierigkeiten, den aufgetauten Impfstoff möglichst erschütterungsfrei zu halten und ihn zügig zu
Fakt ist, dass wir den Impfstoff
Die Impfstoffe, die wir heute
Ich bin optimistisch, dass wir in kurzer Zeit wesentlich mehr Impfstoff zur Verfügung haben werden; diesen wollen wir auch
sollen es 110.000 Impfungen sein. Liegt es vielleicht daran, dass die Kapazität nicht so schnell hochgefahren werden kann, um größere Mengen zu
Ich bedanke mich noch einmal bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern, dass sie unserem Fachtag zur Entwick lung der Impfsituation mit Professor Überla von der Ständi gen Impfkommission, Professor R. und allen weiteren ent scheidenden Akteuren am vergangenen Freitag beigewohnt haben. Wir werden uns darauf vorbereiten, sobald wir eine eindeutige Empfehlung der Ständigen Impfkommission ha ben, bis zu acht Millionen Impfdosen im Herbst rechtzeitig zu
Ich komme zum Thema AstraZeneca: Ich glaube, dass sich das Image dieses Impfstoffs in den letzten Wochen gewandelt hat. Er hatte keinen leichten Start, aber man hat gesehen, er wirkt, er ist gut, er ist mindestens so gut wie ein normaler Influenza-Impfstoff. Man sieht, die Leute lassen sich impfen. Ich kenne keinen Landkreis in Bayern, in dem Impfstoff von AstraZeneca übrigbleibt. Auch in meinem Stimmkreis, in den Nachbarlandkreisen, würde man mehr
Wir hatten unseren Impfgipfel. Ich kann bestätigen – auch hierfür wiederum ein Dank an die Impfzentren vor Ort: Bayern versucht zu
Mir war wichtig, dass die Hausärzte endlich ins System kommen. Das war eine bayerische Forderung. Ich will noch einmal begründen, warum dies so wichtig ist. Die Hausärzte können schneller und unbürokratischer in Kenntnis vulnerabler Gruppen und chronisch Kranker, die sonst kein anderer kennen kann, und Immobiler
Dabei ist übrigens wichtig: Das ist nicht nur einfach ein Add-on, sondern gerade in den Hotspots wird das Impfen angewendet. Dort, wo man nicht öffnen kann, muss man schneller immunisieren, und zwar nicht nur durch Impfen in der normalen Reihenfolge, sondern auch durch strategisches Impfen, Riegelimpfung, um zu verhindern, dass sich Inzidenz weiter erhöht, und beispielsweise Ringimpfung. Der kleinere Ort, der ein höheres Infektionsgeschehen hat: Reingehen. Bestimmte Betriebe, wo ein höheres Infektionsgeschehen erkennbar ist:
Wir sollten dieses System Stück für Stück übernehmen, wenn mehr Impfstoff da ist; denn es kommt der Zeitpunkt, wo wir alles tun müssen, um so schnell wie möglich zu
Ich plädiere sehr dafür – das war auch bei der Europäischen Union so –, nicht nur über hohe Exporte zu reden, sondern auch über die Zulassung neuer Impfstoffe. Ich setze darauf, nachdem die wissenschaftlichen Vorberichte beispielsweise über Sputnik V ganz hervorragend sind. Bitte keine ideologischen Barrieren aufbauen! Wenn es ein guter Impfstoff ist, dann zulassen. Bitte schnell kaufen und so schnell wie möglich
Auch beim Impfen heißt es jetzt, vorauszudenken und das Land für die Zeit vorzubereiten, wenn Impfstoff nicht mehr Mangelware ist. Das wird sicher noch etwas dauern, aber das Zeitfenster wird kommen. Da bin ich bei Ihnen. Umso wichtiger ist es doch – was Sie heute gesagt haben, ist nicht verkehrt –, es bitte nicht beim Reden zu belassen, sondern auf diesem Gebiet zu handeln. Ich will nicht erleben, dass wöchentliche Impfstofflieferungen, die bald immer größer werden, nicht in der gleichen Woche verimpft werden. Es muss möglich sein, diese in der gleichen Woche zu
Das dürfen Sie nicht mich fragen, weil ich die Verträge mit den Herstellern nicht gemacht habe, sondern, wie ich annehme, der Bund. Wir sind nur zuständig für die Logistik, für das
Herr Staatsminister, die Impfung ist die zentrale Waffe im Kampf gegen die Pandemie. Aus diesem Grund ist auch die Verfügbarkeit von Impfstoff von strategischer Bedeutung. Daher meine Fragen: Mit wie vielen Impfdosen kann Bayern denn im April rechnen? Wie viele davon, glauben Sie, könnte man denn
sind mir nur wenige Nebenwirkungen bekannt. Man sollte endlich einen herkömmlichen Totimpfstoff
Ich will meinen Blick nach vorne richten. Wie Sie wissen, hat Hessen entsprechend den Empfehlungen zunächst die Hälfte der Impfdosen zurückgehalten, um die zweite Impfung sicherzustellen. Dann wurden diese Vorgaben geändert, und seitdem
Übrigens wollte man in Hessen den Menschen keine Wahlmöglichkeit für die Impfstoffe einräumen. Der SPD sei gesagt, dass man nur
Das hat auch der Ministerpräsident zu Beginn gesagt: Natürlich wollen wir, dass sich die Hausärzte so schnell wie möglich an den Impfungen beteiligen. Wir wären doch dämlich, wenn wir das nicht wollten. Es gibt aber doch Komponenten, die man berücksichtigen muss. Was sollen die denn derzeit
Jetzt komme ich auf einen Punkt zu sprechen, der schon mehrfach angesprochen worden ist. Im Wetteraukreis werden bereits immobile 80-Jährige geimpft, weil das dem Konzept der Landesregierung entspricht. Das gilt ebenso wie für die 50, die wir vorgesehen haben. Diese haben wir aber unter der Prämisse vorgesehen, dass wir AstraZeneca in der Verimpfung haben. Da die Impfung mit AstraZeneca gestern ausgesetzt wurde, können wir das heute nicht mehr
Die Impfung der immobilen 80-Jährigen ist doch eine gute Nachricht. Man muss auch gute Nachrichten zulassen. Die immobilen 80-Jährigen werden schon eine ganze Zeit lang von mobilen Impfteams geimpft. Hinzu kommen die Hausärzte. Das heißt, in dieser Verimpfung sind sie enthalten. Dass das nicht zufriedenstellend ist, ist klar. Ich wiederhole mich noch einmal: Wir brauchen Impfstoff, den die Hausärzte
Dann darf ich Ihnen sagen: Ich habe vorhin noch einmal mit dem Kollegen Beuth gesprochen. Wir sind in der Lage, ab Samstag AstraZeneca wieder zu
Es ist weiterhin so, dass der Impfstoff nur in großen Phiolen geliefert wird, deren Inhalt man nach dem Öffnen des Gefäßes sofort
in Hessen anscheinend Impfstoff haben, den wir nicht