Krankhaftes Übergewicht bei Heranwachsenden – Präventions- maßnahmen ausbauen und die Anzahl adipöser Kinder und Jugendlicher durch wirk- same Maßnahmen reduzieren Antrag der Fraktion der AfD - Drucksache 7/1165 -
Sehr geehrter Herr Präsident, werte Kollegen Abge- ordnete und Zuhörer am Livestream, der Lockdown und der damit verbundene Bewegungsmangel haben gravierende Folgen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Zu dieser Einschätzung kommt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Ein Sprecher sagte der „Welt am
Kommission ist hellgelb. Auch dieses Mal können Sie bei jedem vorgeschlagenen Mitglied mit „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“ stimmen.
Als Wahlhelfer sind erneut: Frau Abgeordnete Gün- gör, Herr Abgeordneter Gottweiss und Frau Abgeordnete Dr. Bergner eingesetzt. Ich eröffne die Wahlhandlung und bitte die beiden Schriftführer, die Namen der Abgeordneten zu verlesen.
Gleichzeitig schlage ich vor, dass wir schon mal mit dem Lüften beginnen, denn eigentlich müssen wir bald die Lüftungspause machen. Aber wir können ja diese Gelegenheit jetzt schon nutzen und inzwischen die Wahl durchführen.
Aust, René; Baum, Franziska; Beier, Patrick; Berg- ner, Dirk; Dr. Bergner, Ute; Bilay, Sascha; Blechschmidt, André; Braga, Torben; Bühl, Andreas; Cotta, Jens; Czuppon, Torsten; Dittes, Steffen; Eger, Cordula; Emde, Volker; Engel, Kati; Frosch, Karlheinz; Gleichmann, Markus; Gottweiss, Thomas; Gröning, Birger; Güngör, Lena Saniye; Hande, Ronald; Dr. Hartung, Thomas; Henfling, Madeleine; Henke, Jörg; Henkel, Martin; Hennig-Wellsow, Susanne; Herold, Corinna; Herrgott, Christian; Hey, Matthias; Heym, Michael; Höcke, Björn; Hoffmann, Nadine; Jankowski, Denny; Kalich, Ralf; Prof. Dr. Kaufmann, Michael; Keller, Birgit; Kellner, Jörg; Kemmerich, Thomas; Kießling, Olaf; Dr. Klisch, Cornelia; Kniese, Tosca; Dr. König, Tha däus; König-Preuss, Katharina; Korschewsky, Knut; Kowalleck, Maik; Laudenbach, Dieter; Dr. Lauerwald, Wolfgang; Lehmann, Diana; Lieb scher, Lutz; Lukasch, Ute; Dr. Lukin, Gudrun; Malsch, Marcus; Dr. Martin-Gehl, Iris; Marx, Dorothea; Maurer, Katja.
Meißner, Beate; Merz, Janine; Mitteldorf, Katja; Mohring, Mike; Möller, Denny; Möller, Stefan; Montag, Robert-Martin; Mühlmann, Ringo; Müller, Anja; Müller, Olaf; Pfefferlein, Babett; Plötner, Ralf; Ramelow, Bodo; Reinhardt, Daniel; Rothe-Beinlich, Astrid; Rudy, Thomas; Schaft, Christian; Schard, Stefan; Schubert, Andreas; Schütze, Lars; Sesselmann, Robert; Stange, Karola; Tasch, Christina; Thrum, Uwe; Tiesler, Stephan; Tischner, Christian; Urbach, Jonas; Prof. Dr. Voigt, Mario; Dr. Wagler, Marit; Wahl, Laura; Walk, Raymond; Weltzien, Philipp; Wolf, Torsten; Worm, Henry; Zippel, Christoph.
Sonntag“, fast jedes zehnte Kind unter 14 Jahren, das bisher normalgewichtig gewesen sei, habe im vergangenen Jahr Übergewicht entwickelt. Davon seien besonders Kinder aus sozial benachteiligten Familien betroffen.
Nach Angaben der Aachener Uniklinik nimmt auch die Zahl der Essstörungen zu. Allein im vergangenen Quartal sei die Zahl der Magersüchtigen um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Zudem wirken sich das fehlende Sportangebot und die mangelnde Tagesstruktur auf die seelische Gesundheit der Heranwachsenden aus. Das sind brandaktuelle Nachrichten aus der Forschung zu den katastrophalen Folgen, welche die Regierungspolitik den Schwächsten unserer Gesellschaft nun schon seit Monaten zumutet.
Ein Ende dieser Schädigungen, welche bewusst in Kauf genommen werden, ist nicht absehbar. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben Überwicht. Bei rund einem Drittel von ihnen ist es so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht. Die Zahl der Betroffenen steigt dabei immer weiter an. Der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat sich gegenüber den 1980er- und 1990er-Jahren um 50 Prozent erhöht. Übergewicht kann bereits bei Kindern zu Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus führen und leistet zahlreichen Spätfolgen im Erwachsenenalter Vorschub.
Jungen und Mädchen aus sozial benachteiligten Familien sind dreimal so häufig adipös wie Kinder und Jugendliche mit höherem Sozialstatus. Das höchste Risiko für Übergewicht haben Kinder, deren Eltern bereits übergewichtig sind. Kinder und Jugendliche haben ein hohes Risiko, dass ihre Adipositas im Lebensverlauf bestehen bleibt, vor allem ab dem Grundschulalter und darüber hinaus und somit kein vorübergehendes Phänomen ist. Umso wichtiger ist es daher, dass mit dem Ausbau von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten auch verstärkt gesundheitsfördernde Konzepte umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem täglich gesunde Mahlzeiten und ausreichende Bewegungsräume und -zeiten. Junge Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf bedürfen der Beratung und konkreter Hilfe zu den Themen „Schwangerschaft“, „Stillen“, „Ernährung“, „Bewegung“ und „Stressregulation“ sowie der Vermittlung von konkreten Angeboten in der näheren Umgebung.
Adipositas ist eine chronische Krankheit, die auch in Deutschland ein zentrales und häufig vorkommendes Gesundheitsproblem darstellt. Sie kann zu schwerwiegenden Begleit- und Folgeerkrankungen
führen, ist häufig mit einer Einschränkung der Lebensqualität und Verkürzung der Lebenszeit verbunden, und oftmals nicht zuletzt mit einem höheren Risiko für Mobbing.
Was sind die Auswirkungen auf die Gesellschaft? Menschen mit schwerem Übergewicht belasten die deutsche Volkswirtschaft erheblich. Die Kosten der Adipositas setzen sich aus direkten und indirekten Kosten zusammen. Die direkten Kosten umfassen die Kosten der Adipositas-Therapie unter Behandlung der assoziierten Komorbiditäten. Unter den indirekten Kosten werden die Kosten verstanden, die beispielsweise durch den Verlust von Lebensqualität, Produktivitätsverlust, durch krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit oder durch vorzeitige Verrentung hervorgerufen werden.
Aus der Krankheitskostenstudie von Knoll und Hauner ergeben sich für das Bezugsjahr 2003 direkte Behandlungskosten für Adipositas in Höhe von 85,71 Millionen Euro, für assoziierte Komorbiditäten 11,3 Milliarden Euro. Die indirekten Kosten betragen 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro, auf die nationale Produktivität bezogen bedeutet das einen Verlust von ca. 500.000 Erwerbsjahren im Jahr. Für das deutsche Gesundheitssystem bedeutet das für das Jahr 2003 eine Gesamtkostenbelastung von mindestens 13 Milliarden Euro. Die Zahl der Betroffenen mit Adipositas und auch die damit verbundenen Kosten sind seitdem weiter gestiegen. Schätzungen zufolge beläuft sich die Gesamtkostenbelastung für das deutsche Gesundheitssystem im Jahr 2020 auf mindestens 25,7 Milliarden Euro. Das heißt also, in weniger als 20 Jahren sind die Kosten um das Doppelte explodiert – Tendenz steigend. Wir müssen handeln. Ich freue mich auf den sachlichen Austausch. Vielen Dank.
Danke. Die Landesregierung hat angekündigt, von der Möglichkeit eines Sofortberichts gemäß § 106 Abs. 2 der Geschäftsordnung keinen Gebrauch zu machen. Ich eröffne die Aussprache. Erste Redner ist Abgeordneter Zippel von der Fraktion der CDU.
Sehr geehrter Herr Präsident, geschätztes Auditorium, sicher ist das ganze Thema „Adipositas“ ein sehr wichtiges Thema. Den sachlichen Einschätzungen, die wir jetzt gerade von Dr. Lauerwald gehört haben, ist erst mal grundsätzlich zuzustimmen – mit den ganzen Konsequenzen und allem, was nüchtern analysiert wurde.
Wenn wir uns allein auf den Antrag konzentrieren, greift er ein Thema auf, das bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich zu behandeln ist. Andererseits ist der vorliegende Antrag jedoch eine Sammlung recht allgemeiner Forderungen. Es gibt in diesem Bereich schon viele Angebote und Initiativen. Ich nenne nur einmal die Vernetzungsstelle Schulverpflegung, die ja seit Jahren unermüdlich beim Thema „gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche“ unterwegs ist.
Man muss sicherlich das ganze Thema viel breiter fassen. Wir haben leider als gesamtgesellschaftlichen Trend einen zunehmenden Bewegungsmangel. Die Digitalisierung, die natürlich sehr wichtig ist, hat auch Schattenseiten. So sorgt sie dafür, dass wir in vielen Lebensbereichen doch deutlich träger werden. Die Corona-Pandemie verschärft diese Entwicklung noch dazu, es wird mehr Zeit zu Hause und vor Bildschirmen verbracht. Aber unabhängig davon gibt es viele Bereiche, wo die Politik gegensteuern kann und gegensteuern muss. Ich will vielleicht als ein Beispiel den Ausfall gerade von Sportunterricht nennen, der nicht hilfreich ist. Wir haben natürlich jetzt in der Corona-Pandemie noch mal eine verschärfte Situation, aber auch vorher stand es um den Sportunterricht in Thüringen nicht gut.
Als Kommunalpolitiker wissen viele von Ihnen – und weiß auch ich –, dass es um den Zustand vieler Spielplätze und Sportplätze leider nicht gut steht. Es ist natürlich eine kommunale Aufgabe, aber man muss die Kommunen auch finanziell in die Lage versetzen, diese Aufgabe zu erledigen. Ich könnte auch noch das Ehrenamt oder Sportvereine generell anbringen, aber wir würden an dieser Stelle sicherlich nicht mehr zu einem Ende der Liste kommen. Es ist sicherlich auch nicht hilfreich, ein Schulgesetz zu erlassen, das dazu führt, dass reihenweise Schulen im ländlichen Raum geschlossen werden. Die Schulwege werden länger, Kinder können nicht mehr zu Fuß in die Schule gehen, sondern werden per Schulbus oder Elterntaxi dorthin gebracht – die Folge: noch weniger Bewegung.
Das sind sicherlich gewiss keine Themen, die jetzt in einen einzigen Antrag hineingepresst werden könnten und erst recht auch nicht in diesen, aber es gehört eben zur Gesamtbetrachtung des Themas dazu. Die CDU-Fraktion wird sich deswegen bei diesem Antrag enthalten. Vielen Dank.
Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren, der Antrag liegt uns ja schon seit letztem Sommer vor. Immerhin hat die lange Zeit dazu geführt, dass Herr Lauerwald jetzt neue Studien zitiert hat und nicht mehr auf 2017 zurückgreifen musste.
Ja, das Thema „Übergewicht“ beschäftigt sicherlich viele und es ist auch ein sehr ernstes Thema. Worum geht es? Die AfD will krankhaftes Übergewicht bei Heranwachsenden bekämpfen, Präventionsmaßnahmen ausbauen und die Anzahl adipöser Kinder und Jugendlicher durch wirksame Maßnahmen reduzieren. Wenn man sich dann den Antrag anschaut, ist er tatsächlich sehr wortreich. Da werden eine gesunde, vollwertige, regionale und saisonale Mittagsversorgung in allen Thüringer Kindertageseinrichtungen und Schulen, aber auch mehr Beratungs- und Therapieangebote gefordert.
Es wird mehr Bewegungsförderung in Thüringer Kindertageseinrichtungen und Schulen eingefordert ebenso wie ein Verbot – hört, hört! – des Verkaufs von Süßigkeiten, ungesunden Snacks und gesüßten Getränken in Schulen und in Kindergärten und es soll in Schulen einen kostenfreien Zugang zu Trinkwasser geben.
Außerdem wird eine Bundesratsinitiative für eine freiwillige Lebensmittelkennzeichnung eingefordert.
Warum habe ich all das jetzt aufgeführt? Machen wir mal den Faktencheck: Wie sieht die aktuelle Situation aus? Niemand hat etwas gegen den Kampf gegen Adipositas, gegen mehr Bewegungsförderung, gegen gesundes Essen und schon gar nicht gegen gesundes Essen in unseren Kindergärten und Schulen. Aber für all das braucht es keine AfD.
So setzen wir uns schon seit Jahren für bessere Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben ein, etwa für verbindliche Qualitätsstandards für das Essen in öffentlichen Einrichtungen, vor allem in Schulen und Kindergärten. Außerdem fordern wir verbindliche Reduktionsziele für Zucker, Salz und Fett in Fertiglebensmitteln,
wofür wir auch steuerliche Anreize setzen wollen. Auch in Thüringen haben wir das schon jahrelang getan, indem wir beispielsweise für Kindergärten und Kindertagespflege verpflichtende Qualitätsstandards, die auf den aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, in das Kindergartengesetz aufgenommen haben. Das ist also längst passiert. Es braucht, wie gesagt, keine AfD, um die politischen Weichen für ein gutes, nachhaltiges und gesundes Essensangebot zu stellen.
In der Landesregierung ist es das Verbraucherschutzministerium, das sich seit Jahren für eine Verbesserung des Essensangebots in unseren Bildungseinrichtungen einsetzt. Gefördert werden neben der Beratung über die Vernetzungsstelle Schulverpflegung, die Herr Zippel benannt hat, auch der Einbau von Kantinen in Schulen und die Verwendung frischer Lebensmittel. Bewegungsförderung in Kindergärten ist längst Bestandteil des Thüringer Bildungsplans, wird also längst umgesetzt. Auch dazu bedarf es keines Antrags der AfD. Außerdem liegt es in der pädagogischen Verantwortung der Träger und im Kindergartengesetz ist dazu bereits alles geregelt.
Über die Frage der Lebensmittelkennzeichnung wurde sich zudem mit der Einführung des NutriScore im Oktober 2020 ebenfalls verständigt. Auch hier befindet sich der Antrag nicht auf der Höhe der Zeit. Kurzum: Es braucht diesen Antrag aus genannten Gründen nicht, wohl aber ein gesundes Leben. Und ich sage ganz deutlich: Das sehe ich eher jenseits der AfD. Vielen herzlichen Dank.
Sehr verehrter Herr Präsident, meine lieben Kolleginnen und Kollegen, ein richtiges und wichtiges Thema: Adipositas ist tatsächlich ein Problem in unserer Gesellschaft, gerade Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, bei Kindern und Jugendlichen. Wir haben schon viel gehört, was gesundheitliche Kosten anbetrifft. Ja, das kann man natürlich immer voranstellen, das ist auch so. Aber vor allem schränkt es natürlich häufig, gerade wenn es krankhaft ist, die individuellen Chancen auf Wahrnehmung der eigenen Lebensmöglichkeiten beträchtlich ein. Das ist vielschichtig, das sind nicht nur individuelle, persönliche Kosten und Benachteiligungen, sondern daraus erwächst im Grunde auch ei
ne Verarmung an Chancen für die Gesellschaft. Für die Person selbst ist es natürlich auch eine Gefahr. Diabetes ist eben ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch manche Krebsarten. Es wurde, glaube ich, schon gesagt, dass die Anzahl an Diabetes-Patienten ungefähr seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent gestiegen ist. Das hat nicht alles etwas mit Adipositas zu tun, weil die Bevölkerung deutlich älter geworden ist und Adipositas auch ein Stück weit eine Alterskrankheit ist, aber es erkranken eben jährlich eine ganze Menge weiterer Menschen daran.
Es war jetzt aber die Frage, wie man sich tatsächlich dem Problem widmet. Das kann man machen, indem man das Fleisch in Kantinen oder zuckerhaltige Angebote in Schulen verbietet. Wir Liberale gehen da einen etwas anderen Weg. Wir halten nach wie vor den Menschen für ein vernunftbegabtes Wesen. Das heißt, für uns ist am Ende die Gesundheitskompetenz das Entscheidende, was zu stärken ist.
Denn mit einer hohen Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung werden staatliche Lenkungseingriffe – so gut gemeint sie auch immer sein mögen – aus unserer Sicht unnötig. Warum ist es so? Nur gute Präventionsarbeit hilft, die individuelle Krankheitslast zu minimieren. Der Einzelne profitiert – bessere Lebenschancen, weniger Einschränkungen –, die Sozialversicherung auch, der Beitragszahler durch vermiedene Kosten natürlich auch.
Jetzt gucken wir uns einfach mal an, wie es denn um die sogenannte Gesundheitskompetenz in Deutschland bestellt ist. Da sollten die Alarmglocken genauso schrillen, wie wenn es um den Anstieg von Diabetes geht. Die Gesundheitskompetenz ist nämlich sinkend. Was bedeutet das oder wann spricht man von Gesundheitskompetenz? Es ist das Verstehen, das Auffinden, das Anwenden von Gesundheitsinformationen und die Teilhabe an Gestaltungs- sowie Entscheidungsmöglichkeiten in Gesundheitsfragen. Das ist sozusagen die Frage danach, ob es mir eigentlich guttut, was ich gerade tue. Das heißt, ich kenne die Konsequenzen meines eigenen Handelns.