Vielen Dank, Frau Präsidentin. Meine Damen und Herren, wie versprochen werde ich das sehr kurz machen. Die Beratungen in den Ausschüssen haben gezeigt, dass wir auch in diesem Haus in der Lage sind, über verschiedene Parteigrenzen hinweg, Fraktionsgrenzen hinweg zu einer sachlichen Arbeit zu finden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ich wünsche mir und werbe auch sehr dafür, dass wir auch im Plenum den Beschlussempfehlungen der Ausschüsse folgen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Vielen Dank.
Gibt es weitere Wortmeldungen? Ich sehe, das ist nicht der Fall. Dann schließe ich die Aussprache. Wir stimmen gemäß § 60 Abs. 2 Satz 1 der Geschäftsordnung über den Antrag ab, da die Beschlussempfehlung die Annahme des Antrags empfiehlt. Die Abstimmung über den Antrag der Parlamentarischen Gruppe der FDP in der Drucksache 7/7711 in der Neufassung: Wer für den Antrag ist, den bitte ich um das Handzeichen. Das sind die Stimmen aus dem gesamten Rund. Die Gegenstimmen? Sehe ich keine. Stimmenthaltungen? Sehe ich auch keine. Damit ist dem Antrag zugestimmt.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte nicht mein Abstimmungsverhalten erklären, sondern ich möchte jemanden verabschieden – und es ist wichtig, glaube ich, das von diesem Punkt aus zu tun –, jemanden, den ich in der Zusammenarbeit äußerst geschätzt habe, der immer fair agiert hat, nie so, wie wir als FDP wollten, der aber auch nie so konnte, wie wir wollten: Kollege Blechschmidt, das ist seine letzte Sitzung, über viele Jahre PGF, nie in einfachen Zeiten. Ich habe es in einer kleinen Gruppe erlebt, das ist eine herausfordernde Tätigkeit – bin ja nur noch ehrenamtlicher PGF, nur am Rande –,
aber es war immer eine Aufgabe, die am Ende zu einer Lösung geführt hat, auch mit den anderen Kollegen zusammen. Herr Blechschmidt, ich bin Ihnen persönlich sehr zu Dank verpflichtet, weil Sie auch immer uns, also die Kleineren hier in diesem Hause, im Blick hatten und nie nur dafür gesorgt haben, dass ausschließlich Ihre Fraktion oder die Kollegen von Rot-Rot-Grün einen Vorteil haben. Das war ein fairer Umgang. Genau das hat mir vorab der Kollege Bergner berichtet, dass das auch schon in der 5. Legislatur so gewesen ist. In dem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und vielen Dank – auch dafür, dass ich so viel lernen durfte.
Ich möchte mich anschließen und möchte auch dem Kollegen Blechschmidt alles Gute wünschen. Wir hatten zwar heute schon hitzige Auseinandersetzungen, aber man muss das, glaube ich, ja hier im Haus auch gut trennen können von der – sagen wir mal – inhaltlichen zu der Ebene, wo wir uns hier gemeinsam immer ausgetauscht haben. Ich habe das immer sehr geschätzt. Wir haben ja nun fünf Jahre schwierige Zeiten in diesem Landtag hinter uns und es gab trotzdem immer eine Ebene, wo man sich besprechen konnte und auch Vertrauen zueinander haben konnte. Das ist, glaube ich, hier nicht selbstverständlich, auch nicht flächendeckend, muss man ehrlich so sagen. Von daher war das eine sehr gute Zusammenarbeit mit inhaltlichen Unterschieden, die, glaube ich, nicht zu überbrücken sind an manchen Stellen, aber es war wirklich sehr angenehm, und ich habe da auch persönlich viel gelernt. Von daher alles Gute, vor allen Dingen viel Gesundheit für den neuen Lebensabschnitt, dass man den genießen kann. Wir sehen uns bestimmt wieder. Danke.
Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich das alles richtig verstanden habe, sind wir tatsächlich auch am Ende unserer regulär letzten Sitzung. Ich hatte mir an und für sich vorgenommen, hier noch mal die 30 Strophen aus der „Glocke“ vorzutragen, aber ich sehe Ihre Ungeduld, und da will ich das also ganz kurz machen. Sie können sich vielleicht an den 26.11. erinnern, als ich zur Wahl kam und als Präsidentin gewählt wurde. Das war der einzige Tag, wo ich die Glocke in der Hand hatte. Ich nehme sie heute zum Abschluss der heutigen Sitzung noch einmal in die Hand für Sie. Auch das für mich ist mein Abschluss – ich habe gestern Abend dazu schon mal gesprochen. Danke in die Verwaltung. Ihnen alles Gute! – und Ende.