Es war auch Habeck, der am 26. Juni 2023 zur Feierstunde anlässlich des 17. Juni 1953 die deutsche Nationalhymne im Deutschen Bundestag nicht mitgesungen hat. Der gesamte Bundestag hat gesungen, Habeck hat geschwiegen. Das, meine Damen und Herren, ist beschämend.
Es gibt noch weitere Probleme, etwa an unseren Schulen. Ich möchte Ihnen zwei Beispiele nennen: Erstes Beispiel, nachzulesen in der „NZZ“ vom 10. Oktober 2023:
Ein Achtklässler rennt aus einer Schule mit „Allahu-Akbar“-Rufen und schwenkt die palästinensische Flagge. Die Schule in Berlin wird zeitgleich mit antiisraelischen Symbolen beschmiert.
Zweites Beispiel, „Focus online“ vom 26. Oktober 2023: Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Düll, warnt und sagt, dass wir mittlerweile Grundschulklassen mit ausschließlich muslimischen Kindern haben. Die Zeit drängt.
Nun werden Sie von der CDU gleich sagen: Ach, Herr Weigand, jetzt reden Sie über Berlin. Bei uns in Sachsen ist doch alles normal. Gehen Sie einige Hundert Meter weiter, in die Grundschule „Canaletto“ in Johannstadt. Dort gibt es eine 1. Klasse: Darin sitzen zwei deutsche Grundschüler, der Rest sind Migranten.
Meine Damen und Herren, unsere Anfragen haben aufgedeckt, wie hoch der Migrantenanteil in diesem Land ist.
Wir haben Integrationsprobleme, Frau Friedel, und die Gewalt steigt. Deutscher Nationalstolz? – Fehlanzeige. Deutsche Identität? – Fehlanzeige.
Unsere Zweifel sind also berechtigt, meine Damen und Herren. Wir müssen sofort Hetze und Gewalt stoppen.
Wir müssen sofort den deutschen Nationalstolz an unseren Schulen stärken. Das wollen wir mit unserem Antrag, nämlich: Schwarz-Rot-Gold vor den Schulen hissen und die Nationalhymne singen, erreichen.
Daher ein zweites Zitat und die Frage, wer es gesagt hat. „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir Deutsche in den letzten Jahren viel unbefangener und fröhlicher unsere Farben zeigen,“
Unsere Flaggenfarben zeigen, unsere Nationalhymne öfter singen – das erfreut nicht nur Horst Köhler, das erfreut auch uns von der AfD.
Ich würde den einen Satz gern noch zu Ende bringen. – Singend und schwenkend Nationalstolz zeigen – auch außerhalb des Fußballstadions – ist keine Schande. – Jetzt gern zur Zwischenfrage.
Danke, Herr Kollege. Sie haben das Zitat von Horst Köhler vorgetragen. Die Freude, die darin mitschwingt, war auch deutlich. Ich glaube, ein Teil der Freude ist auch daraus entstanden, dass diese Vorgänge ganz ohne staatlichen Druck und ohne staatliche Anordnung geschehen sind. Halten Sie es tatsächlich für klug, den Staat dazu zu bringen, der Gesellschaft vorzuschreiben, dass beflaggt werden soll?
Liebe Frau Friedel, ich denke: Was in anderen Ländern gang und gäbe ist – den eigenen Stolz zu zeigen, die Flagge zu hissen –, das sollten wir auch in Deutschland machen.
Das ist ein gutes Zeichen, um unseren Kindern beizubringen, woher sie kommen, wo sie hingehören: zu SchwarzRot-Gold.