Viele Arbeitgeber sagen uns, dass sie auch ausländische Arbeitskräfte beschäftigen würden, in der Pflege zum Beispiel, aber – und das darf auch nicht verschwiegen werden –,
deutsche Unternehmen geben in einer BertelsmannStudie an, dass Verständigungsschwierigkeiten und Bürokratie ein Hemmnis seien,
Warum aber soll man Arbeitskräfte im Ausland suchen, wenn sie doch schon da sind, mitunter hoch qualifiziert.
Unsere Konzeption benennt die Schwerpunkte der Integration, wobei allein in vier Punkten Bildung im Vorder
grund steht. Das Allerwichtigste sind Sprachkenntnisse, ob für die Kinder von Migranten, für den Zugang zum Arbeitsmarkt und auch sonst.
Andererseits hielte ich es persönlich für vernünftig, etwas mehr auch in die Befähigung derjenigen, die direkt mit den Zuwanderern zu tun haben, zu investieren.
Nicht zu jeder Zeit und Stunde wird ein Dolmetscher benötigt, manchmal tut es auch ein Sprachmittler.
Vielleicht würde in Weiterbildungsmodulen bei Behörden auch etwas Landes-, Religions- und Volkskunde zum Verständnis der Menschen aus den verschiedenen Herkunftsländern beitragen.
Letzten Freitag berichtete unter anderem die „BildZeitung“ von der Initiative unserer Landespolizei,
ihre interkulturelle Kompetenz zu stärken und auch Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einzustellen.
Oder: MobiPro ist so ein Beispiel von Freizügigkeit, insbesondere für junge Menschen, das auch von Unternehmen wie Nestlé zum Beispiel,
Nach sprachlicher Ausbildung und dualer Ausbildung entscheiden sich die jungen Menschen, ob sie hierbleiben wollen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, bei meiner Vorbereitung bin ich außer beim Integrationsmonitoring der Integrationsministerkonferenz auch bei einer Studie des BerlinInstitutes für Bevölkerung und Entwicklung gelandet. Die Studie heißt „Neue Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland“. Sie schließt auch Mecklenburg-Vor- pommern mit ein.
Unsere Konzeption sagt ganz am Ende, dass verlässliche und differenzierte Daten erforderlich seien, die Aufschluss darüber geben, wie sich der Integrationsprozess in unserem Lande vollzieht.
die Entwicklung und Erprobung von Integrationsindikatoren sollen deshalb in Zukunft einen breiteren Raum einnehmen. Franziska Woellert und der uns bereits als polarisierender Professor bekannte Reiner Klingholz vom Berlin-Institut haben in eben genannter Studie einen Index zur Messung von Integration erarbeitet.
Als Indikatoren wurden Merkmale gewählt, die für eine erfolgreiche Integration als besonders relevant gelten.
Die Indikatoren treffen Aussagen über verschiedene Lebensbereiche und sind untereinander weitgehend unabhängig.