Protocol of the Session on October 11, 2023

Millionen, werden die auf Antrag umgewidmet, diese Mittel, und es können

auch andere Professionen eingestellt werden. Wir sind aber der Meinung,

wir müssen hier an die Haushaltsarithmetik ran, also zu den

Haushaltsberatungen 2024/2025 müssen wir die rechtlichen Vorgaben

ändern.

Ich hoffe, dass das auch auf Ihre Zustimmung trifft, meine Damen und

Herren von der Koalition, denn für gute Bildung brauchen wir gutes

Personal, denn gutes Personal kann das schaffen, was wir als Ziel haben:

jedes Kind zu seinem bestmöglichen Schulabschluss zu bringen. Daran

wollen wir gemeinsam arbeiten. – Herzlichen Dank!

(Beifall FDP)

Bevor ich die nächste Rednerin

aufrufe, begrüße ich auf der Besuchertribüne den Politikkurs der 9. Klasse

des Kippenberg-Gymnasiums Bremen. – Seien Sie herzlich willkommen!

(Beifall)

Als nächste Rednerin hat das Wort die Abgeordnete Yvonne Averwerser.

Sehr geehrte Frau Präsidentin,

liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste! Ich möchte gerne den

Ausführungen meines Kollegen Professor Dr. Hauke Hilz noch etwas

hinzufügen und erklären, warum das ein Dringlichkeitsantrag wurde. Ein

Dringlichkeitsantrag wurde es aufgrund eines Briefes, der aus der Seestadt

Bremerhaven von Herrn Frost an Frau Aulepp geschickt wurde, und zwar im

September 2023. Er geht auf die Finanzsituation ein, die seit letztem Jahr

im Sommer vollkommen klar ist und im Haushalts- und Finanzausschuss

auch schon diskutiert wurde.

Und zwar geht es darum, dass Mittel für Verträge, die Ende 2023 auslaufen

werden – was im Sommer 2022 schon klar war und was wir alle in den

Haushalts- und Finanzausschüssen so beschlossen haben –, noch nicht

freigegeben wurden, um eben diese notwendige Personaldecke in

Bremerhaven so zu lassen, dass sie einigermaßen qualitätsvollen Unterricht

stabilisieren kann.

Es geht dabei nicht um Lehrkräfte, es geht dabei um begleitendes Personal,

das gebe ich zu. Gerne hätten wir es anders. Wir sehen es aber nicht ein

und wir halten es für fahrlässig, dass in dem Bereich von Bildung gerade in

der Seestadt an der Stelle gespart wird und dort Verträge nicht verlässlich

weitergeführt werden können, dass sie immer wieder neu verhandelt werden

können, dass das Personal dort nicht sicher sein kann, ob es an Schule

bleiben kann, dass Schulleiter dort nicht wissen, mit welchem Personal sie

den Unterricht weitermachen können – und wir machen das sehenden

Auges.

An der Stelle sind wir der Meinung, dass der Haushaltstext so geändert

werden muss, dass die Seestadt die Mittel, die der Seestadt zustehen, auf

jeden Fall auch bekommt und nicht immer erst betteln muss, sondern

unabhängig davon, wie sie die Mittel an Schule einsetzt, sie auch individuell

verwenden kann.

(Beifall CDU, FDP)

Ich möchte gerne sagen: Wir hätten diesen Brief nie genannt, wenn er nicht

sowieso öffentlich geworden wäre. Es ist aber vollkommen klar: Im

Sommer 2022 gab es die Behandlung im Haushalts- und Finanzausschuss,

in dem das sehr deutlich aufgeschrieben wurde. Im März 2023 hat Herr

Frost zuerst mal Kontakt mit der Senatorin aufgenommen, im Juli 2023