Protocol of the Session on October 11, 2023

Frage? – Bitte sehr!

Eine letzte Frage habe ich. Habe ich

Sie richtig verstanden, dass, wenn das Hamburger Projekt gut verläuft, Sie

dieses Projekt in Bremen auch vorantreiben wollen?

Wenn die Erfahrungen zeigen, dass der

Verwaltungsaufwand sich minimiert und es tatsächlich eine

diskriminierungsfreie Karte ist, werden wir das sehr gerne prüfen, aber

natürlich auch unter den haushaltsrechtlichen Bedingungen. Hamburg hat

im Moment Kosten von ungefähr 800 000 Euro dafür aufgerufen.

Herr Abgeordneter, haben Sie eine weitere

Frage? – Bitte sehr!

Wie sieht eine nicht diskriminierende

Karte aus? Wenn ich eine klassische Geldkarte nehme, die ausschaut wie

beispielsweise die in der Sparkasse, dann wäre das für Sie in Ordnung?

Eine nicht diskriminierende Karte würde so

aussehen, dass sie überall einsetzbar ist,

(Beifall SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE)

sowohl online als auch für Geldabhebungen, als auch in den

unterschiedlichen Geschäften.

Herr Abgeordneter, haben Sie eine weitere

Frage? – Bitte sehr!

Das heißt, es geht nicht um das

Aussehen der Karte, sondern um die Funktion der Karte?

Ja.

Frau Staatsrätin, weitere Fragen liegen nicht

vor.

Meine Damen und Herren, damit ist die Fragestunde beendet.(Die vom

Senat schriftlich beantworteten Anfragen der Fragestunde finden Sie im

Rahmenbedingungen für multiprofessionelle Teams in

Bremen und Bremerhaven schaffen

Antrag der Fraktionen der FDP und der CDU

(Neufassung der Drucksache 21/84 vom 29. September 2023)

vom 11. Oktober 2023

(Drucksache 21/109)

Dazu als Vertreterin des Senats Senatorin Sascha-Karolin Aulepp.

Die Beratung ist eröffnet.

Als erster Redner erhält der Abgeordnete Professor Hauke Hilz das Wort.

Sehr geehrte Frau Präsidentin,

sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrte Gäste! Jedes Jahr fließen aus dem

Bildungshaushalt Gelder im niedrigen zweistelligen Millionenbereich zurück

an den Generalhaushalt und werden dort verwendet, um Haushaltslöcher zu

stopfen, die sogenannten globalen Minderausgaben. Mit unserem Antrag,

den wir jetzt gemeinsam mit der CDU hier vorlegen, wollen wir genau das

verhindern. Wir wollen, dass diese Mittel weiterhin im Bildungsbereich

eingesetzt werden, so, wie die Bürgerschaft das auch beschlossen hat.

(Beifall FDP, CDU)

Worum geht es genau? Es geht um Mittel, die in unserem Zwei-Städte

Staat vom Land der Freien Hansestadt Bremen an die beiden

Stadtgemeinden zugewiesen werden, damit Lehrkräfte finanziert werden,

also die Personalkosten für Lehrkräfte bezahlt werden.

(Vizepräsidentin Christine Schnittker übernimmt den Vorsitz.)