Protocol of the Session on October 11, 2023

Bereich eine qualifizierte Arbeit leisten können und die auch den

Hintergrund der Interkulturalität haben, um genau diese Entscheidung

vornehmen zu können: Wo liegt es tatsächlich an der Nichtbeherrschung

der deutschen Sprache und wo haben wir tatsächlich eine neurologische

oder anders bedingte Sprachentwicklungsstörung, die dann therapeutisch

behandelt werden muss?

Frau Abgeordnete, eine weitere Zusatzfrage?

Bitte sehr!

Wären Sie bereit, diese Fragestellung

noch einmal mitzunehmen und bei der nächsten Vorlage der Primo-Testung

mit zu bearbeiten und auch mit Antworten zu versehen und gegebenenfalls

auch die Professorin Dr. Scharff Rethfeldt, die ja da den Sitz innehat, mit

einzuladen, damit wir diesem Themenbereich noch einmal nachspüren

können?

Das können wir sehr gerne machen. Finde ich

einen guten Vorschlag.

Danke schön!

Herr Staatsrat, weitere Zusatzfragen liegen

nicht vor.

Anfrage 5: Hält der Senat die „Gamesbranche“ im Land

Bremen für unwichtig?

Anfrage der Abgeordneten Theresa Gröninger, Simon

Zeimke, Frank Imhoff und Fraktion der CDU

vom 31. August 2023

Bitte sehr, Herr Kollege!

Wir fragen den Senat:

1. Wie bewertet der Senat die Bedeutung der Spieleentwicklerbranche im

Land Bremen im Hinblick auf den schnell wachsenden Zukunftsmarkt von

„Games“, deren kommerzielle und kulturelle Bedeutung sowie die

hochqualifizierten und gut bezahlten Arbeitsplätze in der Branche?

2. Wie bewertet der Senat die Pläne der Ampelkoalition im Bund, die

Gamesförderung von 70 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr auf

unter 50 Millionen Euro im kommenden Haushaltsjahr zu kürzen und welche

Auswirkungen hätte dies auf den Gamesstandort Bremen?

3. Wie begründet der Senat, dass Bremen neben Mecklenburg-Vorpommern

das einzige Bundesland ist, das keine Gamesförderung auf Landesebene

anbietet und warum ist auf diesem Feld keine Zusammenarbeit mit

Niedersachsen über die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft

Niedersachsen/Bremen mbH möglich, wie es im Filmbereich bereits seit

Jahren erfolgreich praktiziert wird?

Diese Anfrage wird beantwortet durch

Senatorin Kristina Vogt.

Frau Präsidentin, für den Senat beantworte ich

die Fragen wie folgt:

Zu Frage 1: Für den Bremer Senat ist die Gamesbranche ein

Wachstumsmarkt der nächsten Jahre. Neben der Kulturschöpfung und

durch die Platzierung im Mainstream bringt diese Branche Chancen für die

Wirtschaft. Die Wachstumsprognosen für Deutschland sind stark steigend

und die gut qualifizierten Arbeitskräfte auf gut bezahlten Arbeitsplätzen

haben aus wirtschaftspolitischer Sicht auch Potenzial für den

Wirtschaftsstandort Bremen. Gamesprojekte werden meistens mit großen