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Plastik steckt auch in Kleidung, in Aktenordnern, in Signalanlagen et cetera. Ohne Kunststoffe geht es heutzutage gar nicht mehr. Kunststoff ist leichter als Glas oder Metall und trotzdem sehr wetterbeständig und flexibel. So erklärt sich auch die Allgegenwart von Plastik. Plastikprodukte sind aber sowohl in der Herstellung als auch im Gebrauch nicht ungefährlich. So landen Tausende Tonnen Mikroplastik aus den Kläranlagen auf den Feldern. Mikroplastik findet sich aufgrund fehlender vierter Reinigungsstufe inzwischen im Trinkwasser. Durch Waschmaschinen und kosmetische Produkte verteilt sich Mikroplastik inzwischen bis in die entfernte Arktis. Plastik ist am Strand, im Wald oder am Wegesrand ringsum zu finden. Dieser Zustand ist alarmierend. Ich selbst habe lange Plastikstreifen aus einem Vogelnest in meinem Garten gezogen. Ungezählt sind die Wildtiere, die am Plastik ersticken. Darum ist klar: Plastik muss reduziert werden.

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Die Wasserversorger weisen bereits seit Jahren darauf hin, dass das Grundwasser bereits in Teilen zu stark mit Nitrat belastet ist. Um den Grenzwert einzuhalten, mischen sie unbelastetes Wasser hinzu, oder sie vertiefen einfach ihre Brunnen. Dieses Modell funktioniert aber nur so lange, wie es auch genug unbelastetes Wasser gibt. Wenn diese Maßnahmen erschöpft sind, gibt es noch die Möglichkeit, das Nitrat technisch aus dem Grundwasser zu filtern. Aber das wird teuer, und Trinkwasser wird zu einem Luxusartikel.

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Wie gesagt, auch die Landwirtschaft trägt Verantwortung für Natur und Umwelt. Der Dünger- und Pestizideinsatz haben nachweislich negative Auswirkungen auf unsere Gewässer, auf Pflanzen und Tiere. Wir wissen seit Jahren, dass wir in Schleswig-Holstein Gebiete haben, in denen die Nitratwerte im Grundwasser einfach zu hoch sind. Dann ist es zu billig zu sagen, dass unser Trinkwasser nicht gefährdet ist, denn es ist doch nur eine Frage der Zeit, wann die Grundwasserschichten betroffen sind.