waltiges Energiereservoir angezapft. Denn das Wasser ist heiß. Heute steht auf dem ehemaligen Kartoffelacker das größte geothermische Heizwerk in Deutschland, ein 40 m langer, beinahe fensterloser Zweckbau mit einem chromglänzenden Schornstein, aus dem an kalten Wintertagen weißer Wasserdampf quillt. Im Inneren des Gebäudes steckt modernste Technologie, die in Erding zum ersten Mal im größeren Maßstab angewendet wird. Denn der von Stadt und Landkreis getragene ‚Zweckverband Geowärme Erding‘ hat sich die ‚Mehrfachnutzung des Thermalwassers‘ auf die Fahnen geschrieben. Das bedeutet: Das Wasser aus dem Bohrloch speist nicht nur die Fernwärmeversorgung und das Thermalbad, sondern wird überdies noch als
Bayern tut alles, um die kommunale Daseinsvorsorge in moderner Form zu gewährleisten. Die Aktivitäten der EU müssen wir aber mit größter Wachsamkeit verfolgen. Wir treten den Bestrebungen, die Leistungen der Daseinsvorsorge ausschließlich unter Wettbewerbsgesichtspunkten zu sehen, mit allem Nachdruck entgegen. Das gilt gerade für die Wasserversorgung, aber künftig auch für die Abfallwirtschaft. Eine Liberalisierung von bestimmten Leistungen der Daseinsvorsorge kann zwar positiv sein, abzulehnen sind aber Pläne der EU, auch die inhaltlichen Anforderungen an die Erfüllung von Aufgaben der Daseinsvorsorge auf europäischer Ebene umfassend zu regeln. Gerade die Versorgung mit
Frau Staatssekretärin Görlitz (Verbraucherschutzmi- nisterium): Herr Präsident! Herr Kollege Hartenstein, die Kriterien für die Probenahme zur Analyse von Pflanzenbehandlungsrückständen im