Na, sage ich beides: Frau Präsidentin! Herr Präsident! Bürger des Landes! Abgeordnete des Landtages! Am 5. August 2008 titelte der Sender n-tv: „Uran im
War nicht erst Ende 2006 dieser Höchstwert im Bundesrat festgesetzt worden? Zwar liegt bei der Mehrheit der Mineralwässer der Urangehalt unter zwei Mikrogramm pro Liter, doch einen generellen Grenzwert für alle Mineralwässer gibt es bis heute genauso wenig wie für Leitungs
Auch für Uran im
für Ruhr und Cholera in
wenn man denn nur dürfte und wirklich wollte. Datenschutz in EU-Hand ist so, als wolle man in der Wüste sein lebenswichtiges
Am 26. November 2009, also vor nicht einmal zwei Monaten, stellte Foodwatch (Nahrungssuche) fest, Zitat: „Das Problem ist seit langem bekannt, doch noch immer fließt in Deutschland
Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA gibt die Bandbreite der Uranbelastung für europäische Mineralwässer von 0 bis sage und schreibe 153 Mikrogramm pro Liter an. In dieser wissenschaftlichen Studie kommt Deutschland mit Werten von 0,01 bis 24,5 Mikrogramm vergleichsweise gut weg. Bei
Wie sind diese unterschiedlichen Konzentrationen zu erklären? Das Element Uran kommt in der Natur in unterschiedlichen mineralischen Verbindungen vor, in der Luft, im Boden und auch im Wasser. Wird uranhaltiges Gestein von Grund- und Quellwasser durchströmt, so gibt es Uranatome ab, denn Uran zählt zur Klasse der wasserlöslichen Schwermetalle. Bis zu 0,1 Milligramm, also 100 Mikrogramm, können Grund- und Oberflächenwässer enthalten, besonders, wenn sie in Gebieten des Erzgebirges, Fichtelgebirges, Schwarzwaldes, Vogtlandes, Bayerischen Waldes oder des Oberpfälzer Waldes liegen. Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es kritische Proben. Es ist sogar möglich, dass ein bestimmtes Markenmineralwasser bei unterschiedlichen Messungen unterschiedliche Werte von Urankonzentrationen aufweist. Dies lässt sich durch variierende Niederschlagsmengen, die die Grundwasserführung und die Quellmenge beeinflussen, und unterschiedliche Mischungen von verschiedenen mit Uran kontaminierten Entnahmepunkten erklären. Bei
Die EFSA legt in ihrer wissenschaftlichen Stellungnahme dar, dass zehn Mikrogramm Uranbelastung pro Liter Mineral- und
Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Doch das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR widerspricht dem und wiederholt gebetsmühlenartig, zehn Mikrogramm Uran pro Liter Trink- und Mineralwasser seien unbedenklich. Keine politische Kraft hat sich bis heute dafür eingesetzt, generell einen Grenzwert für Uranbelastung von Mineralwässern festzusetzen. Immerhin plant das Bundesgesundheitsministerium eine entsprechende Verordnung für Leitungswasser, geplanter Grenzwert zehn Mikrogramm Uran pro Liter
Zum Zweiten hatte ich auf eine Untersuchung der EFSA hingewiesen, die davon ausgeht, dass zwei Mikrogramm Uran und Uranbestandteile in einem Liter
Aber das ist nur ein subjektiver Eindruck. Ich gehe erst mal davon aus, dass das, was die EFSA in ihrer Studie dargelegt hat, wirklich Stand von Wissenschaft und Forschung ist und dass die anderen Werte, die schon seit Jahren gebetsmühlenartig immer wiederholt werden, diese zehn Mikrogramm, eben nicht mehr zu halten sind. Und selbst die WHO gibt ja mit ihren vier Mikrogramm Uran pro Liter