Search Tips

When you click on one of the segments in the chart, you'll see the paragraphs for this specific period and affiliation

There is not enough data to display.
matches
Link copied

Der marktwirtschaftliche Ansatz, dies über den Preis zu lösen, greift unseres Erachtens aber deutlich zu kurz. Die Feststellung eines sorglosen Umgangs mit Trinkwasser ist auch erst einmal nur eine Feststellung, die es zu belegen gilt. Wir halten sie für so pauschal nicht haltbar. Es wäre für diesen Antrag gut gewesen, auch ein paar politische Leitplanken einzuziehen. Nirgendwo zum Beispiel ist der Bezug auf die Nutzung von Grauwasser hinterlegt, ein wichtiger Aspekt zum Sparen von Trinkwasser, es wäre schön gewesen, das hier noch mit aufzunehmen.

Link copied

dort Trinkwasser zu fördern, auf die Barrikaden gehen. Trinkwasser hört nicht an den Ländergrenzen auf,

Link copied

Die hohen Temperaturen und der Wasserverlust belasten Körper und Geist, und insbesondere ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Kranke, aber auch Kinder leiden besonders. Wer selbst vorgesorgt und ein Getränk dabei hat, ist im Vorteil, aber wie schnell ist dieses aufgebraucht. Andere haben vielleicht nicht daran gedacht oder aus anderen Gründen nichts dabei. Da wirkt doch frisches, kühles Trinkwasser, das im öffentlichen Raum zur Verfügung steht, belebend, und natürlich beugt es gesundheitlichen Folgen vor. Trinkwasser ist zudem eines der am

Link copied

Die Erfahrungen aus anderen Ländern im Süden Europas, aber auch mit Trinkbrunnen z. B. in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen hierzulande zeigen, wie gut diese angenommen werden, und zugleich, wie die Wertschätzung für das hochwertige Lebensmittel im Alltag erhöht wird. Als Klimaanpassungsmaßnahme sind daher öffentliche Trinkwasserbrunnen ein Segen an heißen Tagen, und sie tragen zum freien und kostenlosen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser für alle Menschen bei. Im Übrigen ist dieser Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser als eines der Ziele in der nachhaltigen Entwicklung formuliert, und wir haben uns schließlich als Land Sachsen-Anhalt zu diesen Nachhaltigkeitszielen bekannt.

Link copied

wirklich der Klimawandel. Wir brauchen Hitzeaktionspläne vor Ort. Wir müssen auch über Beschattung vor Ort sprechen. Da müssen Gesundheitsbehörden eingebunden werden. Ich würde mich wirklich freuen, wenn – in Nordthüringen gibt es ja gute Beispiele – andere dem nachfolgen, dass das Schule macht, dass man kostenfreie Zugänge zu öffentlichem Trinkwasser im öffentlichen Raum hat.

Link copied

Das Wildnisflair der Übernachtung auf sogenannten Trekkingplätzen überrascht und begeistert immer mehr Draußen-Sein-Freundinnen und -Freunde hierzulande. In anderen Bundesländern, unter anderem durch den Frankenwald Tourismus an der Grenze zu Thüringen beworben, sind Plätze buchbar. Vor mehr als zehn Jahren machte die Pfalz den Auftakt mit zunächst sieben solcher Trekkingplätze. Inzwischen haben zahlreiche Regionen das denkbar einfache Konzept übernommen. In der Regel gibt es eine Feuerstelle mit rustikalen Sitzgelegenheiten, Platz für bis zu vier Zelte, dazu ein Klohäuschen – fertig. Trinkwasser muss man ebenso wie Proviant selbst mitbringen. Die Plätze liegen alle in der Nähe von Wanderwegen und sind untereinander vernetzt, sodass einem naturnahen Trekkingaufenthalt nichts im Wege steht.

Link copied

Schließlich war uns in der Enquetekommission klar: Trink- und Abwassergebühren müssen bezahlbar bleiben für die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum. Die damalige Landesregierung hat das mit Förderrichtlinien unterstützt. Die Enquetekommission hat sich also aus gutem Grund mit diesem Thema befasst. Der Abschlussbericht der Enquetekommission von 2019 bestätigte die große Bedeutung des Leitbildes, stellte aber auch Handlungsbedarf in weiteren Themenkomplexen fest. Das waren die Themenkomplexe, auf die wir auch jetzt noch schauen müssen: Gebührenentwicklung, Investitionserfordernis, Verweildauer von Trinkwasser in Leitungsnetzen, Klimawandel - Dürrephasen und Starkniederschläge -, aber auch die Struktur der Aufgabenträger, um hier nur einige zu nennen.

Link copied

Letztlich führen Hitzewellen auch zu Übersterblichkeiten. Da wundert mich, dass Frankreich bisher nicht angeführt worden ist. In Frankreich hat man aus der Hitzewelle 2003 gelernt und hatte bei der Hitzewelle 2018 die Sterblichkeit um 90 Prozent reduziert. Dann fragt sich aber, warum man das nicht erwähnt. Dazu gehört auch so etwas, wie die vulnerablen Gruppen telefonisch regelhaft zu kontaktieren, die Belieferung mit Trinkwasser, Beratungsangebote oder auch kommunale Fahrverbote. All das ist teilweise aufgrund mangelnder Ressourcen in Hamburg oder des fehlenden Willens überhaupt

Link copied

Die Versorgung mit Trinkwasser und die Erzeugung von Lebensmitteln müssen dabei Vorrang haben. Nichtsdestotrotz müssen wir uns aber auch bewusst machen, wie kostbar dieses Gut ist und wir müssen damit auch entsprechend sorgsam umgehen.

Link copied

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Da Trinkwasser eines der am besten kontrollierten Lebensmittel und zugleich gesund ist, soll aus unserer Sicht das Programm „Trinkbrunnen für deine Schule“ mit Landesmitteln neu aufgelegt werden.

Link copied

Eine zukunftssichere Trinkwasser-Agenda zu einer Hamburger Wasserstrategie weiterentwickeln – Drs 22/13469 – 6020,

Link copied

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Man kann es gar nicht häufig genug sagen, Wasser ist die Lebensgrundlage für Mensch und Natur, und die Ressource Wasser steht unter einem zunehmenden Druck durch Klimawandel und Schadstoffe. Dabei versorgt HAMBURG WASSER mehr als 2 Millionen Menschen mit Trinkwasser, und – die Kollegin Nunne hat es schon erwähnt – davon sind 37 Prozent aus Niedersachen und Schleswig-Holstein. Es ist dabei allerdings anzumerken, der Grundwasserkörper ist teilweise in einem schlechten Zustand; vier der Hamburger Grundwasserkörper mit Trinkwassergewinnung sind davon betroffen, unter anderem mit Pflanzenschutzmitteln und Nitrat belas

Link copied

tet. Hamburg fördert mittlerweile sein Trinkwasser zu 100 Prozent aus Grundwasser. Der einsinkende Grundwasserspiegel verstärkt zusätzlich die Konflikte in der Nutzung zwischen Industrie, Haushalten und Landwirtschaft. Und es ist gut, sich damit dann in Form eines Antrags auseinanderzusetzen.

Link copied

Hinzu kommt, dass Mineral- und Tafelwasser von der Quelle bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchen sehr weite Wege zurück- legen. Abfüllen und Transport verursachen somit etwa tausendmal mehr CO2-Emissionen als die gleiche Menge Trinkwasser, das direkt aus der Leitung kommt. Die Vorteile liegen also klar auf der Hand.

Link copied

Erstens. In Hessen ist seit dem Jahr 2003 ein deutlicher Rückgang der Grundwasserneubildung zu beobachten. In der Klimakrise müssen wir unser Grundwasser besser schützen. Niederschlagswässer von versiegelten Flächen in die Kanalisation zu leiten, ist das Gegenteil von Grundwasserschutz. Damit müssen wir endlich aufhören. Der größte Teil der Niederschlagswässer muss zur Verbesserung der Grundwasserbildung versickern können oder anstelle von Trinkwasser als Brauchwasser genutzt werden. Um dies besser zu fördern, fehlen uns die Anreize im Gesetz. Auch vorgereinigte Niederschlagswässer sollten nicht kostenfrei in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen, wenn es die Möglichkeit zu einer alternativen Nutzung gibt.

Link copied

Stattdessen herrscht Konkurrenz um Wasser unter den Kommunen. Die einen – z. B. Frankfurt – beziehen Wasser aus dem Vogelsberg, wo jetzt auch die Ressource knapp wird. Das wichtigste Gewinnungsgebiet hat inzwischen bis zu 70 % seiner Quellen verloren. Dagegen gab es in den letzten Jahren Protest vonseiten der Umweltschutzverbände. Die Kritik ist auch vollkommen berechtigt: Es wird wertvolles Trinkwasser aus dem Vogelsberg in Frankfurt für die Toilettenspülung und im Hochtaunuskreis für die Pools der Reichen genutzt – was für eine Verschwendung dieser wichtigen Ressource.

Link copied

Den Konzernen wird im Übrigen Wasser europaweit spottbillig hinterhergeschmissen. Privatpersonen zahlen im Durchschnitt siebenmal so viel für ihr Trinkwasser. Damit muss endlich Schluss sein. Wir brauchen in Hessen, bundesweit und in Europa ein solidarisches System der Wasserversorgung und Wasserschonung.

Link copied

Die Papendorfer Agrargenossenschaft wirtschaftet in einer Trinkwasserschutzzone Warnow, deren Messwerte für die Nitratbelastung weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegt. Die Warnow versorgt also die Stadt Rostock mit aufbereitetem Oberflächenwasser für das Trinkwasser. Aber wieso das in einem Trinkwasserschutzgebiet, wenn alle Grenzwerte des Oberflächengewässers eingehalten werden, auch auf den Zustand des Grundwassers ankommt, und wenn dann zwingend Vorschrift ist, dass der gesamte Grundwasserkörper als Rotes Gebiet auszuweisen ist, erschließt sich mir das dann doch. Es kommt eben nicht darauf an, ausschließlich Oberflächenwasser zu schützen, sondern eben auch unsere wertvollste Ressource, das Grundwasser.