schen Ried können nicht die alleinige Lösung für den Wasserbedarf im Ballungsraum Rhein-Main sein. Da haben wir einen Dissens. Der Import von
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen, meine Herren, liebe Gäste! Unser Umgang mit Wasser muss sich deutlich ändern. Dass wir unsere Flüsse renaturieren, unser Grundwasser nicht mit Abfällen aus der Kaliindustrie oder mit Nitrat belasten dürfen, dass wir mehr Versickerungsflächen und einen besseren Hochwasserschutz brauchen, dass die Flächenversiegelung gestoppt werden muss, dass die Klärwerke besser werden müssen, dass wir sparsamer mit Grund- und
Herr Präsident, ich beginne noch einmal. – Wenn GRÜNE und CDU für Neubaugebiete die Pflicht zur Nutzung von Brauchwasser ablehnen würden, dann wäre das tatsächlich eine erschreckende Fehlentscheidung. Unser
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir müssen nicht mehr
Ich will noch einen Punkt am Ende hinzufügen: Wenn wir über die Sicherheit in den Justizvollzugsanstalten sprechen, dann reden wir vor allen Dingen auch über die Lebensmittel-,
GRÜNE und CDU wollen prüfen, wie die Einführung von Brauchwassernutzungs- und Zweileitungssystemen in den Kommunen schneller umgesetzt werden kann. Das haben einige Kommunen in Hessen für Neubaugebiete bereits gemacht. Warum macht die Landesregierung die Nutzung von Brauchwasser in einem ersten Schritt für Neubaugebiete nicht zur Pflicht? Warum setzt sie die Nutzung von Brauchwasser zur Toilettenspülung in allen öffentlichen Gebäuden nicht bis spätestens 2035 um? Kein
Strom und Heizen sollten kein Luxus sein, sondern sie sind existenzieller Bedarf wie eine Wohnung oder
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, verehrte Gäste! Wir haben jetzt das neunte zu trockene Frühjahr in Folge. Einige Kommunen wie die Hochtaunusgemeinde Königstein haben bereits seit Wochen mit
Wir müssen jetzt so schnell wie möglich so viel
Wenn wir dann konkret werden und die Pläne und Konzepte mit Fristen und Zuständigkeiten verbindlich machen wollen, lehnen Sie unsere Anträge ab, so wie unseren Antrag betreffend konkrete Sicherung der Lebensgrundlage Wasser – schade. Die Zeit für Planspiele ist nämlich schon lange vorbei. Sie müssen endlich in die konkrete Umsetzung kommen, bevor wir anfangen müssen, Gemeinden mit
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Ich bin mindestens genauso überrascht über die Kürze der Antwort wie Sie. Mich würde tatsächlich interessieren - wenn die Landesregierung die Wasserversorgung von 170 000 Menschen nicht in Gefahr sieht -, wie dann der Wasserverband Strausberg-Erkner überhaupt in die Lage kommt, zu sagen, dass die Versorgung mit
Hohe Nitratkonzentrationen auf den Feldern sind ein Umweltproblem, gefährden unser
Um die Landesregierung zur Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben zu treiben, haben wir jetzt einen Aspekt unserer Forderung in einen Gesetzentwurf gegossen. Laut Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung soll – ich zitiere – „die Einführung von Brauchwassersystemen in Industrie- und Wohnanlagen“ forciert werden. Wir haben diese beschleunigte Einführung in Hessen abgefragt. Die Antworten waren: Die Umweltministerin weiß nicht, wie viele Brauchwassernetze es in Hessen gibt. Sie weiß nicht, wie viele Brauchwassernetze in ihrer Amtszeit in Betrieb genommen worden sind. Sie weiß nicht, wie viel
Auch die Landwirtinnen und Landwirte wissen, dass es darauf ankommt, Dünger zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und Form auszubringen, sodass wir das Nitrat nicht später aus unserem
Es wurde schon gesagt, der Gaspreisdeckel ist wichtig. Wir brauchen eine Entmachtung der Strombörse, wir brauchen die Abschaffung des Merit-Order-Verfahrens. Denn wie würde zum Beispiel eine Wasserbörse aussehen, bei der das
Die Fraktionen von GRÜNEN und CDU sind sich aber auch einig, dass die Nutzung von Brauchwasser noch nicht einmal für Neubaugebiete verbindlich sein soll. Gleichgültig, ob der Rückgang der Grundwasserneubildung ein langfristiger Trend ist oder nicht – das mögen einige der AfD-Kollegen bezweifeln –, durch den Klimawandel steigt unser Wasserverbrauch. Durch eine längere Vegetationsperiode verdunstet mehr Wasser durch die Pflanzen. Beides geht zulasten des vorhandenen Grundwassers. Die Vorsorge ist die Mutter der
Meine Damen und Herren, wir müssen heute damit anfangen. Wenn die Brunnen erst trockengefallen sind und die Flüsse kein Wasser mehr führen, dann ist es zu spät, um hektisch zu handeln. Wir haben uns im Ausschuss über die Kostenfrage unterhalten. Ja, ein zweites Leitungsnetz zur Toilettenspülung erhöht die Baukosten. Dass Wohnen dadurch aber nicht mehr zu bezahlen sei, ist nachweislich falsch. Auch das haben uns die Expertinnen und Experten in der Anhörung vorgerechnet. Wird das Leitungsnetz von Anfang an mitgeplant, dann geht es um wenige Hundert Euro Mehrkosten pro Wohnung. Weil Brauchwasser billiger ist als
GRÜNE und CDU setzen aber weiter auf Freiwilligkeit. Das Prinzip der Freiwilligkeit schützt die Ressource nicht und ist unsolidarisch. Wenn es nicht verbindlich geregelt wird, werden nur Kommunen mit Wassermangel ein zweites Leitungsnetz aufbauen. Für diejenigen, die im Wasser schwimmen oder die in der Wasserversorgung an eine Ringleitung angeschlossen wurden, gibt es kaum Motivation für den Mehraufwand. Das könnte die Landesregierung, wenn sie wollte, beenden. Das macht sie aber nicht, weil ihr Hessenwasser auf den Füßen steht. Hessenwasser verdient nämlich mit dem
Kommunen auf
Wenn Schwarz-Grün der Meinung ist, dass unser Gesetzentwurf schlecht ist, dann sollen sie doch bitte einen besseren vorlegen. Hauptsache ist, dass wir endlich anfangen,
Den LINKEN geht es an dieser Stelle nicht um die Frage, ob Sie an dieser Stelle zustimmen oder nicht. Natürlich wäre das notwendig und erforderlich. Alle an der Anhörung Beteiligten haben das auch so definiert. Es geht nicht darum, ob Sie heute zustimmen oder nicht zustimmen. Es geht uns darum, dass wir so schnell wie möglich klimasicher dieses Wasser vorhalten und nicht weiter
Meine Damen und Herren, das ließe sich noch weiterführen. In Malawi wurden seit März dieses Jahres 7.500 Cholerafälle mit über 214 Toten registriert – laut UN der größte Ausbruch seit zehn Jahren. Dass Choleraerkrankungen mit sauberem
Wir mssen unsere Wasserversorgung klimasicher umbauen, die Klärwerke energetisch sanieren, diese mit einer vierten Reinigungsstufe ausbauen, die Versalzung der Werra beenden, die Verbreitung von multiresistenten Keimen in den Gewässern stoppen und so viel