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Wir haben auch nach wie vor nichts über ein gemeinsames Vorgehen bei der Nitratbelastung der Böden rund um Schleswig-Holstein und Hamburg gehört, die uns in einen Zangengriff nehmen und auch unser Trinkwasser, wie wir dem letzten Trinkwasserstatusbericht entnehmen konnten, zwangsläufig gefährden könnte.

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Meine Damen und Herren! Dass Glyphosat in den menschlichen Organismus gelangt, ist unstrittig. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Jahr 2016 die Ergebnisse einer Untersuchung von 2 000 Freiwilligen veröffentlicht, die ihren Urin auf Glyphosatrückstände haben untersuchen lassen. Dabei wurde Glyphosat in 99,6 % der Proben festgestellt, noch dazu in wesentlich höheren Konzentrationen als der zulässige Grenzwert für Trinkwasser.

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Zuvor war bereits Glyphosat in Bier nachgewiesen worden. Und es liegt nahe, dass Glyphosat auch über Nahrung und Trinkwasser aufgenommen wird. Deshalb muss der direkte Eintrag in die Lebensmittelkette endlich unterbunden werden.

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besorgniserregend bzw. dramatisch, weil zuviel Huminsäure in das Trinkwasser eingetragen wird. Kalkung von Wäldern war sicherlich viele Jahre ein angemessenes Mittel, um die im Boden befindlichen Konzentrationen an Sulfat abzubauen. Im Moment scheint es ein Umkippen der Böden zu geben, und offenbar verändert Kalkung den Bodenchemismus mit Folgen wie Verlust von Kohlenstoff durch Humusabtrag. Interessant wäre sicherlich in diesem Zusammenhang, inwieweit damit eine Artenverschiebung der Waldgesellschaft verbunden ist, beginnend bei der Mikroorganismenzusammensetzung bis zur Biodiversität der niederen Tiere und Pflanzen.

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Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich habe mit Schrecken Ihre Pressemitteilung zur Kenntnis genommen. Dort haben die Kollegen Zschocke und Günther die Kleine Anfrage zur Stickstoffkonzentration in den verschiedensten Verbindungen in sächsischen Grundwassermessstellen ausgewertet. Das ist per se nicht schlimm. Aber was die Kollegen mit den übermittelten Daten des Umweltministeriums angefangen haben und was sie offenbar heute für die Aktuelle Debatte nutzen, das halte ich gelinde gesagt für grenzwertig, gefährlich in der Argumentation und inakzeptabel, denn Grundwasser ist nicht gleich Trinkwasser.

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Von den Nitratgehalten in Grundwassermessstellen auf die Qualität von Trinkwasser in Sachsen zu schließen, ohne einen einzigen Bezug hierfür vorzulegen, sondern unmittelbar Äpfel mit Birnen zu vergleichen und Panik unter der Bevölkerung zu verbreiten, ist und bleibt für mich grenzwertig. Durch diese Themenvermischung führen Sie die berechtigte Kritik an den Stoffeinträgen aus der Landwirtschaft nämlich ad absurdum.

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Vielen Dank, Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe ja gesagt, ich will einmal die Stickstoffdiskussion unterbrechen und ein paar Beispiele nennen, wo wir in den nächsten Jahren wirklich qualitative und quantitative Grundwasserprobleme haben werden, die sich vielleicht auch auf das Trinkwasser auswirken.

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Spätestens seit 2015 diskutiert man über eine vierte Reinigungsstufe im Abwasser. Seit 2016 läuft ein Stakeholder-Workshop, eine Diskussion um die Mikroschadstoffstrategie auf Bundesebene, um den Eintrag von Arzneimittelrückständen, Pflanzenschutzmitteln, Bioziden, Waschmitteln usw. in die Umwelt zu verringern, weil sie manchmal in das Trinkwasser übergehen.

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Die Schäden, die unsere Wasserversorgung anrichtet, die Schäden, die dadurch entstehen, dass wir nach wie vor im 21. Jahrhundert unsere Toiletten mit Trinkwasser spülen, sind ungleich viel höher, eigentlich irreparabel und längst nicht mehr zeitgemäß.

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Es ist ein altes Haus, und ich habe die Anlage nachgerüstet. Das ist machbar. Es ist auch im alten Bestand machbar, und es ist erst recht in Neubaugebieten machbar. Das sind die Punkte, die wir hier dringend beraten müssten und wo wir schauen müssten, dass wir ganz schnell zu Lösungen kommen. Das wäre dann nämlich nachhaltig, und das ist notwendig. Das ist etwas, was die Zeit heute fordert. Damit können wir dann wirklich Trinkwasser sparen. Dadurch vermeiden wir an ganz vielen Stellen, dass wir immer wieder lange Rohrleitungen benötigen, wodurch es dann zu solchen Versorgungssituationen kommt. Wenn Sie im wahrsten Sinne des Wortes den ländlichen Raum austrocknen, dann verschärfen Sie damit nur den Zuzug in die Städte und damit die exponentiell ansteigende Problemkonzentration in den hessischen Städten, wie z. B. die Wohnungsnot.

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Im Jahr 2011 hat das Umweltbundesamt 23 Wirkstoffe aus Arzneimitteln im Trinkwasser entdeckt, 55 Wirkstoffe im Grundwasser, und bei Seen und Flüssen liegt die Zahl der Wirkstoffe sogar im dreistelligen Bereich. Sicher nachgewiesen wurden bis dahin etwas über 150 Wirkstoffe.

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Bereits zum zweiten Mal fragen wir das hessische Umweltministerium, ob auch an anderen hessischen Haldenstandorten Giftstoffe mobilisiert werden können. Ein Jahr, nachdem die Problematik öffentlich geworden ist, aber sechs Jahre, nachdem die hessischen Behörden von der Wasserverseuchung erfahren haben, erhalten wir als Antwort, dass die mögliche Freisetzung von Schwermetallen und Aluminium an anderen Haldenstandorten – ich zitiere – „derzeit nicht bewertet“ ist. Viele Millionen Kubikmeter Trinkwasser können gefährdet sein, und die hessischen Behörden schaffen es mehr als sechs Jahre lang nicht, herauszufinden, ob das so ist. Das ist doch unfassbar. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass so etwas in diesem Land passieren kann. Hier passiert es aber tatsächlich.