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Es geht also um das Wassersparen. Es geht darum, das Trinkwasser effizienter einzusetzen. Es geht auch darum, Alternativen zu finden, damit man das Trinkwasser nicht nur dem Grundwasser entnimmt. Vielmehr kann man beispielsweise mehr Trinkwasser aus den Flüssen, dem Rhein und dem Main – natürlich aufbereitet –, generieren.

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Wasser ist für uns Menschen und für die Natur unabdingbar. Das Grundwasser, das unter der Erde ist, sieht man nicht. Es wird ein bisschen verdrängt. Ich sage einmal: Die Situation des Grundwassers muss wirklich mehr in unser Bewusstsein gelangen. Denn in Zeiten der Klimakrise wird es nicht für immer und ewig sein – es ist schon jetzt nicht immer so –, dass der Bevölkerung sauberes und frisches Trinkwasser immer und überall zur Verfügung steht. Das haben wir in den Jahren 2016 bis 2018 festgestellt, als es eine besondere Trockenheit gegeben hat. Da hatten wir nicht überall in Hessen immer Trinkwasser verfügbar. Das ist ein Problem, um das wir uns kümmern müssen.

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2019 ist in diesen Dialogforen ein Leitbild entstanden. Mit dem wurde gesagt, wohin es beim Thema Wasser im umfassenden Sinne gehen soll. Es geht nämlich darum, dass wir Wasser sparen müssen. Gutes Trinkwasser soll nicht weiterhin den Kanal hinuntergespült werden. Es soll vielmehr tatsächlich für das genutzt werden, für das es gedacht ist, nämlich zum Trinken. Viel Trinkwasser fließt in die Autowäsche und das Rasensprengen. Die Pools werden gefüllt. Das Wasser wird einfach die Toilette heruntergespült. Das ist nicht der Sinn und der Zweck.

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Die Umsetzung des Leitbilds ist jetzt in vollem Gang. Kommunale Wasserkonzepte werden in Hessen erstmals gefördert werden. Das bedeutet für die Kommunen, die sagen: „Ja, wir wollen uns darum kümmern, wie viel Trinkwasser und wie viel Grundwasser wir haben“, ganz konkret etwas. Es geht darum, wo wir das Wasser natürlich versickern lassen können, damit es eben nicht direkt in die Kanäle und die Bäche fließt. Damit wird auch Hochwasserschutz betrieben. Man wird dann in den Kommunen einmal einen Istzustand haben, was das Thema Wasser betrifft. Es geht aber auch um Prognosen und konkrete Handlungsempfehlungen, um Wasser einzusparen. Beispielsweise soll Brauchwasser genutzt werden.

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In Neubaugebieten könnte man Zweileitungssysteme einrichten. Überall, wo neu gebaut wird, kann man über die Bauleitplanung sagen: Da machen wir ein Zweileitungssystem, damit eben Brauchwasser und kein wertvolles Trinkwasser für die Toilettenspülung genutzt wird.

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Der extrem trockene Sommer 2022 hat erneut gezeigt, dass in einigen Regionen Bayerns selbst das Trinkwasser knapp werden kann. Auch diese Situation wird in Zukunft häufiger und extremer eintreten. Deshalb braucht es Notfallpläne für Zeiten der Wasserknappheit.

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Neben dem Erhalt der alten Bäume und dem Schutz der Frischluftschneisen müssen wir zusätzlich für die Kühlung unserer Städte und Gemeinden Flächen entsiegeln und neue geeignete Baumstandorte finden. Dazu kommt, dass längere Trockenperioden zu einem massiven Anstieg von Wald- und Flächenbränden führen. Daher müssen wir unsere Feuerwehren besser ausstatten. Außerdem brauchen wir etwas Altmodisches, das es früher überall gab, nämlich Löschteiche. Wir brauchen an vielen Orten möglichst dezentral gelegene Löschteiche, damit beim Löschen nicht auf Trinkwasser zurückgegriffen wird und wir gespeichertes Löschwasser zur Verfügung haben. Und: Unsere Feuerwehren müssen möglichst gut ausgestattet werden; denn vor allem in Nordbayern nehmen in den Sommermonaten die Waldbrandeinsätze exorbitant zu.

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Was für eine tolle Errungenschaft. Wir wollen, dass es auch in Zukunft so bleibt, wir wollen, dass sich niemand Sorgen um Trinkwasser machen muss. Diese Berichtsdrucksache ist eine gute Gelegenheit, uns alle daran zu erinnern, wie wichtig achtsamer Umgang mit Wasser ist, gerade im vor uns liegenden Sommer. Wir wollen, dass Sie, ich, dass alle Menschen in Hamburg zum Wasserhahn gehen können, sofort, beinah kostenlos und in bester Qualität.

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Damit wir auch in Zukunft völlig selbstverständlich Trinkwasser haben, haben wir vorgesorgt. Denn die Qualität unseres Trinkwassers ist bedroht. Insektizide wie Glyphosat oder übermäßiger Dünger, die oft auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden, sind Giftstoffe für unser Grundwasser. Die Wasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer ist darum ein wertvolles Instrument für Aufklärung und Unterstützung. Bis vor Kurzem galt diese Beratung allerdings nur für Betriebe in Wasserschutzgebieten. Wir alle wissen, dass sich Wasser nicht in Grenzen auf Landkarten begrenzt, auch außerhalb von Wasserschutzgebieten kann unser Wasser verschmutzt werden. Deshalb haben wir im November letzten Jahres beschlossen, die Wasserschutzberatung auszuweiten. Alle landwirtschaftlichen Betriebe in Hamburg, auch Gartenbaubetriebe, ob konventionell oder Bio, sollen hier Anspruch auf fachlich-kompetente Unterstützung haben, etwas, was gerade auch bei den hohen Kosten für Düngemittel jetzt doppelt wichtig ist. Deshalb bedeutet die jetzt startende Umsetzung unseres Antrags weniger Düngemittel, und das kommt der Umwelt zugute und bringt gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile.

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Darüber hinaus sollen ab 2023 weitere Beratungsmaßnahmen wie Klima- und Ressourcenschutz dazukommen – alles Maßnahmen, die in Zeiten von abnehmendem Grundwasser extrem wichtig sind. So gelingt es, unser gemeinsames Trinkwasser zu schützen.

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Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um als Landwirt einen Blick auf das wichtigste Lebensmittel zu lenken, das wir haben, nämlich auf unser Trinkwasser.

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gleichzeitig schädliche Auswirkungen auf das Grund- und Trinkwasser zu vermeiden. Deshalb haben wir auch die genannte Pilotförderung in den damaligen Haushaltsberatungen mitgetragen.

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Ukrainerinnen und Ukrainer können nicht einmal mehr mit dem Nötigsten versorgt werden, nicht mit Nahrung, nicht mit Trinkwasser, nicht mit Medikamenten. Tausende werden zu Opfern: Soldaten, Zivilisten und auch Kinder, deren Leid uns besonders anrührt.

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„Beim Fracking muss dem Sicherheitsaspekt höchste Priorität eingeräumt werden. Genehmigungen dürfen nur erteilt werden, wenn erhebliche Risiken für Mensch und Natur vollständig ausgeschlossen werden können. Grund- und Trinkwasser müssen besonders geschützt werden.“

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Ressourcen, die für unser menschliches Wohlergehen unerlässlich sind, Ressourcen wie Trinkwasser, gesunde Böden, Artenvielfalt, Ressourcen, denen wir keinen ausreichenden Wert, keine angemessenen Preise zuordnen. Wir als Gesellschaft erwarten, dass die begrenzten Mittel unseres Haushalts klug verwaltet werden, verletzen aber

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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! So wie unsere Großeltern vorausschauend viele Talsperren und Wasserwerke in Sachsen gebaut haben, sind wir heute in der Pflicht, für unsere Kinder und Enkel vorzusorgen. Die Großeltern haben uns ein hervorragendes System der Wasserversorgung überlassen; Herr Wähner hat es beschrieben. Wir nutzen in Sachsen täglich knapp 600 000 Kubikmeter für Trinkwasser in hervorragender Qualität, über 60 % aus Grundwasser und Uferfiltraten, knapp 40 % aus Talsperren.

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Schauen wir uns das Grundwasser in MecklenburgVorpommern an! 6 von 51 Grundwasserkörpern mussten allein aufgrund von Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln in den schlechten chemischen Zustand eingestuft werden. Das ist neu, denn 2015 war noch kein einziger Grundwasserkörper derart durch diese Chemikalien belastet. An 62 Messstellen überschreiten die nicht weniger gefährlichen Abbauprodukte der Pflanzenschutzmittel die gesundheitlichen Orientierungswerte. Das sind flächendeckende Befunde, die zeigen, Pflanzenschutzmittel sind leider im Grundwasser seit Jahren präsent, in jedem Grundwasser, aus dem wir unser Lebensmittel Nummer eins, das Trinkwasser, beziehen.

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Zu viel Düngemittel auf den Äckern führt dazu, dass unser Grundwasser verseucht. Wir können nicht einfach sagen, wir machen so weiter, wie wir es gemacht haben, weil es nicht funktionieren wird. Wir werden kein Trinkwasser mehr haben. Das müssen auch Sie aus dieser Ecke rechts von mir erkennen.