Aber gerade weil Trinkwasser ein so wichtiges Gut ist, müs sen wir eine Versorgung damit sicherstellen. Gerade weil Trinkwasser ein so wichtiges Gut ist, müssen wir das Prob lem ursächlich angehen, und das erreichen wir mit konsequen tem Klimaschutz.
Für die Gesundheit ist darüber hinaus die Wasserqualität bei der Trinkwasserversorgung wesentlich. Ich muss sagen, es ist kaum zu glauben, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht nur notfallmäßig, sondern überwiegend leitungsgebunden ermöglicht wurde. Wenn irgendetwas fehlt, geht es überwiegend um die verfügbare Wassermenge. Beispielsweise trifft das zu, wenn gelöscht werden müsste. Dann kann aufgrund des Fehlens des Drucks der Wasserbedarf nicht immer aus der Leitung gedeckt werden. Auf jeden Fall ist die Trinkwasserversorgung gewährleistet. An den Stellen, an denen das beim Wasserzweckverband Eifel Ahr, bei den Stadtwerken Bad NeuenahrAhrweiler oder in Bad Sinzig noch nicht erreicht wurde, sind die Arbeiten im Gange. Die derzeit provisorisch vorhandenen Leitungen werden winterfest gemacht. Auch hier kann man große Fortschritte in kurzer Zeit feststellen.
Wir Hamburger:innen haben heute vergleichsweise fantastische Verhältnisse. Durchschnittlich verbrauchen wir im Alltag etwa 114 Liter frisches Trinkwasser, das aus 16 Wasserwerken und in 11 000 Kilometern Wasserleitungen direkt zu uns kommt. Und auch unsere Wasserqualität ist nicht zu beanstanden. Ja, es geht uns gut gerade. Wir konnten in dieser Pandemie regelmäßig Hände waschen, und wir freuen uns vielleicht auch in den nächsten Tagen über den Sprung ins kalte Nass.
Aber lassen Sie uns diese Situation nicht nur wertschätzen, sondern auch vorausschauen, denn die Ressource in dieser wachsenden Stadt ist kostbarer geworden. So dokumentierte HAMBURG WASSER jüngst mit den Daten von 2020, dass der Versorger mehr Trinkwasser abgab, als wieder ins Klärwerk eingeleitet wurde. Und morgen ist der Welttag für die Bekämpfung der Wüstenbildung und der Dürre. Er macht auf die Folgen wie Armut, Hunger und Flucht aufmerksam.
Wasser spielt im Zuge der Klimakrise eine besonders wichtige Rolle, denn es gehört zur Grundversorgung. Diese Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Trinkwasser, aber auch mit Brauchwasser und Energie gilt
Über weitere Themen ist hier schon geredet worden. Die CDU will die Wasserzähler abschaffen – verstehe ich nicht, was das soll. Möglicherweise haben Sie Streit mit der Wasserzählerindustrie. Wir wollen die weiter behalten. Hier ist schon darauf hingewiesen worden: Wasserzähler dienen der Klarheit, dienen auch der Einsparung von Trinkwasser. Das wollen wir beibehalten.
Mehr Wasserschutzberatung in der Landwirtschaft, darum geht es heute in diesem Antrag, und das ist überhaupt kein Nischenthema. Unser Trinkwasser aus Hamburger Boden muss so gut bleiben, wie es heute ist. Gleichzeitig ist die Sicherung des Agrarstandorts Hamburg ein wichtiges Anliegen. Fast 20 Prozent von Hamburg sind landwirtschaftliche Flächen. Mit diesem Antrag unterstützen wir Landwirt:innen genauso wie die Natur und haben dabei
Da ist eine Pandemie eine akute Bedrohung für den kontinuierlichen Schichtbetrieb. Dank des außergewöhnlichen Einsatzes der dort Beschäftigten war zu keinem Zeitpunkt die Versorgung mit Trinkwasser, mit Strom, mit Gas gefährdet.
Lassen Sie mich auch zur kommunalen Ebene kommen. Unsere Städte und Gemeinden erbringen täglich große Leistungen zur Absicherung der Daseinsvorsorge: gute Kitas und Schulen, sauberes Trinkwasser, Müllbeseitigung oder die Pflege des öffentlichen Grüns. Deshalb hat das Land in der Krise die Kommunen mit einem Rettungsschirm unterstützt. Die Teilentschuldung der Kommunen in Haushaltssicherung soll fortgesetzt werden. Dafür stehen weiterhin jährlich Mittel in Höhe von 11 Millionen Euro zur Verfügung.
Denn um eine garantierte Qualität zu haben, müssen gewisse Anforderungen an das Trinkwasser erfüllt sein, und dafür sorgt die Trinkwasserverordnung.
Kurz gesagt: Wasser ist nicht gleich Wasser, und nicht jede Art von Wasser ist gleich Trinkwasser. Flächendeckend Zis ternen aufzustellen reicht also nicht. Damit können wir weder die erforderliche Qualität gewährleisten noch den mengenmä ßigen Bedarf unserer kommunalen Wasserversorger decken.
Was aber hilft für die nachhaltige Sicherung der Trinkwasser versorgung? Zum einen sind das sinnvolle Investitionen in die drei Säulen der Wasserversorgung in Baden-Württemberg. Dies sind die örtlichen Wasserversorger, die Gruppen- und die
Es wird mehr Bewegungsförderung in Thüringer Kindertageseinrichtungen und Schulen eingefordert ebenso wie ein Verbot – hört, hört! – des Verkaufs von Süßigkeiten, ungesunden Snacks und gesüßten Getränken in Schulen und in Kindergärten und es soll in Schulen einen kostenfreien Zugang zu Trinkwasser geben.
Ich muss sagen, ich fand es zum Teil doch wirklich sehr einleuchtend. Es ging dabei um das besonders saubere Tiefengrundwasser, das Coca-Cola nun in Plastikflaschen als Tafelwasser „ViO“ verkaufen möchte. Es wurde gesagt: Eigentlich müssen wir in Anbetracht der Tatsache, dass häufig Grundwasser immer stärker belastet ist, doch dieses besonders reine Wasser schützen, um damit Trinkwasser in Zukunft vielleicht mischen, also aufbereiten zu können, also keine Gewinnerzielungsabsicht, sondern Daseinsvorsorge für alle! Ich finde, das ist ein berechtigter Ansatz.
Diese naturschutzfachlich sinnvollen Lösungswege werden wir als Fraktion kritisch begleiten. Eine Instrumentalisierung des Naturschutzes gegen die Produktion von regenerativer Energie, wie in dem vorliegenden Antrag, lehnen wir hingegen entschieden ab, insbesondere dann, wenn hier an der Westringkaskade ohne eine wesentliche Inanspruchnahme von neuen Flächen und der Nutzung von nicht mehr benötigtem Trinkwasser erneuerbarer Strom erzeugt werden kann. Bei der weiteren
Wir GRÜNE haben Ihnen in den Haushaltsberatungen rechtzeitig die Klimamilliarde auf den Tisch gelegt und konkret umzusetzende Investitionen in allen Sektoren benannt: Schutz von Trinkwasser und Böden, ökologische Landwirtschaft, Energiesystem der Zukunft, Verkehrswende. Scheuen Sie sich bitte nicht! Schauen Sie noch einmal nach; denn so würde nachhaltig gehandelt, so geht Generationengerechtigkeit.
Herr Glauber, Sie haben es erkannt: Wasser ist ein lebenswichtiges Umweltgut. Wasser ist von herausragender Bedeutung. Das zeigt schon die Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000. Die hat Ihnen vorgegeben, das Grundwasser als Quelle für Trinkwasser sowie die Fließgewässer und Seen und auch die davon abhängigen Lebensräume zu schützen. Obwohl jetzt schon 20 Jahre ins Land gegangen sind, ist die Wasserrahmenrichtlinie nicht wirklich umgesetzt. Der gute ökologische Zustand ist kaum erreicht. 2015 hatten Sie 15 %. Das war der erste Zeitraum, in dem dies erreicht werden sollte. Auf eine Anfrage haben Sie erklärt: Bis 2027 erreichen wir es bei 32 % der Flusswasserkörper vielleicht. – Das heißt, 68 % sollen bis zum Ende des letzten Zeitraums nicht erreicht werden. Sie werden sich da genauso eine Klage einfangen, wie Sie das schon jetzt bei den FFH-Gebieten tun.
Sehr geehrtes Präsidium, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ja, auch wir wollen die Schweinehalter unterstützen, aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass sich Strukturbrüche nicht verhindern lassen werden. Eine ehrliche Analyse der Situation ist die Grundlage für einen zukunftsfähigen und erfolgreichen Weg der Schweinehaltung in Bayern. Die aktuellen Probleme sind gewaltig: immer weiter sinkende Schlacht- und Fleischpreise, die Düngeverordnung, die Nitratbelastung in Grund- und Trinkwasser, die Änderung der Haltungsbedingungen hin zu mehr Tierwohl, die Abhängigkeit vom globalen Markt, Corona, Schlachtstau und Afrikanische Schweinepest. Deshalb gilt es jetzt, die Probleme an der Wurzel zu packen. Wir müssen den Blick nach vorne richten und gemeinsam Lösungen aufzeigen, damit auch noch in Zukunft Schweinehaltung in Bayern betrieben werden kann.