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Vielen Dank für die Ausführungen. - Sie haben wie ich die Gefährdungsabschätzung angesprochen, die ja wahrscheinlich nach diesem Dürresommer vorliegen wird. Gleichzeitig ist die Gefährdungsabschätzung die Notfallmaßnahme, jetzt kommt sie aber etwas später, als der Fall möglicherweise eintritt. Ist das jetzt so zu verstehen, dass die Bereitstellung von Trinkwasser eine mögliche Notfallmaßnahme darstellt? Wie wäre sie zu finanzieren? Ich weise darauf hin, dass der Immissionsrichtwert von 280 mg/l in Neubrück seit dem Herbst durchgängig überschritten worden ist. Es ist klar, dass der Wert im Trinkwasser im Moment noch gehalten werden kann, aber wir wissen eben nicht, ob sich das verschärft.

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Zweiter Bereich: unser Trinkwasser. Der Schutz des Trinkwassers – es ist richtig, das ist unsere wertvollste Ressource – ist für Sie nicht einmal Nebensache. Ich sage das so deutlich. Der Nitrateintrag bleibt bei fast einem Viertel der Messstellen auf einem hohen kritischen Wert. Bei 10 % wird der europäische Grenzwert sogar überschritten. Nur 5 % der Landesfläche in Bayern sind aktuell Trinkwasserschutzgebiete. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg sind es 26 %. Trotz Hunderter Anträge für die Erweiterung von Wasserschutzgebieten stärken Sie nicht den Wasserwirtschaftsämtern den Rücken, Sie stärken auch nicht den Landräten den Rücken, sondern Sie ducken sich weg und schieben die Verantwortung ab. Deutschlandweit haben wir den allergrößten Stau an Anträgen. Das spricht nicht dafür, dass Ihnen viel am Schutz unseres wichtigsten Lebensmittels liegt, dem Trinkwasser.

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Noch schneller als den globalen Meeresspiegelanstieg spüren wir andere Folgen des Klimawandels. Die globalen Folgen sind heute schon sichtbar, aber was wir sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Uns drohen Hitze, Dürren, Überflutungen, Wetterextreme und humanitäre Katastrophen in bisher unbekanntem Ausmaß. Kriegerische Auseinandersetzungen um fruchtbare Böden, um Trinkwasser oder Lebensraum. Hunderte Millionen Menschen werden wegen des Klimawandels fliehen müssen. Ganz abgesehen von den beschriebenen existenziellen Fragen durch Kipppunkte sollte das Ausmaß des Leids, das wir mit unserer Klimapolitik verursachen, Grund genug sein, drastisch umzusteuern.

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Wenn nun der Bauernverband ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen fährt, dann hat das nichts mit der Ursachenbekämpfung zu tun, sondern das soll nur Zeit gewinnen. Die AfD spielt dieses Spiel mit, aber wir, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir GRÜNE tun das nicht. Wir kämpfen für unser Lebensmittel Nummer eins; wir kämpfen für ein sauberes und gesundes Grund- und Trinkwasser.

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Und wenn Sie, Herr Malsch, meinen, dass jetzt in Moria alles bestens wäre, weil geholfen würde, dann wissen Sie, glaube ich, nicht, was dort im Moment passiert. Wer kritisiert, dass wir 500 Geflüchtete von den griechischen Inseln nach Thüringen holen wollen, sollte einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass Moria weitgehend niedergebrannt ist. Tausende Schutzsuchende waren lange Zeit obdachlos und ohne jegliche Versorgung. Und wenn Sie jetzt wissen wollen, wie die Lage ist, dann schauen Sie in das neue Lager in Kara Tepe. Es ist kaum für eine dauerhafte Unterbringung geeignet. Das Camp ist viel zu voll. Zwei bis drei Familien müssen sich die dünnen, kaum vor Kälte schützenden Zelte teilen. Es gibt seitens der überforderten und teilweise unwilligen Behörden zu wenig Trinkwasser und Nahrung. So ist die Realität.

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Dass wir einen anderen Umgang mit unserem Grund- und Trinkwasser brauchen, zeigt sich an diesem Fall sehr deutlich.

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Wir brauchen einen neuen Umgang mit unserem Grund- und Trinkwasser. Vorsorge wird immer wichtiger. Wasser kann nicht mehr so sorglos und - ja - vor allem auch nicht mehr so billig verbraucht werden. Auch die Geltungsdauer von wasserrechtlichen Erlaubnissen ist aktuell viel zu lang, um auf die schnell eintretenden Folgen der Klimakrise adäquat zu reagieren.

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und die Öffentlichkeitsarbeit der AfD zu diesem Antrag ist auch wirklich sehr, sehr aufschlussreich. Man braucht sich nur einmal Ihre Pressemitteilung vom 16. August anzuschauen. Im Kern geht es darin allen Ernstes darum, ein Bild zu zeichnen, dass die sächsische Koalition nicht das notwendige Geld bereitstellen wolle, um das eigene Volk mit Trinkwasser zu versorgen, aber dann ganz viele sinnlose Gelder für Programme wie „Weltoffenes Sachsen“ verschleudern würde.

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Das ist das Bild, das Sie zeichnen. Weil wir uns mit der Situation von Diskriminierung und Benachteiligung in unserer Gesellschaft auseinandersetzen, bekämen die eigenen Landsleute kein Trinkwasser mehr. Solche Bilder zeichnen Sie. Ich finde das wirklich sehr dramatisch – also, den Zustand Ihrer Fraktion –, wenn Sie selbst vor solch irrwitzigen Konstruktionen nicht zurückschrecken.

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Auch die Vertreter des Verbands kommunaler Unternehmen Hessen haben gestern darauf hingewiesen, dass wir klimarobustere Städte brauchen. Vielleicht haben Sie es heute gelesen. Da geht es um das Thema Trinkwasser, aber auch um das Thema Abwasser. Wir müssen uns verstärkt um das Thema „klimarobuste Städte“ kümmern. Das Land Hessen unterstützt die hessischen Kommunen mit der Kommunalrichtlinie und mit Förderquoten bis zu 90 %