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Das deutsche Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel. Doch in Altötting ist leider das geschehen, was die Behörden normalerweise kategorisch ausschließen: Das örtliche Trinkwasser ist seit Jahren mit der Chemikalie PFOA belastet und verunreinigt, und offensichtlich hat das keiner gemerkt. Die Bevölkerung hat das Trinkwasser jahrelang im guten Glauben an unsere Kontrollen getrunken. Niemand hat sie gewarnt, und jetzt haben die Altöttinger PFOA im Blut.

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dessen nachgewiesen, was das Umweltbundesamt als unbedenklich einstuft. Sogar das Rote Kreuz verwendet gespendetes Blutplasma aus dem Landkreis Altötting derzeit nicht mehr direkt am Menschen. Anscheinend gab es in den Krankenhäusern die interne Anweisung, kein Trinkwasser aus der Leitung an immungeschwächte Patienten auszugeben. Das alles ist ein Riesenskandal.

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Dieses Beispiel, meine Damen und Herren, zeigt, wie wir die Herausforderungen positiv gestalten können. Deshalb hat das Umweltministerium von Frau Siegesmund die dafür notwendigen Investitionen der Thüringer Fernwasserversorgung angeschoben und tut dies aktuell bei der Modernisierung der Wasserleitung aus dem Thüringer Wald über Gotha nach Erfurt. Das hat zudem zwei weitere erfreuliche Begleitnutzen. Zum einen sinken dadurch die Kosten für unser Trinkwasser und zum anderen wird das Gefälle zwischen Thüringer Wald und Erfurt auch zur Erzeugung regenerativen Stroms genutzt.

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Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute ist der Weltwassertag. Dieser Weltwassertag soll uns nicht nur daran erinnern, dass wir mit dem Lebensmittel Nummer 1, nämlich dem Trinkwasser, sorgfältig und sorgsam umzugehen haben.

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Das dritte große Feld, über das wir reden müssen und das so selbstverständlich ist, dass wir es schon gar nicht mehr so richtig wahrnehmen, sind die ökologischen Dienstleistungen der biologischen Vielfalt. Nehmen wir einmal den Bereich der Fließgewässer und auch des Lebensmittels Nummer 1, des Trinkwassers. Warum haben wir saubere Fließgewässer? Wir haben diese, weil wir eine biologische Reinigungsleistung in unseren Kläranlagen haben. Das funktioniert nur mit der Biologie, weil wir einen Strukturreichtum an unseren Gewässern haben, der unsere Gewässer sauber hält. Das Grundwasser kann nur sauber bleiben, weil wir Bodenorganismen haben, die über ihre Filtrierung und die Reinigungskraft letztlich für ein sauberes Trinkwasser sorgen.

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Deshalb will ich das noch einmal sagen: Wir Grüne haben uns bei dem Thema Wasserzähler auch nicht leichtgetan. Das ist übrigens auch interessant, Herr Minister: Man will eine Harmonisierung - das haben Sie angesprochen - zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. In Hamburg gibt es diese Verpflichtung. Es geht im Übrigen nur um Kaltwasserzähler. Aber wenn wir dann genau hinschauen, stellen wir fest, welche Auswirkungen das hat: Mieterhöhungen bis zu 100 €, die Nebenkosten werden umgelegt. Für uns ist es ein hohes Gut, Wasser zu sparen. Das ist eine sinnvolle Maßnahme. Gerade Trinkwasser ist in unserer Zeit ein kostbares Gut. Dennoch muss man genau schauen: Führt dies wirklich zum Wassersparen? - Sie kennen das ja alle: Die Uhr, die zählt, zählt. Wichtig ist es eher bei der Abrechnung; da ist es wichtig, dass man eine genaue und zielgerechte Abrechnung bekommt.

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Längst sind die Genossenschaften in allen Lebensbereichen angekommen. Unter den einzelnen Namen findet man auch die Sparda-Bank als eine der ganz großen Banken. Das Spek trum reicht bis hin zum Dorfladen, zu Trinkwasser-, Energie-, Ärztegenossenschaften, Privatschulen, Wohnungsbau.

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Sauberes Trinkwasser: Die Gewährleistung wird schwieriger, es wird teurer. Die Trinkwasserversorger haben ein Problem damit. Und wir haben auch in Baden-Württemberg Bereiche, die einfach noch nicht dort sind, wo wir sie haben wollen: Kraichgau, Neckarraum, Oberschwaben. Dort gibt es eine in tensive Landwirtschaft, durchlässige Böden, durchlässiges Karstgestein. Überall dort, wo solche Dinge zusammenkom men, haben wir die Probleme in potenzierter Form. Es geht um die Konzentration von Nitrat im Grundwasser. Die Lan deswasserversorgung spricht das ja auch immer wieder an.