Aber lassen Sie uns doch noch mal kurz zu den Fakten zur Versenkung kommen. Die Ministerin hat es eigentlich eindeutig gesagt. Es gab eine Aufforderung zur Stellungnahme, wie die Landesregierung über die Versenkung denkt, ob eine weitere Versenkung akzeptabel ist, ob das umweltverträglich ist. Die Ministerin hat sich mit ihren Kollegen abgestimmt – es gibt eine Position der Landesregierung – und hat gesagt, die Umweltschutzbedingungen sind so und so. Wir können die Versenkung nicht weiter rechtfertigen in Thüringen, das schädigt unsere Werraregion im Grundwasser und im
Ich möchte hier auch auf eine Aussage des ehemaligen Umweltministers Mörsdorf, gestellt von der CDU, aus dem Jahre 2008 verweisen. Wir als GRÜNE hatten damals hier im Landtag das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, und auf meine Nachfrage, ob es zu einer Vermischung von Grubenwasser und
Vor dem Hintergrund dieses neuen Konzeptes der RAG stellen sich uns einige Kernfragen. Die zentrale Frage ist natürlich, welche denn die neuen Erkenntnisse sind, die die RAG zur Einsicht geführt haben, dass man das Grubenwasser nun vollständig ansteigen lassen kann, während man doch früher immer befürchtet hat, dass in diesem Fall das Grundwasser verseucht würde. Gibt es dazu etwa neue Gutachten? Sind plötzlich alle Altlasten bekannt, die zuvor nicht bekannt waren? Oder gibt es gar neue Techniken, mit deren Hilfe man das Grundwasser, sprich:
Wir haben aber heute noch einen zweiten Antrag gestellt, der heute hier mit abgestimmt wird, der die Forderung nach sofortigem Stopp des Grubenwasseranstieges im Bergwerk Saar erhebt. Der Grubenwasseranstieg dort gehört eigentlich zum Gesamtkonzept Wasserhaltung und muss auch zusammen damit behandelt werden. In Nordrhein-Westfalen hat die Problematik mit Sondermüll, mit Giftmüll übrigens Folgen gehabt - eine Problematik, die Sie völlig weggeschoben haben, als gäbe es das nicht; da haben Sie sich totgestellt, Sie haben so getan, als wüssten Sie nichts davon. Der RAG-Konzern hat dort das Gleiche gemacht wie bei uns. Das hat in Nordrhein-Westfalen dazu geführt, dass die dortige Landesregierung den Wasseranstieg gestoppt hat vor dem Hintergrund eben dieser Problematik! Dasselbe fordern wir hier für das Saarland. Wir wollen damit erreichen, dass nicht doch auf lange oder mittlere Sicht das saarländische Grund- und
Der letzte Punkt ist Grubenwasser. Da kommt immer stereotyp der gleiche Satz: Wenn irgendeine Gefahr besteht für Leib und Leben, fürs
Mit der Gewässerschutzberatung wird den Landwirten eine sachkundige Beratung an die Seite gestellt, die gemeinsam mit den Beteiligten Gewässerschutzkonzepte erarbeiten und damit unser Lebensmittel Nummer 1, das
An dieser Stelle müssen wir betonen: Es geht darum, dass wir unser wichtigstes Lebensmittel, unser
men nur dann gegeben, wenn man sich außerhalb der Daseins vorsorge befindet. Das heißt, bei Themen wie Wasserversor gung,
Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Ein vom Bayerischen Landesamt für Umwelt in Auftrag gegebener Bericht zum Zustand der bayerischen Kanäle aus dem Jahr 2008 bestätigt, dass 15,7 % aller Kanäle einen kurz- und mittelfristigen Sanierungsbedarf aufweisen. Ein Drittel aller Abwasserkanäle wurde vor 1970 errichtet. Der Zahn der Zeit hat dort natürlich Spuren hinterlassen. Der Gesamtsanierungsbedarf für
Der Scoping-Termin ist ja kein Termin, der sich auf das Verfahren bezieht, das schon läuft. Kollege Roth, da geht es nur um den Anstieg von -400 Meter bis auf -320 Meter. Das ist die Phase 2 von diesem gesamten Konzept und die Phase 3 wäre der Endanstieg. Wir müssen die Dinge hier schon auseinanderhalten. Der Kernpunkt ist - und das ist auch unsere Forderung - Stopp der jetzigen Flutung. Die ist gestoppt durch den Einspruch von Nalbach. Das Ganze muss zusammenhängend wissenschaftlich untersucht und begleitet werden und im Zusammenhang genehmigt oder nicht genehmigt werden, wobei ich eher für Letzteres bin, weil die Gefahren, die real entstehen, wenn das Grubenwasser ansteigt, immer klarer werden. Die Gefahr ist groß, dass das
Die Ende 2013 beschlossene Regelung für die endgültige Verjährung von Beitragspflichten für den Anschluss an die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung führt jetzt zusätzlich zu einer großen Herausforderung für die zuständigen Zweckverbände. Bis Ende 2015 können die letzten Altanschließerbeiträge noch beschieden werden. Durch die rechtlichen Vorgaben im Kommunalabgabengesetz - § 6 Abs. 2 - müssen diese einmaligen Beitragseinnahmen in die Kalkulation der Gebühren einbezogen werden und wirken dadurch in der nächsten Kalkulationsperiode gebührensenkend. Das heißt, die Gebühren für das
Nur die Firma K+S darf ihre Abwässer als Nachfolgeunternehmen mittlerweile seit 1925 in die Werra einleiten und in den Untergrund versenken. Über 1 Milliarde Kubikmeter Salzwasser werden bis jetzt in die Erde versenkt und gefährden somit unseren Grund und das
laubt hat, jährlich 4,5 Millionen Kubikmeter in den Untergrund zu versenken und das jetzt in diesem Maße weiterhin fordert. Schauen Sie mal, meine sehr geehrten Damen und Herren, was die Versenkung für Auswirkungen hat: Mittlerweile sind in der Region sieben Grundwasserkörper durch die Einleitung von Salzabwasser stark belastet. Es besteht eine langfristige Gefährdung einer Vielzahl von
Dem entgegen erklärte zum Beispiel der CDU-Abgeordnete Herr Primas am 09.12., ich zitiere: Die Zukunft des Werrareviers ist in ernsthafter Gefahr, wenn der Interessenausgleich zwischen Umweltschutz und Arbeitsplätzen weiter blockiert wird. Ohne Laugenversenkung wird es nur noch eingeschränkte Möglichkeiten geben zur Salzwasserentsorgung. Und daher ist die CDU für eine weitere Versenkung. – Sie setzen mit dieser Argumentation die Umwelt und die
Welche Position haben wir als Bündnis 90/Die Grünen, um Lösungsmöglichkeiten für das Problem zu finden? Wir sagen ganz eindeutig: Die Arbeitsplätze sollen erhalten werden, aber nicht gegen den Schutz der Menschen und der Umwelt in der Region Gerstungen. Es soll keine weitere Versenkung geben, die einen Einfluss auf Thüringer Grund- und
Pestizide sind Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel. Von manchen werden sie auch verniedlichend Pflanzenschutzmittel genannt. Es sind Mittel, die in der Natur nicht vorkommen. Sie treffen häufig die Falschen, weil sie eben nicht zwischen Nützlingen und Schädlingen unterscheiden und somit auch sogenannte Nichtzielorganismen treffen. Im Falle des Grundwassers, aus dem wir hier in Schleswig-Holstein unser
Wir wissen also seit Langem: Hier tickt eine Zeitbombe, nur hören will sie kaum einer - die CDU schon gar nicht. Weil die Pestizide oft erst nach Jahrzehnten den Weg durch den Boden, durch die Grundwasserschichten, gefunden haben, messen wir heute Stoffe im
Ich hatte es hier schon einmal ausgeführt, es ist leider so, dass über die Hälfte der Messstellen im Grundwasser in Mecklenburg-Vorpommern Nitratwerte anzeigen, die oberhalb des für
Angesichts der bereits bestehenden Probleme hat sich Rot-Grün in Niedersachsen darauf verständigt - in der Tat, Herr Deneke-Jöhrens -, keine zusätzlichen unabsehbaren Risiken einzugehen. Wir wollen nicht noch mehr Gefahren für unser
Wenn man sich allein vorstellt, dass bei dem täglichen Griff auf dem Bahnhof zu den Pappbechern, wenn man mal eben einen Kaffee mitnehmen will, für diesen einen Pappbecher ein halber Liter
Herr Bosse hat es schon angesprochen: Auch bei der vorhandenen konventionellen Erdgasförderung in Niedersachsen setzen wir, Rot-Grün, Maßstäbe. Wir werden eine umfassende Bürgerbeteiligung bei allen Genehmigungsverfahren durchsetzen, sämtliche Tiefbohrungen als erlaubnispflichtige Gewässernutzung deklarieren und einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterstellen. Wir werden auch Genehmigungen versagen, nämlich dann, wenn negative Folgen für die Umwelt zu erwarten sind, und wir werden sämtliche Gebiete, aus denen derzeit und auch künftig
Wir haben die Mittel dafür jetzt erhöht, weil es auch dringend notwendig ist. Aber wir wissen, dass das nicht mehr als eine dringend notwendige Reparaturmaßnahme ist. Sie müssen einmal mit den Wasserversorgern in Westniedersachsen reden, mit dem OOWV, dem Wasserversorger in Wallenhorst oder den Stadtwerken in Osnabrück oder dem Wasserzweckverband Niedergrafschaft. Da, wo gesundes
Das Unternehmen muss nachweisen, dass Grundwasser und
Wir haben zu Fracking eine klare politische Haltung. Wir wollen Fracking nicht, und zwar aus guten Gründen. Zum einen geht von Fracking eine große Gefährdung für unser
Wir hatten einen langen Stillstand bei der tatsächlichen Bewältigung der Abwasserprobleme mit dem Unternehmen K+S. Es hat lange gedauert, bis es einen realistischen Zeithorizont dafür gab, wie Ökologie und Ökonomie in einer so wichtigen Frage tatsächlich zusammenkommen können – wie nämlich die Arbeitsplätze bei K+S erhalten und geschützt werden können, wie Werra und Weser entlastet werden und wie Grund- und
Ich frage den Senat: Halten Sie den Termin des „Sulfatgipfels“ kommende Woche – wenn man der Brandenburger Zivilgesellschaft glauben darf – am 20. November deshalb geheim, weil Sie Angst haben, wieder am Land Brandenburg zu scheitern, wenn es um die Berliner Interessen geht? Es gibt bei Campact gerade eine Resolution, die bereits von 13 500 Menschen unterzeichnet wurde, keine neuen Tagebaue und qualitativ hochwertiges
Unser Wasser kommt aus den Wäldern. Deshalb ist nachhaltige Forstpolitik nicht nur ein wichtiger Beitrag für Biodiversität und Klimaschutz, sondern auch eine Investition für sauberes
und deshalb ist nachhaltige Forstpolitik nicht nur ein wichtiger Beitrag für Biodiversität, sondern auch eine Investition für sauberes