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Lassen Sie mich abschließend noch einige Bemerkungen zum Thema Trinkwasser machen. Ja, wir haben es mit vielen neuen Stoffen zu tun, die ins Trinkwasser eingetragen werden, weil wir in Nordrhein-Westfalen eine Sondersituation haben. Im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern wird das Trinkwasser zu über 60 % aus Oberflächengewässern gewonnen. Deshalb ist es auch besonders anfällig für Einträge, die über Kläranlagen in die Gewässer kommen. Hier spielen Arzneimittel, Röntgenkontrastmittel und chemische Stoffe aus der Industrie, aus verarbeitenden Betrieben eine besondere Rolle.

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Darüber ist von Ihrer Seite ja gar nicht gesprochen worden: Wir haben am Sonntag den Tag des Wassers und aktuell die Konferenz in Istanbul. Über eine Milliarde Menschen auf der Welt bekommen kein ordentliches Trinkwasser. Das ist eine gewaltige Menschheitsaufgabe, neben dem Klimaschutz sicherlich eine der zentralen Herausforderungen. Natürlich bietet das neben den Notwendigkeiten, zu helfen, auch Chancen für den Standort NordrheinWestfalen. Wir haben nämlich eine sehr hervorragende Abwasserreinigungstechnik entwickelt. Es gilt, diese Entwicklung weiter zu befördern.

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Herr Ministerpräsident, Sie haben ein weiteres Versprechen gemacht, die Menschen würden gesünder leben in Nordrhein-Westfalen. Die Wirklichkeit sieht anders aus: PFT im Trinkwasser, Zerschlagung der Umweltbehörden, Bayer-CO-Pipeline, Gehampel beim Thema Umweltzonen, Gammelfleischskandal, keine Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln. Wo der Staat Menschen präventiv schützen müsste, da haben Sie „Privat vor Staat“ zum Motto gemacht und das voll und ganz durchgezogen. Es ist wirklich fatal, was Sie im Bereich Umweltschutz angerichtet haben. NRW ist ungesünder, giftiger und gefährlicher geworden, meine Damen und Herren. Das ist die Bilanz von Herrn Uhlenberg.

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Für uns ist wie auch für Sie die Trinkwasserversorgung unbestreitbar eine der ganz herausragenden Aufgaben der Daseinsvorsorge. Wasser ist ein Gut, das aus unserer Sicht auf gar keinen Fall den Wettbewerbsbedingungen unterworfen werden darf, mit denen wir ständig konfrontiert werden. Es ist so selbstverständlich wie banal, dass man es sich immer wieder ins Gedächtnis rufen muss: Es gibt Millionen Menschen auf unserer Welt, für die Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. Wasser ist und bleibt die Voraussetzung für die Existenz jedweden Lebens. Wenn wir nicht innerhalb von drei Tagen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, können wir alle nicht überleben. Für uns ist das selbstverständlich, für viele Menschen in vielen Teilen der Welt nicht, und gerade das macht die besondere Notwendigkeit, diese Aufgabe weiterhin öffentlich und kommunal zu erfüllen, sehr deutlich.

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weil die Leitungssysteme marode sind, weil nicht investiert, nicht saniert wird und weil kaum noch ein Wasserdruck da ist. In Paris sagen die Leute: Das Trinkwasser schmeckt deutlich fauliger und schlechter als je zuvor.

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„Wir wussten von Anfang an, dass die Asse nicht o. k. war. Bei einer Flutung hatten wir große Sorge um das Trinkwasser von Braunschweig.“

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Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die hohen Werte Hexogen im Trinkwasser. Ich rede von der Lärmbelastung durch die Übungen für die Kriegseinsätze.