Wir stehen deshalb vor neuen Herausforderungen. Es geht um die Sicherung der Quantität des Grundwassers. Der Grundwasserspiegel ist seit etlichen Jahren immer unterdurchschnittlich. Auch wenn wir einen Sommer haben, wo es mehr regnet, bleibt der Grundwasserspiegel trotzdem unterdurchschnittlich. Es geht um die Sicherung der Qualität des Grundwassers; denn, wenn die Qualität des Grundwassers gut ist, haben wir auch gutes und gesundes
Meine Damen und Herren, das Leitbild „Integriertes Wasserressourcen-Management Rhein-Main“ klingt zwar unglaublich technisch, ist aber nicht weniger als das Leitbild für die zukünftige Wasserversorgung des Ballungsraums. Das haben wir in einem gemeinsamen Diskussionsprozess mit den betroffenen Verbänden und Regionen entwickelt. Dazu gehört auch der Nutzungskonflikt Stadt/Land – wenn man das einmal so zuspitzen will. Dem Vogelsberg, dem Burgwald und dem Hessischen Ried wird Wasser entnommen, und dieses wird dem Ballungsraum zugeführt, damit die Menschen dort genügend gutes
Ich weiß nicht, ob Sie mitbekommen haben, dass wir ein EU-Vertragsverletzungsverfahren haben, dass wir kurz davor stehen, tatsächlich Zahlungen leisten zu müssen, dass die EU noch einmal von Deutschland eingefordert hat, dass wir das, was wir im letzten Jahr beschlossen haben, wieder verschärfen, weil der Nitratgehalt im Grundwasser zu hoch ist. Dann kommen Sie und sagen: Das ist uns jetzt gerade einmal egal. – Gestern habe ich schon darauf hingewiesen: Wir führen eine Debatte um Wasser, um qualitätsvolles Grundwasser, gutes
Im Gegenteil, wir müssen es schaffen, dass wir die Landwirtschaft so verändern, und zwar unter solchen Rahmenbedingungen, dass die Landwirtinnen und Landwirte in Hessen gut wirtschaften können, dass sie ihr Auskommen haben und wir trotzdem gute Böden, gesunde Luft, gesundes
Sie haben vielleicht die Bedarfssituation wahrgenommen. Ungefähr 60 % des entnommenen Grundwassers gehen in die öffentliche Wasserversorgung. Das ist aber nicht nur
Ich komme abschließend noch zum Thema Katastrophenschutz. Ich bin ein großer Anhänger der These, den Blick auf die Wirkung von Krisen zu richten und nicht so sehr auf die verfassungsrechtlichen Ursachen. Ob Zivilverteidigung, Katastrophenschutz oder Sicherheit: Wir müssen über Zuständigkeitsfragen hinweg gemeinsam die Lösung finden. Deshalb unterstütze ich es sehr, dass die Bundesregierung angekündigt hat, das Krisenmanagement gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie dem neuen gemeinsamen Kompetenzzentrum zu verbessern. Das werden wir aus Sachsen heraus nach Kräften unterstützen. Wir brauchen mehr Investitionen in nationale Reserven:
Im Sommer steigen die Temperaturen auf 35 Grad Celsius und höher, sodass eine Nutzung der Büros arbeitsschutzrechtlich gar nicht mehr zulässig wäre. Zudem – das kennen wir alle – werden die Sommer seit Jahren zunehmend wärmer und länger. Für die Zukunft ist daher eher mit einer Verschärfung dieser Entwicklung zu rechnen. Allein im Gebäudetrakt Rundbau sind rund 180 Büros mit knapp 200 Arbeitsplätzen betroffen. Dort kommt erschwerend hinzu, dass an die Flure eine durchgehende Glasfassade grenzt, die nicht vernünftig belüftet werden kann. Hier staut sich die Hitze über den ganzen Sommer hinweg. Zwar wurden etliche organisatorische und technische Maßnahmen getroffen – z. B. Jalousien eingebaut, Ventilatoren verteilt, kostenlos
Und dann kommen die Aufgaben des Landes – und das sage ich hier auch noch mal in aller Deutlichkeit –, das ist, die Aufgaben des Landes sind natürlich, dass wir die Lebensmittel, die Futtermittel, die Arzneimittel oder deren Ausgangsstoffe, die
Und ja, es ist richtig, wir haben im Durchschnitt um die 600 Millimeter. Aber wenn ich Sie jetzt fragen würde, wie viel kommt denn noch im Grundwasser an, und unsere Seen im Übrigen, und auch das, was wir entnehmen an hochwertigem
Wir werden alle gemeinsam wieder schätzen müssen, dass Wasser eine kostbare Ressource ist und dass
Und selbstverständlich sage ich Ihnen hier und heute auch noch mal, wenn wir 50 Millionen Kubikmeter – ich betone das noch mal: 50 Millionen Kubikmeter! – in Beregnungswasser gegeben haben, dann muss man sich das schon mal in Ruhe angucken dürfen. Und mir ist bewusst, selbstverständlich, dass die Landwirtschaft und auch die gärtnerische Haupterwerbsproduktion nach wie vor die Sicherung unserer Ernährung sicherzustellen haben, und da werden wir differenzierte Wege gehen. Selbstverständlich machen wir das. Aber gleichwohl nehmen wir doch auch zur Kenntnis, dass die Klimasituation uns dazu zwingt, uns mit längeren Trocken- oder Hitzeperioden auseinanderzusetzen. Und vielleicht haben Sie es ja mitbekommen im letzten Jahr: Stellen Sie sich mal vor, die Warnow wäre trockengefallen – da waren wir nicht mehr weit von weg, nicht mehr weit von weg –, dann wäre die Versorgung mit
Sauberes Wasser heißt für uns Verbesserung der
Ein anderer großer Bereich betrifft das Thema Wasser bzw. die Gewässerversorgung. Die Wasserversorgung war für uns lange Zeit eine Selbstverständlichkeit, ob das unser
Antwort auf Frage 1: Sichere Aussagen im Sinne der Frage können zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden. Eine grundsätzliche Eignung der ehemaligen HNO-Klinik zur Aufnahme von Geflüchteten ist nach Lage der der Landesregierung bekannten Unterlagen jedoch anzunehmen. Auch das Gebäude der ehemaligen Frauenklinik im Bachstraßenareal eignet sich im Ergebnis eines am 16.03.2022 gemeinsam mit der Stadt Jena durchgeführten Besichtigungstermins grundsätzlich für eine Interimsunterbringung von Flüchtlingen. Jedoch wäre zuvor eine Reihe von baulichen Maßnahmen wie zum Beispiel die Warmwasserversorgung, die Prüfung der elektrischen Anlagen, die Prüfung auf Legionellen im
Auch was Wasser und Boden betrifft, also die Lebensgrund lagen, die wir für unsere Ernährung und für die
Eins ist vollkommen klar, das ist meine letzte Kernaussage, auch die kennen Sie, wir haben nach der Ernte in Mecklenburg-Vorpommern – in Mecklenburg-Vorpommern! – einen Stickstoffüberschuss von 65 Kilogramm. Und damit halten wir die EU-Richtlinie nicht ein. Im Übrigen, Niedersachsen liegt bei 125 Kilogramm oder Nordrhein-Westfalen noch darüber. Und wir müssen die Reduktion der Nährstoffe erreichen, damit auch zukünftig unsere wertvolle Ressource
Ich bemühe mich, sachlich zu bleiben. – Herr Abgeordneter Kumbartzky, Sie haben in Ihrem ersten Redebeitrag die Einschränkungen durch eine neue Pflanzenschutzverordnung angesprochen. Ich bitte, das nicht mit diesem Thema zu vermengen. Es geht dort um die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten. Das ist ein ganz neues Thema, das eine unglaubliche Relevanz für SchleswigHolstein hat. Zurzeit – wie die Verordnung jetzt angedacht ist – ist vorgesehen, dass auch in Landschaftsschutzgebieten und über Grundwasserkörpern, aus denen
Das Thema Wasser hatten Sie gerade angesprochen. Das gehört tatsächlich zu Fragen, die in den nächsten Jahren auch ganz massiv auf die Agenda drängen werden, und wir müssen da radikaler herangehen. Bis jetzt setzen wir darauf, dass wir uns verpflichtet haben, klimaneutral zu werden. Wir werden unser