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Wir haben in Bremen das Problem, dass die meisten Gewässer nicht in einem guten ökologischen Zustand sind und wir haben das Problem, dass selbst in Bremen, und das muss man wieder positiv anerkennen – –. Dort haben wir extensive Landwirtschaft, aber trotzdem haben wir an einigen Punkten hohe Nitratkonzentrationen. Weil das EuGH eine Klage gegen Deutschland eingereicht hatte und es hohe Vertragsstrafen gibt, gibt es vor diesem Hintergrund Handlungsbedarf und zwar auch aus wasserwirtschaftlicher Sicht. Am Ende trinken wir alle das Trinkwasser, wir produzieren oder fördern in Bremen kaum noch Trinkwasser, nur in Bremen-Nord. Wir wollen deswegen auch, dass es ein Wasserschutzgebiet wird. Wir importieren den größten Teil des Trinkwassers aus Niedersachsen. Deswegen kann uns das auch nicht egal sein, wie die Düngeverordnung in Niedersachsen angewandt wird, wo es viel und auch intensive Landwirtschaft gibt. Am Ende trinken wir das Wasser. Deswegen müssen wir alle ein Interesse haben, dass das Grundwasser sauber bleibt. Deswegen gibt es diese EU-Düngeverordnung.

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Heute wissen wir, dass es bei der Bohrung Emlichheim 52 zu keinem Austritt gekommen ist, dass es aber bei der Bohrung Emlichheim 132 sehr wohl diesen Lagerstättenwasseraustritt gegeben hat. Aber wir können heute nach derzeitigem Kenntnisstand sehr deutlich sagen, dass es zu keiner Gefährdung von Mensch, Tier, Pflanzen, Untergrund oder womöglich Trinkwasser gekommen ist. In der Region Emlichheim oder in der betreffenden Bohrstelle wird im Übrigen auch kein Trinkwasser gewonnen. Die Stätte ist nach meiner Kenntnis, glaube ich, seit Ende 2018 oder seit einiger Zeit so nicht mehr in Betrieb.

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Der Grundwasserleiter, Herr Meyer, in diesem Bereich ist bis zu 130 m mächtig, geht also bis auf 130 m herunter. Nutzbar sind für das Trinkwasser nur die ersten 50 m dieses Wassers. Darunter liegt natürlich versalzenes Grundwasser, das nicht als Brauch- und Trinkwasser genutzt werden kann. Aufgrund der hohen Dichte des verunreinigten Grundwassers, welche dem Aufstieg in höhere Bereiche entgegensteht, ist nach Einschätzung eines unabhängigen Ingenieurbüros sowie des LBEG eine akute Gefährdung des oberflächennahen Grundwassers, das sich bei etwa 50 m befindet, wenig wahrscheinlich.

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Insgesamt unterhält die Thüringer Fernwasserversorgung fünf versorgungswirksame Trinkwassertalsperren und weitere Talsperren. Vor allen Dingen dienen sie zum Ersten dem Hochwasserrückhalt, zum Zweiten der Brauchwasserbereitstellung, zum Dritten der Wasserkraftgewinnung und ganz besonders diskutiert wurde hier die Frage „Trinkwasser“ – ich komme darauf noch mal zurück. Insgesamt reden wir also im durchaus wasserreichen Land Thüringen über 126 Stauanlagen, 65 eigene Anlagen und 61 herrenlose Speicher. Dafür tragen wir die Verantwortung und das unterstreicht auch die Bedeutung des Landes Thüringen für die Menschen, die hier leben, im Bereich sauberes Wasser. Und wenn ich mir gerade anschaue, dass das UBA, das Umweltbundesamt, heute meldet, nicht nur global, sondern auch bei uns wird die Frage der Ressource

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haben jetzt zwei Jahre eine große Dürre gehabt, das heißt, auch in Bremen sterben Bäume ab. Wir haben extreme Baumpflegemaßnahmen mit hohen Kosten. Wir müssen Millionen aufbringen, um die Deiche zu erhöhen, weil wir von den Sturmfluten besonders betroffen werden. Wir sind von Starkregen besonders betroffen. Wir müssen auch in Bremen über Trinkwasser reden, das haben wir nämlich nicht und wenn die Halse in Niedersachsen austrocknet, dann haben wir automatisch auch ein Trinkwasserproblem oder eine Fragestellung zumindest, meine Damen und Herren. Deswegen müssen wir in Bremen unsere Anstrengungen voranbringen.

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Hier gibt es eine Negativentwicklung. Es kommt dazu, dass Düngemittel in solchen Trockenphasen von den Pflanzen nicht ausreichend aufgenommen werden können. Insofern sehen wir das mit großer Sorge und müssen uns damit befassen, wie wir die Aufbereitung von Trinkwasser angehen. Ich verweise noch einmal auf das Strategiepapier, das mein Ministerium bereits veröffentlicht hat.

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Ich finde zudem, dass man die Diskussion angesichts der Probleme, die wir haben, etwas zuspitzen muss. In erster Linie müssen wir dafür sorgen, dass unser Trinkwasser und unser Grundwasser als nicht nachwachsender oder nur begrenzt vermehrbarer Schatz zu bewahren sind. Wenn von oben nicht mehr so viel kommt, haben wir ein Problem.

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Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Am Beginn sollte man, glaube ich, ein wichtiges Faktum festhalten. Unser Trinkwasser gewinnen wir zu 95 % aus Grundwasser, und da, wo das Rohwasser einen Nitratgehalt von mehr als 50 mg/l hat, müssen die Wasserwerke einschreiten, weil das der Wert ist, der nicht mehr toleriert werden kann. Dann muss mit kostenaufwendigen Maßnahmen etwas getan werden.

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Das klingt natürlich immer noch nach einem langen Weg. Doch die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie lohnt sich für uns und die nachfolgenden Generationen in vielerlei Hinsicht: Das Grundwasser und damit unser Trinkwasser - bleibt in guter Qualität erhalten. Die Gewässer werden nicht nur für die Tiere und Pflanzen verbessert; auch die Naherholung der Menschen wird dadurch gefördert. So profitieren auch der Tourismus und die regionale Wirtschaft von der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Die Landwirtinnen und Landwirte werden weiterhin von unseren guten Böden profitieren. - Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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In Nordrhein-Westfalen liegt er bei 40 %, in Niedersachsen bei 50 %, in Schleswig-Holstein zwischen 50 % und 60 %. 9 % sind noch immer eine Herausforderung, und wir sollten in den nächsten Jahren schauen, was wir noch weiter tun kön nen. Aber in Baden-Württemberg kann man sagen: Niemand in diesem Land bekommt Trinkwasser, bei dem nicht die An forderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. Wie gesagt, daher muss man auch einmal deutlich machen: Da sind Erfolge zu verzeichnen.

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Schweine dürfen 24 Stunden transportiert werden, müssen aber ständigen Zugang zu Trinkwasser haben.

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entstandenen Schaden und die entsprechenden Untersuchungen - also Abteufen von Bohrungen - aufkommen muss, inwieweit es hier womöglich zu einer Schädigung von Trinkwasser gekommen ist.

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Zu Emlichheim 132 vielleicht noch folgender Hinweis: Über ein regelmäßiges Monitoring der Oberflächengewässer und der Brunnen des oberflächennahen Grundwassers wird sichergestellt, dass Menschen, Tiere und Pflanzen sicher sind. Die Untersuchungsergebnisse zeigen bis heute, bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt - wir haben vor Kurzem eine erneute Meldung vom Unternehmen bekommen -, dass es weiterhin keinen Anhaltspunkt für eine Gefährdung von Menschen, Tier und Pflanzen gibt. In der näheren Umgebung der Bohrung Emlichheim, ich sagte es, wird kein Trinkwasser gefördert.

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Ich möchte den Vorsitzenden unserer Sächsischen Impfkommission, Herrn Beier, noch einmal zitieren, der jeden Impfkurs mit den Worten beginnt: „Nur die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser ist mit der Wirksamkeit von Impfungen bei der Reduktion von Infektionskrankheiten zu vergleichen.“ In diesem Sinne: Lassen Sie uns bei diesem wichtigen Thema weiter vorangehen.

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Weshalb brauchen wir Biodiversität? – Sie ist die große Vielfalt an Lebensräumen, Arten und deren genetischer Ausstattung. Sie ist wichtig für reine Luft und für einen guten Boden. Sie ist wichtig für reines Trinkwasser und folglich natürlich auch dafür, dass wir gesunde Lebensmittel und überhaupt eine Lebensgrundlage haben. Meine Damen und Herren, das sollte uns nicht kalt lassen.