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Der besagte Professor Thiemann, von dem ich inzwischen auch schon gehört habe, hat auf Trihalogenmethan untersucht. Das ist eine Verbindung, die entsteht, wenn das Chlor sich mit organischen Stoffen, die im Badewasser herumschwimmen, verbindet. Dazu muß man erst einmal sagen, wie der Zielwert ist. Der Zielwert liegt in Deutschland bei ungefähr 20 Mikrogramm pro Liter. Das ist der übernommene Wert aus der alten Trinkwasserverordnung. Man muß sich also klarmachen, daß das der Wert ist, der in Deutschland normalerweise vom Trinkwasser eingehalten sein sollte. Der ist inzwischen gesenkt worden, im Trinkwasser liegt er jetzt bei 10 Mikrogramm. In Kanada liegt er bei 350 Mikrogramm. Die gesundheitsbedenkliche Schwelle liegt nach dem Bundesverband öffentliche Bäder bei circa 400 Mikrogramm pro Liter. Gefunden hat man in der Alsterschwimmhalle 11 und in Volksdorf 28 Mikrogramm. Das ist um den Zielkorridor herum und von daher aus unserer Sicht nicht gefährlich. Es ist aber so, daß Trihalogenmethan zu den Stoffen gehört, die man nicht so gerne im Wasser finden will. Deswegen werden Bemühungen angestellt, dieses unter dem Gesichtspunkt der Minimierung weiter zu vermindern. Da gibt es in zwei Bädern Versuche, quasi im Wasserkreislauf mit einer entsprechenden Aktivkohlefilterung diese Reste herauszufischen, und das ist der Grund dafür, daß man in der Alsterschwimmhalle – die ist nämlich eines dieser beiden Bäder – bereits einen sehr niedrigen Wert erreicht hat. Die anderen Werte sind die, die man normalerweise erwarten muß.

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Der Anschlusszwang im Bereich Abwasser und Trinkwasser war auch diskutiert worden. Darüber brauchen Sie nicht zu lachen. Da gab es in der Vergangenheit genug, was nicht gut gelaufen ist. Darüber will ich mit Ihnen gar nicht diskutieren.

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Die Verbraucher wurden auf die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Wassersparens hingewiesen. Sowohl in der Industrie als auch in privaten Haushalten werden einige Regenwassernutzungsanlagen zur Schonung der Trinkwasservorräte eingesetzt. Der Trinkwasserverbrauch je Einwohner liegt in Neumarkt etwa im Landesdurchschnitt. Die Anstrengungen zum Sparen von Trinkwasser werden – auch mit Unterstützung der staatlichen Stellen – fortgesetzt, die realistischen und sinnvollen Sparmöglichkeiten sind aber weitgehend ausgeschöpft.

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Trotz des Wasserschutzgebiets ist die stadtnahe Gewinnung von Trinkwasser vielfältigen Belastungen und Gefahren durch Sandabbau, Industrie, Straßen- und Bahnverkehr ausgesetzt. Sanierungsmaßnahmen bei den industriellen Altlasten laufen, neue Belastungen werden durch konsequenten Vollzug der Wasserschutzgebietsverordnung entsprechend dem Vorsorgeprinzip möglichst verhindert.