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Sie haben nicht den Mumm, eine Rechtslage zu schaffen, die Fracking unter Zusatz von chemischen Stoffen verbietet. Ich verstehe nicht, warum Sie sich überhaupt in diese Risikozone hineinbegeben. Wir überlegen, wie wir verhindern können, dass Trinkwasser privatisiert wird. Diese Anstrengung können wir uns sparen, wenn wir unser höchstes Gut, unser Trinkwasser, nicht schützen. Ich will mich nicht darauf verlassen, dass Sie sagen: Fracking darf nicht wassergefährdend eingesetzt werden.

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Frau Präsidentin, Frau Ministerin, Herr Umweltminister, lieber Kollege Hünnerkopf! Wenn Sie davon sprechen, dass eigentlich alles geregelt ist und wir keine Sorge haben müssen, dann schauen Sie nach Amerika. Dort hat man mit Fracking begonnen in dem guten Glauben, dass es keine Wassergefährdung geben kann. Diese Wassergefährdung können wir in Amerika aber heute erleben. Letztendlich gibt es dort heute ganze Regionen, die anders versorgt werden müssen, zum Beispiel durch Fernleitungen, durch Trinkwasserfahrzeuge, weil Fracking im Nachgang Trinkwasser und Grundwasser verunreinigt hat.

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Nehmen Sie doch ganz einfach diese Regelung ins Bergrecht auf: Fracking mit Chemikalien ist verboten. Dann brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen und müssen später nicht auf Freihandelsabkommen schielen, wenn wir vielleicht keinen Einfluss mehr haben. Haben Sie den Mut, stimmen Sie im Bundesrat einer Regelung des Bergrechts zu! Dann glauben die bayerischen Bürger, dass wir wirklich unser höchstes Gut, unser Trinkwasser, entsprechend schützen wollen. Wir sollten nicht drumherumreden. Wir haben die Möglichkeit und sollten uns lieber zweimal absichern; denn unser Grundwasser ist zu wertvoll, als dass man haarspalterisch diskutiert, wie Sie es machen.