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Bei der Frage der Liberalisierung, der Privatisierung von Trinkwasser handelt es sich um eine zentrale Frage der Politik, und zwar nicht nur der kommunalen Selbstverwaltung, Herr Kollege Dr. Runge, sondern auch im Hinblick auf die Frage, wie wir mit der kommunalen Daseinsvorsorge umgehen, wie wichtig sie für uns ist. Bei derart zentralen Fragen, liebe Kolleginnen und Kollegen, würde ich mir wünschen, dass wir über die gemeinsamen Ziele, die uns einen, einmütig abstimmen. Diese Abstimmungen haben nämlich Signalwirkung auf höherer Ebene, auf Bundesebene, aber insbesondere auch auf europäischer Ebene. Wenn wir uns in Deutschland in solchen zentralen Fragen nicht einig sind, dann müssen wir uns nicht

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Ein weiterer Umstand müsste es Ihnen von der CSU erleichtern, mit uns zu stimmen: Inzwischen haben sich auch die großen Brauereien zu Wort gemeldet. Es geht um Bier, und Bier ist in Bayern sehr, sehr wichtig. Weil Bier zu großen Teilen aus Wasser besteht, ist die Qualität des Wassers ganz entscheidend. Brauereien stellen große Anforderungen an die Qualität. Welche Mineralstoffe im Wasser in welchen Teilen enthalten sind, hat einen großen Einfluss auf den Geschmack des Bieres. Die Brauereien in Deutschland und in Bayern brauchen eine sichere Versorgung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser. Das schreibt der Hauptgeschäftsführer des Brauerbundes an sechs Bundesminister. Er sagt: Durch Fracking kann diese Sicherheit eingeschränkt oder gar beseitigt werden. Er warnt davor und deshalb müssen Sie, wenn Sie für die reine Qualität des Bieres sind, den Anträgen der FREIEN WÄHLER, der GRÜNEN und der SPD zustimmen, meine Damen und Herren von der CSU.

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Derzeit müssen wir aber erleben, dass Wasser auch zum Problem werden kann, nämlich dann, wenn man kurzfristig zu viel davon hat. Aber ein noch größeres Problem hätten wir, wenn es dauerhaft zu wenig davon gäbe, und insbesondere dann, wenn es von schlechter Qualität wäre. Wir können wirklich dankbar sein, dass das bei uns in Bayern grundsätzlich nicht der Fall ist. Unser Trinkwasser können wir zum großen Teil ohne Aufbereitung aus dem Grundwasser bereitstellen. Die Strukturen der Wasserversorgung sind Gott sei Dank noch größtenteils und erfreulicherweise in kommunaler Hand. Auch der Blick auf die Oberflächengewässer in Bayern ergibt ein sehr erfreuliches Bild. Der gute chemische Zustand wird nahezu flächendeckend erreicht, Herr Kollege, da werden Sie mir zustimmen.