Search Tips

Click the copy button to get the direct link of a match

There is not enough data to display.
matches
Link copied

Man könnte auch sagen, mehr Schein als Sein. Auch unsere Versuche, mittels Anträgen Einsparpotenziale beim Trinkwasser in Behörden und staatlichen Unternehmen zu heben, wurden von Rot-Grün abgelehnt. Ich könnte die Liste der unverständlichen Ablehnungen hier noch beliebig fortführen, aber das wird uns leider am Ende auch nicht helfen. Nun nähern wir uns aber langsam dem Ende der Legislaturperiode, und da schauen auch Sie, die roten und grünen Koalitionäre, doch einmal in den Koalitionsvertrag und stellen fest, oh Wunder, da steht etwas von Trinkwasser-Agenda. Also soll noch schnell eine Trinkwasser-Agenda mit einer langfristigen Perspektive erstellt werden. Zugleich soll der Senat darlegen, inwiefern die nationale Wasserstrategie das Erreichen der Ziele der Hamburger Trinkwasser-Agenda unterstützen kann. Glücklicherweise arbeitet Senator Kerstan mit seiner Behörde schon an der Agenda, und so kann an diesem Punkt aus Ihrem Koalitionsvertrag von 2020 wohl doch noch ein Haken gesetzt werden, wenn auch erst im nächsten Jahr. Wir hoffen, dass die Notwendigkeit, die eine sichere Trinkwasserversorgung für die Menschen in unserer Stadt bedeutet, endlich erkannt wurde und der heutige Antrag nicht nur dem nahenden Ende der Legislaturperiode geschuldet ist.

Link copied

Beispiel „Trinkwasser“: Ich glaube nicht, dass wir in Zukunft weniger Trinkwasser brauchen werden. Ich glaube, wir werden bei steigender Bevölkerung und Hitze mehr Trinkwasser brauchen. Über Bewässerungswasser haben wir uns gestern unterhalten. Ja, die Landwirte werden immer efzienter, aber ich glaube nicht, dass wir weniger Nahrungsmittel anbauen werden. Ich hofe nicht, dass wir in Deutschland weniger Nahrungsmittel anbauen werden.

Link copied

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Frage nach der Trinkwasserversorgung ist eng verknüpft mit der Erwärmung des Klimas auf unserem Planeten. Sauberes Trinkwasser in ausreichenden Mengen ist Lebensgrundlage für das gesamte Leben auf unserem Planeten und damit überlebenswichtig. Dagegen ist die Trinkwasserversorgung in Hamburg ein Thema, von dem eher seltener die Rede ist. Doch spätestens im Hochsommer mit seinen vielen regenfreien Tagen – nun gut, in diesem Jahr war es ein bisschen anders – werden in den Medien, wie auch durch Senator Kerstan, Wassersparappelle publiziert. Die Hamburgerinnen und Hamburger verbrauchen im Hochsommer mehr Wasser als im Jahresdurchschnitt. Manche werfen ihren Rasensprenger an, um damit den Garten nicht vertrocknen zu lassen oder wässern auch den Straßenbaum vor ihrer Haustür, denn auch dieser kann verdursten. Genau in diesen Phasen kommt HAMBURG WASSER fast nicht hinterher, dem hohen Verbrauch gerecht zu werden. HAMBURG WASSER kommt allerdings auch daher nicht hinterher, weil Trinkwasser in Hamburg ausschließlich aus Grundwasserbrunnen gewonnen wird, rund 465 stehen dafür bereit. Dabei kann der Umstand, dass die Niederschlagsmengen insgesamt steigen, noch nicht vollends genutzt werden. Es ist daher folgerichtig konkret zu fragen, was zum Beispiel zur Trinkwassersubstitution gemacht werden kann. Es freut mich, dass auch SPD und GRÜNE diese relevante Fragestellung mittlerweile erkannt haben.

Link copied

Fakt ist: Wasserschutz, gleichgültig, ob auf das Trinkwasser oder das Oberflächenwasser bezogen, hat bei uns im Saarland schon lange Priorität. Wir sind ein wasserreiches Bundesland

Link copied

und entnehmen unser Trinkwasser zu 100 Prozent dem Grundwasser. Deshalb wissen wir auch schon sehr lange, dass das Wasser eines besonderen Schutzes bedarf, und alle vorherigen Landesregierungen und auch die aktuelle Regierung haben dafür Grundlagen geschaffen und diese weiterentwickelt. Dies gilt auch im Hinblick auf künftige Entwicklungen, um damit den Herausforderungen infolge des Klimawandels begegnen zu können.

Link copied

Von den vorhandenen 100 Millionen Kubikmetern verfügbaren Grundwassers werden noch immer lediglich 70 Prozent zum Verbrauch entnommen. Unsere Wasserwerke und Zweckverbände machen dabei einen hervorragenden Job und garantieren den Saarländerinnen und Saarländern sauberes, gutes und wohlschmeckendes Trinkwasser, zu entnehmen direkt aus dem Wasserhahn, und das auch noch äußerst kostengünstig. Auch dafür sei einmal ein großes Dankeschön gesagt an alle in diesem Bereich Beschäftigten!

Link copied

Die bislang nur vermuteten günstigen Voraussetzungen für eine Wassergewinnung im Raum Hangelsberg haben sich bestätigt. Im Einzelnen konnte gezeigt werden, dass der zweite Grundwasserleiter flächendeckend vorhanden ist und eine Mächtigkeit von 20 bis 50 Metern aufweist. Die Grundwasserqualität ist geeignet, um zu Trinkwasser aufbereitet zu werden. Eine Gefährdung durch Salzwässer ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht erkennbar. Außerdem existiert ein hinreichend großes Einzugsgebiet, in dem sich das Grundwasser in ausreichender Menge neu bilden kann.

Link copied

Es wäre eigentlich da. Sie haben es selbst gesagt. Es regnet im Jahresmittel sogar mehr als in der Vergangenheit. Das Wasser wäre da. Wir müssen es nur speichern. Wir dürfen es nicht weglaufen lassen. Deshalb reicht eine Rigole im Wald nicht, sondern wir brauchen große Schluckbrunnen, um den größten Wasserspeicher, den wir haben, das Trinkwasser, zu füllen.

Link copied

Ich sage es an dieser Stelle ganz offen: Ich kann das Verhalten von Rot-Grün hier nicht nachvollziehen und dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass Rot-Grün bereits im Jahr 2016 beschlossen hat, in allen Schulen den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu frischem Trinkwasser zu ermöglichen. Es zeugt von relativ geringen Ambitio

Link copied

In anderen Ländern, etwa den USA, erleben wir, dass es dort eine ganz andere Verbreitung von Trinkwasserstellen gibt. Das hängt aber auch damit zusammen, dass dort Leitungswasser einfach nicht als Trinkwasser zur Verfügung steht.

Link copied

Das deutsche Trinkwasser zählt zu den saubersten Lebensmitteln weltweit. Darauf können wir stolz sein. Jedoch – Volkmar Zschocke hat es erwähnt – scheinen wir uns in Zeiten zu begeben, in denen es extreme Niederschlagsmengen gibt. Auf der einen Seite haben wir Starkniederschläge mit enormen Regenmengen, auf der anderen Seite haben wir dann wieder Trockenperioden. Anders als im römischen Klimaoptimum und in der mittelalterlichen Warmzeit, als mit der Erwärmung der Erde gleichzeitig die Niederschlagsmengen auf der Nordhalbkugel anstiegen und auch einigermaßen gleichmäßig verteilt waren, ist das nicht mehr der Fall, sodass das Wasser in der Form, wie es jetzt vorhanden oder eben auch nicht vorhanden ist, gemanagt werden muss.

Link copied

Meine Damen und Herren, das höchste mengenmäßige Potenzial der Grundwasserneubildung haben landwirtschaftliche Ackerflächen. Unter ihnen wird etwa doppelt so viel Grundwasser neu gebildet wie unter Wald. Dort kann nachhaltig qualitativ einwandfreies Grund- und Trinkwasser erzeugt werden. Wenn wir unsere Landwirtschaft wirklich stärken wollen, dann entlasten und unterstützen wir sie mit Maßnahmen, die wir in unserem Entschließungsantrag „Wassermengenmanagement“ bereits im März 2023 aufgeführt haben. Unterstützen wir sie bitte nicht nur mit guten Ratschlägen und weiteren Aktuellen Stunden, sondern mit Geld, welches unsere Landwirte mit ihrem Fachwissen einsetzen, um den Herausforderungen der Klimakrise entgegenzutreten.

Link copied

Das wichtige Thema Trinkwasser wurde ja auch schon ange sprochen. Die Trinkwasserversorgung wird uns zukünftig noch viel stärker beschäftigen. Wir brauchen auch noch mehr Investitionen in die Trinkwasserversorgung, aber nicht nur da. Denn fast alle Handlungsfelder sind vom Klimawandel be troffen. Wir brauchen daher beispielsweise auch eine klima resistente Land- und Forstwirtschaft. Auch hier müssen wir noch mehr Forschung betreiben und schauen, wie wir noch mehr Geld in die Hand nehmen. Denn je trockener es wird, desto wahrscheinlicher werden Dürren. Hier in Baden-Würt temberg haben wir das in den letzten Sommern auch erleben müssen.

Link copied

Der Bereich Klimawandel ist leider noch ein bisschen ver nachlässigt, so habe ich das Gefühl. Im direkten Vergleich mit dem Klimaschutz ist der Klimawandel noch nicht so stark im Fokus. Hier im Parlament haben wir bislang noch nicht so viel über Trinkwasser, über Deiche und Rückhaltebecken gespro chen; das ist eher so ein bisschen auch der Bereich der Wis senschaft oder der Praktiker gewesen, und deswegen freut es mich sehr, dass wir jetzt im politischen Raum diese Aktuelle Debatte führen und nicht nur den Kommunen, sondern auch den Regierungspräsidien den Rücken stärken. Denn diese sind ja auch die relevante Ebene für den Bereich Hochwasser schutz. Insofern müssen wir auch da schauen, wie wir diese Ebene zukünftig besser unterstützen werden.