Search Tips

Hover over one of the states on the map to see the exact number of matches in the respective state

There is not enough data to display.
matches
Link copied

Beim Trinkwasser, dass mit dem Mineralwasser eines gemeinsam hat – zumindest das Hamburger Trinkwasser –, die hohe Qualität, vom Preis allerdings sensationell viel niedriger liegt, ist die Situation anders. Das wird durch die Leitung geschickt und ich glaube, es gehört keine Phantasie dazu, zu sagen, es gibt nur ein Leitungsnetz für Wasser und es ist nicht vorstellbar, dass wir irgendwann an unserer Wasseruhr einen Schalter haben, wo wir beliebig den Anbieter wechseln können. Das funktioniert nicht. Sie können auch nicht – anders, als in einem Stromnetz, wo theoretisch Liberalisierung erfolgreich sein könnte – einfach einmal sagen, der eine hat billiges Wasser, das gerade eben den EU-Qualitätskriterien ent

Link copied

Nun zu den Bleirohren, mit denen wir uns jetzt ausschließlich zu beschäftigen haben. Destilliertes und luftfreies Wasser greift Blei in den Rohren überhaupt nicht an. Dagegen wird Blei natürlich in Gegenwart von Sauerstoff langsam in Bleiverbindungen überführt. Hier geht es im Wesentlichen um die Verbindungen mit Kalzium und mit Sulfat. Die Einwirkung von Luft und Wasser ist deshalb von Bedeutung, weil natürlich gerade in den älteren Häusern häufig Bleirohre in den Zuleitungen verwandt wurden. Dort ist durch Sanierungsarbeiten und dergleichen mehr, bei denen das Blei noch einmal bewegt oder abgeschnitten worden ist, eine neue Welle von erhöhtem Bleigehalt im Trinkwasser an der Entnahmestelle zu verzeichnen. Die eigentliche Schwierigkeit besteht immer darin, dass eine einmal erfolgte Auskleidung dieser Rohre kaum noch lösbar ist. Es kann allerhöchstens sein, dass dieses Blei wieder gelöst wird. Das ist aber nur dann der Fall, wenn z. B. Kohlensäure in dieses Trinkwasser gelangt, was in Deutschland nur selten bzw. gar nicht vorkommt. Kohlensäure ist also nur eine hypothetische Annahme.

Link copied

Ebenso, meine Damen und Herren, spielt die jeweilige Unternehmensform für die Verteilung und Sicherstellung von Trinkwasser keine entscheidende Rolle. Jeder Anbieter von Trinkwasser hat sich stets nach den national geltenden Versorgungsbestimmungen und den jeweiligen rechtlichen Vorgaben zu richten. Wasserversorgungsunternehmen sind anlageintensive Betriebe mit einer hohen Kapitalbindung. Die einzelnen Wässer sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und Eigenschaften nicht beliebig mischbar. Es macht auch keinen Sinn, einen Wasseraustausch oder einen Wassertransport über weite Strecken zu organisieren. Das ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch besonders klug. Aus diesen Gründen verbietet sich auch der immer wieder strapazierte Vergleich mit der Elektrizitätsversorgung, Frau Steiner.

Link copied

In vielen Bereichen, die den Erhalt von Natur und Landschaft betreffen, gibt es von unserer Regierung initiierte Konsenslösungen. Solche Lösungen bahnen sich bei der Landwirtschaft im Naturpark Drömling an. Im Harz ist der gemeinsame Nationalpark im Entstehen begriffen. Im Fläming werden zugunsten der Landwirtschaft die Wasserrechte zur Entnahme von Trinkwasser eingeschränkt.

Link copied

Trotz globaler Abhängigkeit hat Hamburg insbesondere mit dem Programm von 2002 einen wichtigen Eigenbeitrag für die CO2-Reduzierung geliefert. Besonders bestechend finde ich dabei die Kooperation mit der Wirtschaft statt staatlicher Verordnung und die Sondermühe um die kleinen und mittleren Unternehmen. Hier trägt die mittelstandsfreundliche Politik des Senates auch beim Umweltschutz Früchte. Das hamburgische Ressourcenschutzprogramm hat positive Resonanzen und erfreut sich auch einer steigenden Nachfrage. Bislang haben 333 Firmen mit verschiedenen Maßnahmen daran teilgenommen. 160 Firmen wurden mit einem Energiesparvolumen von 60 000 Megawatt pro Stunde gefördert. 770 700 Kubikmeter Trinkwasser wurden eingespart und 130 Tonnen Abfall wurden vermieden. Damit sparen diese Unternehmen 3 Millionen Euro Betriebskosten jährlich. Meine Damen und Herren! Ich finde, dieses Programm ist vorbildlich und hat enorme Ergebnisse erzielt.

Link copied

Hier liegt ein großes Potenzial. Die Bauern können bei weniger Chemieeinsatz ihre Erträge steigern. Die Belastung der Böden wird reduziert. Weniger Rückstände auf den Produkten, im Oberflächenwasser, im Grundwasser und letztlich im Trinkwasser – ein Gewinn für die Umwelt, aber die Grünen sind dagegen.

Link copied

Lassen Sie mich noch einige gesundheitspolitische Ausführungen machen; ich nehme an, die erwarten Sie auch von mir. Zur Sachlage: In der normalen Atemluft liegt die Bleikonzentration bei etwa 1 Mikrogramm pro Kubikmeter. In der festen Nahrung - man höre und staune - hingegen liegen die Konzentrationen zwischen 200 und 300 Mikrogramm pro Deziliter und im Trinkwasser durchschnittlich unter 20 Mikrogramm. Herr Harden, es sind keine Milligramm - das wäre das Tausendfache -, sondern es sind Mikrogramm. Darauf muss man in der Terminologie achten, sonst kommt tatsächlich alles durcheinander.

Link copied

Meine Damen und Herren, sauberes und gesundes Trinkwasser ist eine unverzichtbare Voraussetzung für jegliches Leben auf unserem Planeten und - so meine ich - unbestritten Lebensmittel Nr. 1.

Link copied

Daher verdient es unser aller Schutz und sicherlich alle Sorgfalt im Umgang mit diesem Gut. Der Zugang zum Trinkwasser - darin stimme ich mit Ihnen

Link copied

Allein durch einen regional sparsamen Umgang mit Wasser werden wir eine bessere Verteilung auf dieser Erde nicht erreichen. Die Wüste Gobi wird um keinen Tropfen feuchter, nur weil wir in Niedersachsen sparsam mit Wasser umgehen. Trotzdem meine ich, dass die sparsame Nutzung von Trinkwasser oder von Wasser überhaupt im Sinne der Energieeinsparung natürlich nach wie vor sinnvoll ist.