So, wie das im Augenblick geregelt ist, ist es, das kann man sagen, gut geregelt. Es ist für Jeden ausreichend Trinkwasser vorhanden, und es ist auch genügend Wasser für die Felder vorhanden und auch für die Gärtnereien. Es ist auch noch Wasser vorhanden, mit dem man das Auto waschen kann. Es ist genügend Wasser verfügbar. Das verführt aber zur Sorglosigkeit. Nun können einzelne Menschen durchaus sorglos sein, und meistens trifft es die Menschen selbst, wenn sie sorglos sind. Aber Regierungen dürfen eben nicht sorglos sein! Deshalb sollten Regierungen auch einmal über den Tellerrand hinausschauen - hierzulande nicht nur nach Rheinland-Pfalz, es gibt auch noch andere Nachbarn. Es gibt noch Luxemburg, es gibt auch noch Frankreich. Schauen wir zum Beispiel nach Frankreich: Dort hat France Inter - der Sender wird im Augenblick auch bestreikt und kann nur einen Teil der Programme bringen - für diese Woche eine „Woche des Wassers“ ausgerufen. Es kommen dabei Fachleute zu Wort, die berichten, wie man das Wasser aufhalten kann, wie man das Verdunsten vermindern kann. Es kommen tausende Möglichkeiten zur Sprache, wie man den Wasserverbrauch besser kanalisieren kann, dass man das Trinkwasser wirklich nur für das Trinken, nicht aber zum Spülen der Toilette nutzen könnte und so weiter. Eine ganze Woche lang beschäftigt sich in Frankreich ein Sender mit diesem Problem „Wasser“.
Wir können nicht sagen, das ist Frankreich und die Spanier haben das Problem sowieso auch. Nein, das kann uns auch treffen. Wir können vieles besser machen. Ich nenne mal ein Beispiel, was unser Trinkwasser betrifft: Es ist - das darf man gar keinem sagen - widersinnig, dass wir mit hervorragend aufgearbeitetem Trinkwasser unsere Toiletten spülen, das ist eigentlich unvorstellbar, oder unsere Autos waschen. Es gibt aber viele solche Dinge, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Jetzt ist Frau Rehlinger im Moment nicht da, aber sie wird es wohl erfahren.
Wir reden hier davon, dass wir Grundwasserspiegel anheben müssen. Wir wollen aber noch mehr und noch mehr fördern, ohne zu berücksichtigen: Wie viel Trinkwasser bleibt denn für uns noch übrig? - Wir können hier alle Projekte durchgehen. Wir können Tesla bauen, wir können auch andere Großprojekte machen, wir können alles machen. Aber brauchen wir dafür wirklich Tiefengrundwasser, Trinkwasser? Können wir dafür nicht andere Möglichkeiten finden? Darüber habe ich überhaupt nichts gehört, keinerlei Äußerung dazu!
Wenn Ihnen also so viel an der sparsamen Nutzung liegt, dann reden Sie erst einmal mit Ihrem Kinderbuchautor, der am liebsten das Wasser aus der Kloschüssel trinken möchte. Vielleicht war das auch der Grund, warum Sie unseren Antrag – "Regenwasser statt Trinkwasser zur Fäkalienbeseitigung" – am 30.06. abgelehnt haben. Wissen Sie eigentlich, dass wegen Ihrer verfehlten Willkommenspolitik laut Statista seit 2015 sage und schreibe über 12 Millionen Menschen in Deutschland zugewandert sind? Bei einem täglichen Verbrauch von 128 Liter pro Person bedeutet das einen Mehrverbrauch an Trinkwasser von 560 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr. Das ist mehr als der Inhalt des Königssees; und der ist schon sehr, sehr tief.
Für 1 kg Wasserstoff benötigt man 9 Liter Trinkwasser, 9 Liter reinstes Trinkwasser. Aber den Bürgern wollen Sie Wassersparen diktieren.
Land dafür gesorgt wird, dass genug Lebensmittel, Wasser und Trinkwasser vorhanden sind. Da kann man aber mit einem Mittel das andere ausgleichen. Schwieriger wird es schon, wenn es um Medikamente geht. Viele von uns sind heute von Medikamenten abhängig und brauchen sie dringend. Es gibt genügend Leute, die, wenn sie ihr Medikament nicht haben, sterben könnten oder würden. Das heißt also, es ist ein Problem, wenn die Medikamentenversorgung nicht klappt.
Im Landesentwicklungsprogramm Bayern heißt es, dass Tiefenwasser besonders zu schonen sei, dass Trinkwasser unser wichtigstes Gut ist. Das dürfte ja jedem klar sein. Deshalb muss Tiefenwasser für die öffentliche Versorgung künftiger Generationen reserviert bleiben und darf keinesfalls kommerziell genutzt werden. Umweltminister Glauber spricht sich unter anderem in der Dokumentation "Bis zum letzten Tropfen" gegen das Abpumpen von Tiefenwasser durch die Mineralwasserindustrie aus.
Eine Privatisierung der Wasserversorgung, die aktuell wieder diskutiert wird, ist natürlich ebenfalls abzulehnen. Tiefenentnahmen bedeuten zudem zusätzliche Flächenversiegelungen. Die GRÜNEN fordern: "Schützt unser Trinkwasser! Keine Verschwendung unseres Grundwassers!" – Im Landkreis Passau am Ruhmannsberg in Hauzenberg, in einer der schönsten Gegenden im Bayerischen Wald, unterstützen die GRÜNEN – haltet euch fest – einen Windpark mitten in einem Wasserschutzgebiet.
Die Forderung, einerseits Trinkwasser zu schützen und andererseits den Bau von Windparks in Wasserschutzgebieten zu unterstützen, ist so, wie 2021 zur Bundestagswahl keine Waffen- und Rüstungsgüterlieferungen in Kriegsgebiete zu versprechen, 2023 aber offen zum Waffenschieber des Jahres gekürt zu werden.
Wenn Ihnen die Situation der Wasserknappheit dank der UBAStudie nun so offensichtlich wurde, sollten Sie unserem Antrag zu den Technikfolgenabschätzungen der Wasserstoffgewinnung - Herr Kubitzki sagte es vorhin - und dem generellen Ausschluss der Verwendung von Trinkwasser für die Elektrolyse hier und heute zustimmen!
sind Sie dafür, dass Milliarden von Kubikmetern Wasser für die Wasserstoffstrategie ausgegeben werden - Trinkwasser, das wir nicht haben, wie Sie es selbst hier gesagt haben. Es ist schon sehr lächerlich, zeigt aber, wie weit Sie wirklich von den Bürgern weg sind und dass Sie sich eben nicht mehr für deren Interessen einsetzen.
Die eigentliche Diskussion muss doch dahin gehend sein: Wir haben kein Verteilungsproblem. Trinkwasser ist Daseinsvorsorge, und Lösungsvorschläge habe ich von Ihnen allen hier überhaupt nicht gehört.
Wir haben früher eine gute Versorgung mit Trinkwasser gehabt. Die ist durch den Bergbau zerstört worden: alles Sachen, die seit Jahrzehnten bekannt sind. Darüber brauchen wir uns gar nicht zu unterhalten. Wenn der Minister darüber spricht, dass er jetzt noch mal ein Grundwassergutachten und eine Grundwasserstudie machen will, noch mal ein paar Millionen rausschmeißen,
Hier müssen wir uns ein Stück weit ehrlich machen und feststellen, dass auch die erhöhte Bevölkerungszahl des Landes durch Zuwanderung zu einer Reduktion der Ressource „Trinkwasser“ beiträgt.
Denn es reicht nicht, allein das Leitbild der Siedlungswasserwirtschaft anzupassen, wenn es hier doch um die Stabilisierung des Landeswasserhaushalts und zugleich um die Sicherung unserer Trinkwasser- und Abwasserversorgung in Brandenburg geht. Ihr Antrag ist einfach zu kurz gesprungen.
Gleichzeitig wird das Trinkwasser aus Hamburger Quellen nach Lübeck weiterverkauft. Rein
Hier braucht es fast eine Million Liter Wasser für die Förderung einer Tonne Lithium in Südamerika. Die Grundwasserabsenkung und Vergiftung durch Chemikalien zerstört weitreichend die Lebensgrundlagen der Bevölkerung, und in jedem batteriebetriebenen Auto stecken 15 Kilogramm Lithium. In Hamburg sind 800 000 Autos zugelassen, und im Zuge der von Ihnen, liebe GRÜNEN, gewünschten sogenannten Energiewende sollen diese durch batteriebetriebenen Antrieb ersetzt werden. Sie brauchen 12 000 Tonnen Lithium nur für Hamburger Autos, also 24 Milliarden Liter südamerikanisches Wasser. Das sollte Ihnen zu denken geben, wenn Sie hier über Trinkwasser diskutieren wollen.
Wenn ich mir dann noch vor Augen halte, dass für 1 kg Wasserstoff 9 l reinstes Trinkwasser verbraucht werden, frage ich mich allen Ernstes, wie lange Sie noch dem Bürger Ihre Märchen auf die Nase binden wollen.
Die Gewährleistung einer funktionierenden digitalen Infrastruktur ist inzwischen so wichtig wie eine Strom-, Trinkwasser- oder Lebensmittelversorgung.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Wenn die GRÜNEN hier eine Debatte zum Trinkwasser vom Zaun brechen,
Unsere Aufgabe ist es daher, unsere Infrastruktur klug und vorausschauend zu planen. Der Bergbau wurde bereits angesprochen. Sachsen ist ein Bergbauland. Wir haben das westsächsische Kohlerevier, und wir haben die Lausitz. Über 100 Jahre hat natürlich auch der Bergbau den Stand unseres Grundwassers beeinflusst. Das Wasser musste abgepumpt werden, um die Kohle zu fördern. Nach Abschluss der Tagebaue stiegen Grundwasserstände wieder; beides – die Absenkung, aber auch der Anstieg – hat Einfluss auf die Grundwasserleiter. Es hat Einfluss auf das Trinkwasser – das ist ganz klar –, aber auch auf bauliche Dinge: Setzungsrisse in Häusern sind bekannt.
Da können Sie z. B. etwas lesen über die öffentliche Wasserversorgung, die nicht öffentliche Wasserversorgung, über das, was an Trinkwasser gefördert wird, an Oberflächenwasser – 380 Millionen m3 beispielsweise beim Grundwasser, 716 Millionen m3 in der nicht öffentlichen Wasserversorgung, größtenteils aus Oberflächenwasser. Sie können dort etwas über die Niederschlagsstatistiken seit 1950 sehen. Da können Sie sehen, dass es Episoden mit Trockenjahren gab, beispielsweise Anfang der Siebzigerjahre mit dem Extremtrockenjahr 1976 oder auch die Jahre 1991 bis 1993, natürlich jetzt auch die Zehnerjahre mit dieser länger anhaltenden Trockenheit in Verbindung mit dem zu sehenden Klimawandel. Wir wollen heute nicht darüber reden, ob der Klimawandel menschengemacht ist.
endlich auf die Frage einzugehen, wie dieser Bedarf im Hinblick auf die immer knapper werdende lebensnotwendige Ressource Trinkwasser befriedigt werden kann.
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Ich frage den Senat: Wie passt das zusammen, dass einerseits nach Auskunft der Berliner Wasserbetriebe die Trinkwasserversorgung auch langfristig und in Dürreperioden gesichert ist, andererseits aber der Senat öffentlich über die Rationierung von Trinkwasser nachdenkt?
Hintergrund und Motivation für unseren Antrag war und ist unsere Skepsis hinsichtlich der Energieversorgungssicherheit aufgrund Ihrer falschen Energieverknappungspolitik, die zu latent instabilen Netzen führt und die die manifeste Gefahr eines Blackouts hervorruft. Für diesen Fall müssen wir vorbereitet sein. Deswegen sehen wir die politische Priorität in der Sicherung der kritischen Infrastruktur. Da hat der Kollege Scheel natürlich völlig recht. Die Versorgung mit Trinkwasser ist im Krisenfall jederzeit aufrechtzuerhalten, denn ohne Wasser beträgt die mittlere Überlebenszeit – hört, hört! – bei gesunden Personen drei Tage. Unsere 2 079 Berliner Notwasserbrunnen sind zwar in der Lage, mehr als 12 Millionen Liter Wasser in 24 Stunden zu fördern – je Brunnen im statistischen Mittel 6 000 Liter pro Tag –, jedoch bestehen die Probleme, die schon angesprochen worden sind. 465 dieser Brunnen sind aktuell nicht betriebsbereit. Für rund 600 der Brunnen besteht Sanierungsbedarf, wie meine Schriftliche Anfrage Drucksache 19/13607 ergeben hat.
Zudem sind viele dieser Brunnen nicht geeignet – jetzt kommt ein ergänzendes Thema –, Wasser in Trinkwasserqualität zu liefern, da sie ohne Wasseraufbereitung den Grundwasserleiter direkt anzapfen. Für die Entkeimung stehen 33,5 Millionen Tabletten für jeweils zehn Liter bereit. Das sichert den Trinkwassernotbedarf für bis zu 27 Tage, doch müssen Tabletten und Gebrauchshinweise den Berlinern, die solches Trinkwasser aufbereiten wollen, niedrigschwellig zur Verfügung gestellt werden. Dieser Punkt von uns wäre in der Ausschussberatung noch zu diskutieren.